Podcast
Linda

Jeannine Minikus: Alles ist möglich! So kannst du noch heute dein Mindset auf Erfolg und Fülle ausrichten

“Alles ist möglich” – diesen Satz höre ich immer wieder, wenn ich mich Jeannine Minikus unterhalte. Grund genug, sie als Gast in meinen Podcast einzuladen. In dieser Folge erzählt sie dir, wie sie schon als Kind diese Einstellung hatte, zwischendurch verloren war, aber schließlich wieder zu sich zurückgefunden hat. Höre dir das Interview mit Jeannine Minikus auf jeden Fall an, wenn du zwischendurch Zweifel hast, ob du es schaffst, wirklich in die Fülle zu kommen, mehr zu verdienen oder deine Ziele zu erreichen. Jeannine gibt dir zahlreiche Impulse, wie auch du genau dort hinkommen kannst, wo du möchtest – alles ist möglich. Höre dir jetzt hier die Folge an: Shownotes: Jeannine Minikus: www.jeannineminikus.com/ Zu Jeannines Facebook-Gruppe: Erfolgsmagnet sein, Blockaden lösen und Mindset Boost into Flow Abonniere hier den Podcast und verpasse keine Folge mehr:  MyMoneyMind – der Podcast bei itunes    MyMoneyMind – der Podcast bei Spotify MyMoneyMind – der Podcast bei Stitcher (Android)

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Geld
Linda

Geld spenden: Wieso es dir sofort hilft, wenn du ärmeren Menschen hilfst… (Hinweis: Fülle pur!)

Noch vor ein paar Jahren habe ich gedacht: “Warum soll ausgerechnet ich etwas spenden?! Mir gibt ja auch niemand etwas!” Vielleicht denkst du ähnlich, wenn du Spendenaufrufe im Fernsehen oder bei Facebook siehst oder dich jemand auf der Straße fragt, ob du ihm 50 ct geben könntest. Wie gesagt, mir ging es genauso. Zu sehr war ich im Mangeldenken gefangen und hatte immer Angst, dass mein Geld nicht ausreichen könnte. Da erschien es mir völlig absurd, anderen von meinem vermeintlich knappen Geld noch etwas abzugeben. Heute weiß ich, dass dieses Denken nicht hilfreich ist. Es hilft weder dir noch irgendjemand anderen. In dieser Podcastfolge erzähle ich dir, warum es mir mittlerweile wichtig geworden ist, zu spenden. Außerdem erfährst du, welchen drei Stellen ich regelmäßig Geld spende. Höre dir jetzt hier die Folge an: Shownotes: Meine Facebook-Gruppe “Finanzielles Mangeldenken loslassen, rein in die Fülle!” Glücklich sein durch Dankbarkeit und Achtsamkeit: Mein Dankbarkeitstagebuch bei Amazon * Abonniere hier den Podcast und verpasse keine Folge mehr:  MyMoneyMind – der Podcast bei itunes   MyMoneyMind – der Podcast bei Spotify MyMoneyMind – der Podcast bei Stitcher (Android)

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Geld
Linda

Coole Sparziele – so helfen sie dir, dir endlich deine sehnlichsten Träume zu erfüllen…

Vor einigen Jahren hatte ich noch keine Ziele. Weder allgemeine Ziele in meinem Leben noch Sparziele. Mein Leben war (irgendwie) gut, aber nichts Besonderes. Es hat einfach vor sich hingeplätschert … Heute weiß ich, dass Sparziele für mich das Salz in der Suppe sind. Nicht nur das Salz, sondern auch der Pfeffer! Sie bereichern mein Leben und sorgen dafür, dass ich einen besseren Umgang mit Geld habe. Durch meine Sparziele ist mein Umgang achtsamer und mein Leben bewusster. Wenn du bisher noch keine Ziele hast, für die du sparst, höre dir unbedingt diese Folge an! Shownotes: Meine Facebook-Gruppe “Geldängste loslassen, Vertrauen gewinnen” Mein Buch bei Amazon: “Geld sparen – aber bitte mit Spaß!”* Abonniere hier den Podcast und verpasse keine Folge mehr: MyMoneyMind – der Podcast bei itunes MyMoneyMind – der Podcast bei Spotify MyMoneyMind – der Podcast bei Stitcher (Android)

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Geld
Linda

Komplimente empfangen und was das mit deinem Geld zu tun hat

Vor einigen Jahren ist mir auf unsanfte Art klar gemacht worden, dass ich unglaublich schlecht im Empfangen von Komplimenten bin. Ich war bis dahin super gut im Geben von Komplimenten, konnte aber kaum eins annehmen, ohne gleich zu beschwichtigen. Heute weiß ich, dass dieses Verhalten einiges mit meinem Umgang mit Geld zu tun hat. Da besteht eine Verbindung, die tief in mir verwurzelt ist. Hör dir jetzt diese Podcastfolge an. Wie geht es dir damit? Wie leicht bist du im Annehmen von Komplimenten? Schreib gerne deine Erfahrungen und Gefühle dazu in die Kommentare. Ich freue mich, von dir zu lesen. Abonniere hier den Podcast und verpasse keine Folge mehr: MyMoneyMind – der Podcast bei itunes MyMoneyMind – der Podcast bei Spotify MyMoneyMind – der Podcast bei Stitcher Shownotes: Meine Facebook-Gruppe “Geldängste loslassen, Vertrauen gewinnen”

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Geld
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Was ich von Dari (Mara) Stix ✞ über Geld und Fülle gelernt habe – eine Art Nachruf

Fast genau drei Jahre war ich im Team von Dari (Mara) Stix. Am 5. Juni 2019 ist Dari im Alter von 38 Jahren an Krebs gestorben und hinterlässt eine große Lücke. Sie hat zusammen mit ihrem Ehemann Norbert Galor Hofer die Coaching-Branche im deutschsprachigen Raum auf ein neues Level gehoben, war charismatisch, streitbar und wusste, was sie wollte. In drei Jahren durfte ich viel von Dari lernen, beobachten, wie sie sich verändert und bis über ihren Tod hinaus eine Frau ist/war, die die Welt verändert. Was ich von Dari Stix über Fülle und Geld gelernt habe Feiere das Leben! Es gibt so viele schöne Dinge in unserem Leben. Nur leider nehmen wir sie allzu oft nicht wahr und übersehen sie. Wir könnten und sollten jeden Tag dankbar für die Dinge sein, die uns das Leben bietet. Wenn du feiern möchtest, feiere – egal was die anderen sagen. Es geht um dich. Dari hat gefeiert, wenn ihr danach war. Sie war wild, laut, ausgelassen und hat Luft-Gitarre gespielt. So wie ihr in dem Moment danach war. Nimm dir Zeit für dich War sie in einigen Momenten laut und auffallend, gab es wiederum andere Augenblicke, in denen sie viel Ruhe und Zeit für sich gesucht hat. Ich fand es beeindruckend, wenn sie sich ihren eigenen Seminaren zwischendurch immer wieder zurück in ihr Zimmer gezogen hat, um bei sich zu sein und aufzutanken. Manchmal war sie die erste, die die eigene Abendveranstaltung verlassen hat. Dari hat sich und ihr Wohlbefinden ernst genommen. Wenn es für sie zu viel wurde, hat sie sich die Auszeit gegönnt. Lass die anderen reden Wer genau weiß, was er will und was nicht, wer große (und noch größere) Träume hat, findet nicht nur Anhänger. Immer wieder gab es Aufschreie von Gegnern, die Daris Ziele unverschämt, ihre Aussagen anmaßend oder peinlich fanden. Dari hat das nicht davon abgehalten, weiter zu machen. Im Gegenteil: Dadurch dass sie die anderen reden lassen hat und strickt auf ihr Ziel hingearbeitet hat, hat sie mit Galor innerhalb von kurzer Zeit mit Manomind ein Unternehmen aufgebaut, das auf einen mehrfach 7-stelligen Umsatz stolz sein kann und das Leben von unzähligen Menschen verbessert. Investiere in dich Durch Dari habe ich die Welt des Luxus kennen- und lieben gelernt. Aufenthalte in 5-Sterne-Hotels in Mallorca, Ibiza oder anderen tollen Plätzen waren bei Seminaren oder Team-Events eine Selbstverständlichkeit. Wir sollten lernen, groß zu denken, zu genießen und uns etwas zu gönnen. Es uns wert sein. Es lohnt sich immer, wenn du mit einem guten Gefühl Geld in dich investierst, wenn du dich weiterbildest und entwickelst. Alles fühlt sich so viel besser an, wenn du es dir wert bist. Geld ist nur ein Gradmesser Dari hat es immer wieder betont: Geld ist nur Energie, es ist ein Gradmesser. Ihr war klar: Je mehr Menschen sie mit ihrer Botschaft erreicht und ihr Leben zum Positiven verändert hat, desto mehr Geld verdient sie. Darauf kam es ihr an, dafür hat sie gelebt: Den Menschen zu dienen und ihnen zu ermöglichen, ihr Traumleben zu leben. Bis zum Tod in der Fülle und Dankbarkeit Dari hat mir ein neues Verständnis vom Sterben und vom Tod vermittelt. Als ich mit 37 Jahren Witwe wurde, ist mein damaliger Ehemann mit Angst und Kampf an Krebs gestorben. Diese Erinnerungen habe ich lange mit mir getragen. Durch Dari ist es nun anders und leichter. Sie hat gewusst, dass sie sterben wird und ist damit sehr bewusst umgegangen. In ihren letzten Tagen hat sie vermehrt auf Facebook über ihre Gedanken zu Tod, Sterben, Liebe und Leben geschrieben und mit jedem Beitrag innerhalb kürzester Zeit hunderte von Menschen erreicht. Sie hat sie nicht nur erreicht, sondern teilweise wachgerüttelt. Sich darauf zu besinnen, was das Leben für dich bedeutet, dass du gesund bist, liebende Personen um dich herum hast und in der Fülle leben kannst, hat sie in aller Deutlichkeit geschrieben. Nur einen Tag vor ihrem Tod hat sie sich von uns, den Teammitgliedern, verabschiedet. Sie hat gefühlt, dass es an der Zeit ist. Diese Verabschiedung war für mich sehr schmerzhaft und traurig. Gleichzeitig habe ich den bewussten Umgang mit dem Tod und die letzten lieben Worte als hilfreich und heilend empfunden. Ein beispielloses Vorbild für Fülle ist sie für mich durch ihre letzten Worte geworden, die sie vor ihrem Tod aufgenommen hat. Auch nach ihrer Lebenszeit hier auf der Erde ist ihre Zeit als Leaderin nicht zu Ende. Dari zeigt, dass man mit “bliss and ecstasy” an den Tod denken kann. Du darfst dich von der Angst aus deinem Leben verabschieden. Nach ihrem Tod hat Galor ihre Ansprache veröffentlicht: Höre dir hier Daris letzte Worte an. Danke Dari <3

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Selbstwert
Linda

Ayahuasca – 6 Monate nach Rythmia, mein Erfahrungsbericht

Knapp sechs Monate ist es mittlerweile her, dass ich bei Rythmia in Costa Rica war und dort bei vier schamanischen Ayahuasca-Zeremonien teilgenommen habe. Sechs Monate ist auch der Zeitpunkt, an dem das Retreat-Center eine Email an alle Teilnehmer rausschickt und nachfragt, ob sie seit ihrem Besuch ihr persönliches Wunder erlebt haben. Da Rythmia auf seiner Webseite mit dem Slogan “Erwarte dein Wunder!” wirbt, ist dies eine berechtigte Frage. In diesem Beitrag beschreibe ich dir, was sich bei mir verändert hat. Denn ich kann dir schon jetzt sagen: Ja, ich habe mein Wunder bekommen! Schau dir hier mein Video an, in dem ich dir meine Veränderungen erzähle: Sechs Monate nach Ayahusaca bei Rythmia Ich trinke kaum noch Alkohol. Ich hatte schon vorher kein Problem mit Alkohol und habe zirka zwei Gläschen Rotwein pro Woche getrunken. Doch seit Costa Rica ist mein Appetit komplett verschwunden. Ich habe überhaupt keine Lust mehr, Alkohol zu trinken. Ich fühle es in meinem Körper, dass er mir schadet – schon alleine, wenn ich ein gefülltes Glas ansehe oder nur daran denke. In diesem Jahr habe ich erst einmal Alkohol getrunken. Auf einer Party und selbst da war es viel viel weniger, als ich früher auf Parties getrunken habe. Täglich Salat und grüne Smoothies Ich habe mir schon vor Ewigkeiten vorgenommen, mich gesünder zu ernähren und jeden Tag Salat zu essen ODER Smoothie zu trinken. Aber nie habe ich es durchgehalten. Seit Ayahusaca und Rythmia ist es anders, so einfach. Es ist für mich jetzt überhaupt keine Frage mehr, dass ich morgens einen grünen Smoothie trinke und mittags einen großen Salat esse. Das ist für mich selbstverständlich, weil es mir gut tut. Ein Kinderbuch geschrieben Während einer Ayahuasca-Zeremonie habe ich den Titel zu einem Kinderbuch empfangen und aufgeschrieben: Das Katzenbärfangbuch. Inzwischen habe ich das Kinderbuch geschrieben und es wurde lektoriert. In den nächsten Wochen werde ich es zu verschiedenen Kinderbuchverlagen schicken, um es dort veröffentlichen zu lassen. Fingernägel werden in Ruhe gelassen – komplett Als Kind habe ich stark Fingernägel gekaut und auch als Erwachsene habe ich noch lange damit zu tun gehabt. Bis letztes Jahr habe ich immer noch dann und wann ein bisschen geknibbelt. Nicht dramatisch, nicht schlimm, aber es war noch ein Thema. Seit den Ayahuasca-Zeremonien hat sich dieses Thema in Luft aufgelöst. Meine Fingernägel verziere ich gerne mit rotem Nagellack, aber das ist auch schon alles. Ich habe mit Yoga angefangen Seit zwei Jahren steht Yoga auf meiner Will-ich-unbedingt-machen-Liste. Ich habe es ein paar Mal angefangen, habe einzelne Stunden genommen und dann wieder aufgehört. Aber nun bin ich dabei. Vor zwei Monaten war ich das erste Mal im Studio, seitdem regelmäßig und merke, wie gut es mir tut. Inzwischen habe ich mich auch bei einer Yoga-App angemeldet, sodass ich Yoga zuhause mit Anleitung und Videos machen kann. Besonders wenn ich eine meiner Kakao-Zeremonien mache und so richtig im Gefühl bin, mache ich gerne eine kleine Yoga-Runde. Dann spüre ich mich und meinen Körper besonders, liebe die Bewegung und Dehnung. Mein persönliches Wunder: SAT1 dreht mit mir Vor ein paar Wochen habe ich eine Email von SAT1 bekommen: Ob ich Lust habe, eine Sendung zum Sparen zu kommentieren? Was für eine Frage! Natürlich habe ich Lust – und wie! Der Dreh ist Ende April, Anfang Mai, ausgestrahlt wird die Sendung im Sommer. Ich freue mich schon riesig! Den Wunsch, ins Fernsehen zu gehen, habe ich seit einiger Zeit. Ich bin gerne vor der Kamera und habe daher auch mehr Videos und Livestreams auf Facebook gemacht. Solange meine eigene Sendung im TV noch auf sich warten lässt, mache ich eben meine private Sendung online. So manifestiert es sich mit Spaß und Leichtigkeit. Meine Antwort auf die Fragen aller Fragen Meine Intention, zu Rythmia zu gehen und dort an Ayahuasca-Zeremonien teilnehmen, war herauszufinden, ob ich ein Nomade bin und herumreisen muss ODER ob ich vor etwas fliehe, mich drücke. Während meines Aufenthaltes in Costa Rica habe ich sehnlichst auf die Antwort auf diese Frage gewartet. Ich war enttäuscht und sogar wütend, weil ich scheinbar nichts darüber erfahren habe. Um mich herum haben die anderen Teilnehmer in den Zeremonien wunderbare Erfahrungen gemacht, hatten wahnsinnig tiefgreifende Erkenntnisse. Und ich? Ich hatte Zeremonien voller Angst, Übelkeit und Kotzerei. Aber es hat sich gelohnt, wie du in diesem Beitrag lesen konntest. Denn ich habe mich mit meinen Ängsten auseinandergesetzt und konnte dadurch (offensichtlich) vieles lösen, was mir zuerst nicht bewusst war. Erst danach ist mir nach und nach klar geworden, welche großartigen Veränderungen es in mir gegeben hat. Fünf Monate nach dem Retreat hatte ich dann den Geistesblitz und wusste für mich: Wenn ich für mich sorge, Sachen mache, die mich erfüllen, mich liebe und mich um mich kümmere, brauche ich nicht um die Welt zu reisen. Dann bin ich zufrieden im Hier und Jetzt. Infos über das Center Rythmia: Klick hier! Mein Fazit: Hast du schon Erfahrungen mit schamanischen Zeremonien gemacht? Schreib mir gerne einen Kommentar dazu. Es ist so viel passiert in den vergangenen sechs Monaten. Ich bin gespannt, was noch kommen wird. #myrythmiastory PINN FÜR SPÄTER:

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Geld
Linda

Endlich meine Finanzen im Überblick: Mein Haushaltsbuch zum Eintragen

Ich habe ewig lange kein Haushaltsbuch geführt – zumindest nicht konsequent. Angefangen, abgebrochen, angefangen. Mal habe ich einfach meine Belege gesammelt und am Ende des Monats zusammengerechnet, mal eine Excel-Tabelle benutzt oder eine App. Aber ich bin ein Papier-Mensch. Ich liebe es, Papier in meinen Fingern zu spüren und zu schreiben. Darum bin ich nun zum guten alten Haushaltsbuch zurückgekehrt* und fühle mich pudelwohl damit – ich habe sogar Spaß! Schau dir hier mein Video dazu an: Wenn du das Gefühl hast, dass die Beziehung zu deinem Geld besser sein könnte, du oft Angst hast oder es nicht schaffst, dein Einkommen zu steigern, empfehle ich dir, ebenfalls ein Haushaltsbuch zu führen. In diesem Artikel bekommst du sieben verdammt gute Gründe, warum du damit am besten schon gestern angefangen hättest. 1. Du hast deine Finanzen im Überblick Immer wenn ich ein ungutes Gefühl in der Magengegend bekomme und nicht genau weiß, ob mein Geld für dieses oder jenes ausreicht, weiß ich mittlerweile sehr genau, wo ich ansetzen muss. Dann setze ich mich mit Stift und Papier hin, schreibe und rechne. Nach ungefähr einer Stunde ist meine Unruhe verschwunden. Denn dadurch dass ich meine Fixkosten aufschreibe und schaue ob sich etwas verändert habe, weiß ich, was auf mich zukommt. Meine Fixkosten ermittele ich zirka alle drei bis vier Monate. Mit meinem Online-Business habe ich verschiedene Programme und Tools gebucht, was aber nicht in Stein gemeißelt ist. Gelegentlich kündige ich etwas, dafür kommt ein neues Tool dazu. So ändern sich auch meine Fixkosten ständig. Das im Überblick zu behalten, hilft dir ungemein. 2. Du erkennst überflüssige Ausgaben schneller Weißt du eigentlich genau, wofür du dein Geld ausgibst? Mit “genau” meine ich in diesem Fall wirklich “genau”. Oder schätzt du eher, wie viel du für Lebensmittel, Kleidung, Schmuck, Coffee to go und die vielen anderen Kleinigkeiten ausgibst? Das ist eine böse Falle! Gerade durch die vermeintlichen Kleinigkeiten kommt es schnell zu größeren Summen. Größer als du es dir im Moment vorstellen kannst… Vor allem, wenn dir dein Geld nicht ausreicht, ist es enorm ratsam, dass du dir mindestens einen Monat jede einzelne Ausgabe in dein Haushaltsbuch einträgst. JEDE AUSGABE. Das mag zwar am Anfang etwas nervig sein, aber der Aufwand lohnt sich garantiert. Denn mit dem Schätzen ist dann Schluss und du weißt, wo dein Geld geblieben ist. Das ist der perfekte Ausgangspunkt, um dein Verhalten zu ändern. Nur wenn dir etwas bewusst wirst, bist du in der Lage, es zu ändern. Dein Haushaltsbuch zum Eintragen ist der erste Schritt. 3. Du bekommst die Macht zurück Solange du nicht weißt, wie viel Geld reinkommt und wie viel du ausgibst, wird es dir schwer fallen, deine Beziehung zum Geld zu verändern. Aber sobald du die (Geld-)Angelegenheit in deine Hände nimmst, holst du dir die Macht zurück. Die Macht über dein Geld, die Macht über deine Gefühle und letztendlich die Macht über dein Leben. Du bist jetzt nicht mehr hilflos, sondern weißt Bescheid und kannst handeln. Selbst wenn du durchs Eintragen in dein Haushaltsbuch merkst, dass du zu viel Geld im Monat ausgibst und dadurch zu wenig für dich übrig bleibt, ist das zwar ein blödes Gefühl, aber du kannst nun handeln. 4. Du kannst besser mit deinem Geld planen Steht im nächsten Sommer ein großer Urlaub in den Tropen an? Möchtest du eine tolle Fortbildung buchen? Aber irgendetwas in deinem Hinterkopf hält dich davon ab, dir deinen Traum zu erfüllen und dich darauf uneingeschränkt zu freuen, stimmt`s? Wenn du deine Finanzen im Überblick hast, wird es dir viel leichter fallen, mit deinem Geld zu planen. Du weißt dann nicht nur, wie viel Geld du jeden Monat für Haushalt, Kleidung, den einen oder anderen Luxus und Berufliches ausgibst, sondern hast ebenso im Blick, wann zusätzliche Rechnungen fällig werden. Besonders die Rechnungen, die nur einmal im Jahr abgebucht werden, geraten schnell aus dem Blickfeld. Wenn es dann ein paar hundert Euro sind, die überraschend abgebucht werden, bringt das schnell die gesamte Planung durcheinander – puh! Und schwups ist das Scheißgefühl, die Angst und der Mangel zurück in deinem Bauch und vermiesen dir deinen Tag. 5. Du fühlst dich sicher mit deinem Geld Nichts ist schlimmer als Unsicherheit. Wenn du nicht weißt, wie viel Geld du tatsächlich zur Verfügung hast, ob nächsten Monat Rechnungen reinkommen, die du im Moment nicht auf dem Schirm hast, ist es echt ein Scheißgefühl. Aus der Unsicherheit werden Angst und Mangel, eventuell sogar Verzweiflung. Eins kommt dann zum anderen: Du traust dich gar nicht mehr, auf dein Konto zu schauen, öffnest Rechnungen erst auf den letzten Drücker, was aber alles nur noch schlimmer macht. Wenn du dir einen Überblick über deine Finanzen schaffst, kehrt augenblicklich die Sicherheit zurück. Selbst wenn nicht alles rosa rot aussieht. 6. Du verdienst mehr (echt!) Ja, genau. Du verdienst mehr. Aus dem Englischen übersetzt kommen zwei coole Sprüche: Was du misst, kann wachsen. Energie folgt der Aufmerksamkeit (Gesetz der Anziehung) Wenn du keinen Plan hast, wie es um deine Finanzen aussieht, wird sich dort nichts ändern. Aber wenn du beginnst, ein Haushaltsbuch zu führen, deine Eingänge und Ausgänge zu kontrollieren und deinen Kontostand im Auge zu behalten, passiert es fast auf magische Art, dass du mehr Geld zur Verfügung hast. Du änderst dein Verhalten, du änderst deine Beziehung zum Geld, du änderst dich. Das führt dazu, dass du mehr Geld verdienst oder besser mit deinem Einkommen zurechtkommst. 7. Du erfüllst dir deine Träume Und wäre das alles noch nicht genug, fängst du nun zusätzlich an, ein Leben deiner Träume zu führen. Du fühlst dich immer sicherer mit deinem Geld, bist öfter in der Fülle, hast den finanziellen Überblick und verdienst sogar mehr. Dank deines besseren Verhältnisses zum Geld bist du jetzt in der Lage, Rücklagen zu bilden und mit Spaß zu sparen. Fang an dir deine Träume zu erfüllen! Alle die kleinen und großen Träume sind nicht mehr weit entfernt – du musst nur daran glauben und anfangen, sie in Erfüllung gehen zu lassen. Ich war drei Monate am Stück auf Reisen (Kalifornien, Florida und Bali), habe einen Fallschirmsprung gemacht, leiste mir Premium-Weiterbildungen zum Beispiel auf Costa Rica oder fliege immer öfter Business Class. Das gibt mir viel und macht mir wahnsinnig Spaß! Du siehst, ein Haushaltsbuch zu führen, kann dein Leben gehörig umkrempeln, wenn du es zulässt. Bei Amazon kannst du jetzt mein Haushaltsbuch kaufen, was ich für dich entwickelt. Natürlich mit Sparzielen und im freundlichen Design, damit dir das Eintragen Spaß macht. Dunkelblau oder bunt gestreift? Du hast die Wahl. Klick jetzt hier: Blau: Haushaltsbuch zum Eintragen bei Amazon*. Gestreift: Haushaltsbuch zum Eintragen bei Amazon*. Was spricht dagegen, dass du heute damit anfängst? Wenn dir echt ein guter Grund dafür einfällt, schreib ihn mir gerne in die Kommentare.

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Geld
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Deine eigene Kakao-Zeremonie – so viel mehr als heiße Schokolade!

Wenn ich die Tasse gefüllt mit schaumigem und starkem Kakao an meine Nase halte und tief einatme, bin ich dankbar und freue mich auf die folgende Stunde. Ich werde tief in meine Gefühle eintauchen und mein Herz öffnen, ganz im Augenblick sein. Das ist der Anfang meiner eigenen Kakao-Zeremonie. Appetit auf Kakao führt zur ersten Zeremonie Vor vier Monaten hatte ich noch keine Ahnung, dass es so etwas wie Kakao-Zeremonien gibt. Kakao kannte ich nur als Pulver oder in Form von Schokolade, das war`s. Nach dem Ayahuasca-Retreat in Costa Rica hatte mir eine der Teilnehmerinnen erzählt, dass sie bald an einer Kakao-Zeremonie in London teilnehmen würde. Schnell war mein Interesse geweckt! Denn witzigerweise hatte ich seit Costa Rica einen riesigen Appetit auf Kakao: Dicke Schichten ungesüßtes Kakaopulver auf Orangen und Bananen schmeckt mir seitdem wahnsinnig lecker. Das konnte kein Zufall sein! Also habe ich mich schlau gelesen und mir schon bald meinen ersten zeremoniellen Kakao aus England bestellt – seitdem bin ich angefixt und mache mindestens einmal pro Woche meine eigene Kakao-Zeremonie zuhause. Zeremonieller Kakao ist nicht gleich Kakao Zeremonieller Kakao ist nicht mit herkömmlichem Kakao oder Schokolade zu vergleichen! Die Kakaobohnen werden in Latein-Amerika in der Sonne getrocknet, leicht geröstet und von Hand geschält. Mit einem Stein werden sie gemahlen, bis eine Paste entsteht. Diese Paste wird zu einem Block oder anderen Formen geformt. Es wird nichts hinzugefügt und nichts entfernt – der reinste Kakao, den du dir vorstellen kannst. Bei meiner ersten Bestellung hatte ich einen Kakao-Block, nun habe ich Pellets. Einen Unterschied in der Wirkung habe ich nicht festgestellt, die Pellets sind einfacher zu benutzen.  Deine eigene Kakao-Zeremonie – so mache ich es Wie du deinen zeremoniellen Kakao zubereitest, kannst du hier in einem Beitrag von Heartsolution.de lesen. Dort habe ich meinen Kakao bestellt. Ich mache meinen Kakao mit einer Prise Chili-Pulver, ordentlich Zimt, Hafer- oder Mandelmilch und Agavendicksaft zum Süßen. Mit meiner gefüllten Tasse gehe ich dann in mein Zimmer. Dort ist schon alles vorbereitet: Kerzen brennen, neben meiner Yogamatte habe ich meinen kleinen Buddha, Muscheln und Steine aufgestellt. Was dort genau steht, wechselt je nach meiner Laune. Mein Smartphone liegt dort bereit, Kopfhörer sind bereits eingestöpselt. Nun wird es feierlich und die Zeremonie beginnt. Ich nehme die Tasse und atme den Duft des Kakaos tief ein. Ich bedanke mich und denke an meine Absicht, die ich mit dieser Zeremonie verfolge. Möchte ich mehr Fülle spüren? Möchte ich mehr zu mir selbst finden? Möchte ich meiner Intuition mehr folgen? Je nachdem was in dem Moment wichtig ist, fühle ich und “bitte den Kakao”, mich bei diesem Prozess zu unterstützen. Wenn das für dich etwas spooky klingt, denk dran: Kakao ist Pflanzenmedizin. Das warme Gefühl, dass dir ein Riegel Schokolade gibt, ist nur ein Vorgeschmack dessen, was du in deiner eigenen Kakao-Zeremonie erlebst. Meinen Kakao trinke ich ziemlich schnell, genieße aber jeden Schluck. Danach setze ich mir meine Kopfhörer auf und meditiere. Ich meditiere sowieso jeden Tag, aber unter dem Einfluss von Kakao ist jede Meditation länger, tiefer und intensiver. Ich spüre in der Meditation meine Gefühle viel bewusster, kann mich mehr auf den Moment einlassen und genießen. Manchmal muss ich sogar weinen, weil ich so dankbar bin. Mehr mache ich meistens nicht. In einer Zeremonie meditiere ich meistens eine Stunde lang, oft kombiniere ich zwei bis drei Meditationen hintereinander. Ab und zu hole ich mir mein Tagebuch und schreibe auf, was mir in den Kopf kommt. Ich lasse mich da ganz von meinem Gefühl leiten. Was mir meine Kakao-Zeremonien bringen? Ich komme raus aus meinem Kopf, rein ins Gefühl. In Costa Rica habe ich erfahren, dass ich mir mein Leben versaue, weil ich oft im Kopf bin. Ich grüble viel um ungelegte Eier, oft geht es dabei ums Geld. In diesen Momenten bin ich in der Angst, von Fülle ist dann nichts zu spüren. In den Ayahuasca-Zeremonien habe ich gespürt, welche Auswirkungen diese Angst und Grübelei auf meinen Körper hat. Das ist alles andere als schön. Kakao zeigt mir, wie ich wieder ins Fühlen und in die Fülle komme. Denn im Jetzt spielen Probleme keine Rolle. Das ist ein Prozess, aber ich merke, wie es mir immer besser gelingt und ich genieße. Ich mache beruflich immer mehr das, was mir wirklich Spaß macht. Vor allem bin ich seit Costa Rica beruflich viel kreativer und kann mich da austoben. Ich bin gespannt und freue mich auf die Dinge, die als nächstes in mein Leben treten werden. Hast du schon Erfahrungen mit zeremionellem Kakao gemacht? Schreib es jetzt in die Kommentare. Pinn für später

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Selbstwert
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Rythmia und Ayahuasca – mein Erfahrungsbericht

Im Oktober 2018 war ich eine Woche im Life Advancement Center Rythmia in Costa Rica. In diesem Lifestream erzähle ich dir, wie es war. Wie hat mir das Center gefallen Wie waren die vier Ayahuasca-Zeremonien? Was habe ich in den Ayahuasca-Zeremonien gelernt? Wie war Breathwork? Was ist mein Fazit? Kann ich dir empfehlen, zu Rythmia in Costa Rica zu gehen? Würde ich selbst noch einmal dort hingehen? Schau dir jetzt das Video an. Nachtrag 03. März 2019 (vier Monate später): Mittlerweile hat sich wieder einiges in meinem Leben geändert. Vor allem ist es mir ein Bedürfnis, dir zu sagen, dass ich mittlerweile DOCH wieder zu Rythmia gehen würde. Im Video hatte ich noch Angst vor dem großen Raum, den vielen Teilnehmern und fühlte mich nicht gesehen. Diese Angst war so groß und hat mich ständig begleitet – fast vier Monate lang. Irgendwann ist mir klar geworden: “Linda, diese Angst kann nichts mit Rythmia oder Ayahuasca zu tun haben! Vielleicht ist es eine weitere Lektion, die Mother Ayahuasca mir erteilt – nur, dass ich sie noch nicht verstehe.” “Was will Mother Ayahusaca mir mit meiner Angst zeigen?” habe ich mich also gefragt. Kurz darauf ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen: Das ist die Angst, die ich auch während der Zeremonien gespürt habe! Ich bin im Kopf, grüble, grüble und grüble. Als mir klar geworden ist, dass ich extrem zurück in alte Muster gefallen bin, hat sich die Angst sofort halbiert (mindestens!). Mittlerweile ist sie so niedrig, dass ich das Experiment Rythmia gerne noch einmal wagen würde.

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Geld
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AirBnb als Geschäftsmodell – Interview mit Bastian Barami

Schicke Wohnungen auf der ganzen Welt zu haben, zu reisen und gleichzeitig als Vermieter damit noch Geld zu verdienen, klingt geradezu paradiesisch in meinen Ohren. Das ist keine Traumvorstellung, sondern ist tatsächlich möglich. Jemand, der das für sich geschafft hat, ist Bastian Barami. Ich habe mit ihm ein Interview live auf Facebook geführt, das du dir jetzt hier ansehen kannst: Für mehr Infos zum Kurs “Mit Airbnb um die Welt” von Bastian Barami klicke jetzt hier ins Bild: Wenn du lieber liest, bitte schön: Ich: Hallo Bastian! Stell dich gerne einmal vor und beschreibe, wer und wo du gerade bist. Bastian: Ich bin zurzeit in Chiang Mai in Thailand in Nordthailand in meiner Wohnung. Hier halte ich mich sechs Monate pro Kalenderjahr auf und fühle mich sehr wohl. Ich bin jetzt seit drei Jahren nonstop in der Welt unterwegs und dann kristallisiert sich mit der Zeit heraus, wo man sich besonders wohl fühlt, wo man gerne unterkommt und sich regelmäßig aufhält. Wenn man die ganze Zeit reist, kann man nicht vernünftig arbeiten. Ich kenne nur wenige Leute, die vier bis fünf Tage pro Ort verbringen, Backpacker-mäßig weiterreisen und es dabei trotzdem schaffen, erfolgreich zu sein. Ich gehöre jedenfalls nicht dazu.  Ich: Genau. Ich kenne das. Ich war letztes Jahr drei Monate unterwegs, immer nur drei bis vier Wochen an einem Ort und da habe ich es auch nicht geschafft, einen Rhythmus zu finden. Aber erst einmal wollen wir dich vorstellen. Du bist Bastian Barami vom Blog Officeflucht.de und bist Blogger, Coach, Speaker und Online-Unternehmer. Du hast zweimal ein Studium abgebrochen, hast dann wie ein Bekloppter gearbeitet im Angestelltenverhältnis, 60 Stunden die Woche und hast irgendwann gesagt: “So, hier ist jetzt Schluss!” Dann hast du dich selbstständig gemacht. Groß geworden bist du mit Amazon FBA, also Händler auf Amazon, und hast jetzt aber AirBnB als Geschäftsmodell für dich entdeckte.  Bastian: Ja, es war eine zweigleisige Geschichte für einen gewissen Zeitraum. Aber irgendwann hatte ich die Schnauze voll. Oder, wie man sagen kann, mir ist die Krawatte geplatzt. Denn ich musste jeden Tag glatt rasiert mit Anzug und Krawatte und allem Drum und Dran schuften. Im Kern hast du es auf jeden Fall erwischt. Ich: Erzähl doch mal, ob es einen bestimmten Moment gab, als dir die Krawatte geplatzt ist.  Momente im Leben, die alles verändert haben Bastian: Das waren tatsächlich mehrere, die sich aufgetürmt haben. Ich habe in einem Fünf-Sterne-Superior-Hotel, dem InterContinental Hotel in Düsseldorf, eine Ausbildung zum Hotelfachmann gemacht, Dort, wo nur steinreiche Leute absteigen. Ich hatte oft das Gefühl, dass ich bei Dienstbeginn die Würde an der Tür lassen muss. Ich habe kein Problem damit, mich unterzuordnen – wenn es Sinn macht und es zu rechtfertigen ist. Aber sich dann zum Beispiel von Gästen völlig grundlos aufs Übelste beleidigen zu lassen, weil die einen schlechten Tag haben, das war etwas, was ich mir nicht weiter gefallen lassen wollte. Das ging natürlich auch auf meine eigene Psyche. Nicht so sehr, dass ich mir die Beleidigungen von steinreichen Leuten zu Herzen nehme, sondern das Unverständnis, warum überhaupt Leute so weit kommen, ihren Frust auf diese Art und Weise an anderen Leuten auslassen zu müssen. Dadurch wurde mir klar, dass ich nicht mehr in der Hotellerie arbeiten möchte. Ich arbeite heute von überall aus Außerdem habe ich zweimal Lehramt studiert, konnte mir aber beide Male letzten Endes nicht vorstellen, in einem Ort 30 bis 40 Jahre vor einer Klasse zu stehen. Der beste Aspekt dabei wäre gewesen, dass man verbeamtet wird und sechs Wochen Sommerferien hat. Heute bin ich letzten Endes doch in einer Lehrertätigkeit, nur eben, dass ich mir selbst meine Klasse aussuchen und von überall aus arbeiten kann. Das ist dadurch möglich, dass ich Leuten online Dinge beibringe. Eine Knie-Op war der Anfang vom Ende Aber ein anderes Ereignis, das mich dazu gebracht hat, den Schlussstrich zu ziehen, war, dass ich 2009 eine vorbeugende Knieoperation hatte. Ich habe damals sehr viel Basketball gespielt und war gleichzeitig in der Hotellerie nonstop auf den Beinen. Nach den langen Schichten hatte ich irgendwann Kniebeschwerden und bin schließlich zum Arzt gegangen. Der hat mir eine OP aufgeschwatzt, die ich eigentlich gar nicht gebraucht habe. Dabei hat er das Knie erst richtig kaputt gemacht. Ich hatte eine Infektion im Gelenk, die Bakterien haben den Knorpel zerfressen. Mittlerweile habe ich, obwohl ich immer topsportlich war und nie eine Sportverletzung hatte, acht Knie-OPs, eine Hüft-OP sowie eine Schulter-OP durch die ganzen Dysbalancen, die durch die allererste Knie-OP ausgelöst worden sind. Deswegen hätte ich sowieso nicht weiter in der Hotellerie arbeiten können. Ich wollte aber immer etwas machen, was mir ermöglicht zu reisen. Daher auch die Ausbildung: Ich dachte mir damals: “Okay, es ist nicht unbedingt der coolste Job, aber dann ziehe ich drei Jahre die Ausbildung durch und kann danach überall auf der Welt arbeiten.” Reisen und Arbeiten verbinden – AirBnB als Geschäftsmodell Das hat dann eben nicht mehr geklappt. Es musste irgendetwas anderes her, das mir ermöglicht zu reisen, gleichzeitig zu arbeiten und das nicht sonderlich belastend für den Körper ist. Ich: War das Reisen schon immer eine Leidenschaft von dir? Bastian: Ja. Während andere Leute sich ein Auto gekauft haben und andere Sachen gemacht haben, habe ich eigentlich mein Geld immer für Urlaub ausgegeben. Aber nicht nur, muss ich zugeben. Ich habe früher viele Konsumschulden gehabt. Ich habe viele Klamotten gekauft, Fernseher auf Pump, Playstation und ähnliches.  Ich bin teilweise auch in den Urlaub gefahren, ohne das Geld zu haben. Aber Reisen hat immer eine Rolle gespielt. Das war immer der hauptbewegende Motivationsfaktor, mich in der Selbstständigkeit auf die Art und Weise zu orientieren, wie ich es letztendlich gemacht habe. Es gibt viele Businessmodelle, wo man zwar viel online steuern kann, aber trotzdem noch Offlinekomponenten eines Business` hat. Das ist für mich ausgeschlossen, weil ich komplette Flexibilität möchte. Komplette Flexibilität im Online-Business als Voraussetzung Alles, was ich mache, muss die Prämisse erfüllen, dass ich es komplett online bewerkstelligen kann. Das bedeutet nicht, dass es nicht offline stattfindet, aber das sind nicht die Prozesse, die ich übernehme. Das ist das perfekte Beispiel für das Geschäftsmodell, über das wir heute sprechen. Ich: In einem anderen Interview hast du gesagt, dass du ein Business als Spiegel der eigenen Persönlichkeit siehst. Im besten Fall oder generell? Bastian: Nicht generell, denn ich denke, dass jeder auf einer Reise der Identitätsfindung ist. In der Regel ist man die Summe der eigenen Erfahrungen und eben auch der Impulse, die man von anderen Leuten bekommt, die man auf dem Weg irgendwie kennen lernt, die einen beeinflussen. Vielleicht drückt mir irgendjemand ein Buch in die Hand, das ich selbst im Laden niemals gekauft hätte und das verursacht einen Mindshift – wie das bei mir tatsächlich so war mit der Vier-Stunden-Woche von Tim Ferriss. Hätte ich dieses Buch nicht in die Hand bekommen, hätte mein Leben in eine ganz andere Richtung gehen können. Ich denke, dass gerade in der Onlinewelt, wo all das Wissen der Menschheit wirklich buchstäblich “at your fingertips” ist, kann es schnell shiften, in was für eine Richtung man geht. Aber man trifft die Entscheidung zu dem Zeitpunkt immer basierend auf den persönlichen Werten und Interessen. Ich denke, dass man immer danach strebt, besser zu werden – sowohl als Mensch als auch als Unternehmer. Je mehr ich dazulerne, desto mehr gibt es gewisse Dinge, die ich vielleicht selbst nicht mehr machen möchte. Ich meine damit, dass ich Teilaufgaben meines Business abgebe an Freelancer oder Angestellte, so dass ich mich dann auf meine Kernkompetenzen oder die Aspekte des Business, die mir am meisten Spaß machen, konzentrieren und dort weiterentwickeln kann. Das geht natürlich nur über die Zeit. Wenn ich sage, dass ich mich selbstständig mache, dann sagen die meisten Leute, insbesondere in Deutschland: ” Oh Gott, Selbstständigkeit!” Weil die Leute diese negative Konnotation haben, dass Unternehmertum grundsätzlich mit viel Kapital, mit viel Risiko, mit selbst und ständig, also immer mit viel, viel Arbeit verbunden ist.  Lifestyle im Online-Business verwirklichen Ich: “Und was machst du im Alter? Du kriegst ja dann keine Rente.” Dieser Einwurf kommt auch oft. Bastian: Ich kriege sowieso keine Rente mehr. Ich bin jetzt 33. Wenn ich jetzt einzahlen würde, dann bekäme ich weniger als die Grundsicherung und deshalb ist es meiner Meinung nach extrem fahrlässig, sich überhaupt auf solch ein Modell zu verlassen. Deshalb mache ich mir um so etwas keine Gedanken mehr. Bei mir war es ja noch nicht einmal wirklich eine Business-Idee, sondern eine Lifestyle-Idee. Ich möchte reisen und arbeiten, das war der primäre Faktor. Ich lerne, ich eigne mir Dinge an in Selbstbildung, über Onlinekurse et cetera, die ich am Laptop machen kann. Die meisten Leute, die von digitalem Arbeiten hören, denken, ich muss ein Hacker sein, Programmieren können und ähnliches. Das ist überhaupt nicht der Fall. Vom zweifachen Uniabbrecher zum erfolgreichen Unternehmer Ich bin zweifacher Lehramts-Uniabbrecher und habe nur eine Hotelfachausbildung. Damit ist man nicht viel mehr als ein besserer Kellner und habe dementsprechend nicht die ultimativen Online-Businessskills. Dennoch habe ich es innerhalb von sechs Monaten geschafft, davon zu leben. Ich bin dann gereist, war in den letzten dreieinhalb Jahren in über 30 Ländern und habe mir dabei verschiedene Businessmodelle aufgebaut. Ich denke, dass es heute für Leute viel wichtiger ist, daran zu glauben, dass es auch für sie möglich ist. Denn es gibt heute, wenn man nicht gerade Schreiner oder Metzger ist, kaum etwas, was du nicht online machen könntest. Wissen von offline nach online verlagern Alles, was du am Computer machst, kannst du theoretisch online verlagern. Ich habe gestern zum Beispiel im Fitnessstudio einen Typen kennen gelernt, einen Lehrer in den USA. Lehrer in den USA sind megaschlecht bezahlt. Er wollte reisen, hatte Geld angespart, ist dann für ein halbes Jahr durch Südostasien gereist und hat währenddessen andere Online-Lehrer kennen gelernt. Es gibt einen ganzen Wechsel in China von neuen Reichen, die durch die Plattform Alibaba ihre Waren in die ganze Welt verkaufen können und viel mehr Geld zur Verfügung haben. Viele Neureiche in China realisieren jetzt, dass ihre Kinder Englisch lernen müssen, um eine gute Zukunft zu haben. In den ländlichen Regionen findet das in der Schule oft nicht statt. Deshalb bezahlen diese Familien ein Mordsgeld für Online-Englischlehrer und setzen sie vor Tablet und PC. So wie wir jetzt gerade sprechen (via Skype). Ich wäre in diesem Beispiel Englischlehrer, du das chinesische Kind und wir quatschen auf Englisch und gehen verschiedene Übungen durch. Das ist viel interaktiver, als wenn du deinem Kind einfach ein Vokabelheft in die Hand drückst. Der Lehrer, den ich getroffen habe, arbeitet 20 Stunden die Woche und macht damit über 6.000 Dollar im Monat. Es gibt heutzutage einfach keine Ausreden mehr, wenn man sich online selbstständig machen möchte. All das Wissen der Menschheit ist buchstäblich da draußen und das Meiste davon gratis. Bei YouTube allein gibt es so viele Tutorials für alles Mögliche. Ob ich jetzt plötzlich ohne jegliche Kfz-Kenntnisse an meinem Auto oder an meinem Roller etwas einstellen möchte, finde ich ein Tutorial dafür. Es gibt all das Wissen da draußen. Deshalb gibt es heute keine Ausreden mehr. Dein Business als Spiegel der Persönlichkeit Ich: Um noch mal auf das Business als Spiegel der Persönlichkeit zurückzukommen: Welche Werte oder Persönlichkeitsaspekte von dir spiegelt dein Business besonders wider? Bastian: Ich würde mein Business jetzt nicht auf das reduzieren, auf das wir gleich noch zu sprechen kommen, sondern mein Business ist quasi mein Blog Officeflucht – es ist meine Leidenschaft. Die hat sich erst im Laufe der Zeit entwickelt. Ich habe anfangs haufenweise Onlinekurse gekauft zu verschiedenen Themen, weil alles Neuland war. Dann habe ich mit dem Onlinehandel angefangen, habe eine eigene Haustiermarke aufgebaut und Hundeleinen verkauft habe. Ich habe noch nicht mal einen Hund gehabt, aber das ließ sich alles ortsunabhängig sehr gut umsetzen. Und die Marke habe ich nach knapp drei Jahren letzten Sommer verkauft und habe mich neu orientiert. Angst vor der Unternehmensgründung nehmen Aber mein Kernbusiness ist über Officeflucht.de. Lesern Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man online Geld verdienen kann. Verschiedene Konzepte, die ich selbst austeste, dokumentiere, die Leute daran teilhaben lasse und versuche, den Leuten die Angst vor der Gründung zu nehmen. Das

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