Liebesbrief an mich

Mein Liebesbrief an mich – wann schreibst du dir?

Heute geht`s rund! Beim Thema Geld kommt immer wieder der Selbstwert zu Sprache. Bist du dir nix wert, wirst du kaum viel Geld verdienen. Oder du musst sehr, sehr hart dafür arbeiten. Darüber hatte ich hier einen Beitrag geschrieben.

Also ist es naheliegend, dein Selbstwert zu erhöhen. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine davon ist, dir selbst einen Liebesbrief zu schreiben. So wie ich in diesem Beitrag.

Wozu einen Liebesbrief schreiben?

Die Idee habe ich von Silvia Schwitters, deren Newsletter ich abonniert habe. Vor ein paar Wochen kam genau dieser Vorschlag von ihr: Ich soll mir einen Liebesbrief schreiben, um mich so richtig in mich zu verlieben.

Ich soll echt in mich verknallt sein und sehen, wie geil ich bin. Dann sehen es auch andere.

Um Silvia zu zitieren:

Schreib dir darin alles auf, was AN DIR GROSSARTIGES ist, was du an dir TOLL und EINZIGARTIG findest. Beschreibe alles, was du an FASZINIERENDEN FÄHIGKEITEN hast.

Indem ich mich quasi von außen betrachte und mir überlege, was an mir toll ist, bekomme ich einen anderen Blick. Wahrscheinlich fallen mir Sachen auf, die ich für selbstverständlich halte, aber anderen Menschen helfen. Das wiederum hilft mir, mein Selbstwertgefühl zu steigern.

Ich warne dich also: Wenn du ahnst, dass dich die totale Selbstbeweihräucherung von mir nervt, hörst du am besten an dieser Stelle auf, diesen Liebesbrief zu lesen. Denn nun geht es los. Jetzt!

Liebste Linda,

ich kann dir gar nicht mehr sagen, wann und wo du mir zum ersten Mal aufgefallen bist. Ich beobachte dich schon länger und bin von dir vollendst begeistert.

Natürlich will ich dich nicht auf dein Äußeres reduzieren, aber es gibt ein paar Sachen, die mir wirklich extrem gut an dir gefallen. Da wären zum Beispiel deine Augen! Die sind voll der Hammer! Sie erinnern mich an einen kristallklaren Bergsee und ich würde am liebsten stundenlang hineinblicken.

Deine langen Haare finde ich auch sehr schön, mein liebstes Rapunzelchen. Ich weiß, du bist nicht immer mit der herauswachsenden roten Haarfarbe zufrieden, aber denk doch einmal daran:

Wer hat in der heutigen Zeit von Haarfärbungen, Tönungen und Ratzfatz Schnipp-Schnapp noch die Geduld, sich die Farbe komplett herauswachsen zu lassen. Damit bist du schon seit zwei Jahren beschäftigt und hast noch ein weiteres vor dir. Super – mach weiter so, die Zeit überstehst du locker.

Du bist so hilfsbereit

Aber gut, kommen wir zu deinen Eigenschaften. Ich könnte wirklich tagelang von deinem Charakter schwärmen, aber ich versuche, mich auf die wichtigsten Punkte zu beschränken:

Du hilfst anderen Menschen gerne, das finde ich total beeindruckend. Schon als Kind warst du diejenige, die sich um die kranken Katzen zuhause gekümmert hat, du hast ehrenamtlich im Roten Kreuz geholfen und deinen kranken Ehemann gepflegt.

Mit deinem Blog ist es genauso: Hier versuchst du, Frauen zu helfen, sich um ihre Geldangelegenheiten zu kümmern. Dadurch schaffen sie es, sich etwas aufzubauen und sich mit anderen Augen zu sehen. Ist das nicht geil? Das schaffst du, indem du für sie diese tollen Beiträge schreibst!

Deine Wörter sind wie Poesie

Apropos schreiben: Erst gestern, als du einen Werbetext für einen kolumbianischen Rum geschrieben hast, musste ich staunen, wie du schon fast poetisch dabei vorgehst, die Wörter aneinander zu reihen. Am liebsten hätte ich den Rum sofort gekauft – dabei trinke ich überhaupt keinen Alkohol.

Aber auch unter den Bloggern gehst du ohne Neid vor und hilfst, wann immer sich die Gelegenheit bietet. Egal, worum es sich handelt, wenn du glaubst, du weißt etwas oder kannst in irgendeiner Richtung helfen, zögerst du nicht lange und bist zur Stelle. Dafür liebe ich dich echt!

Was mir schon häufiger aufgefallen ist? Innerhalb von ein paar Minuten fallen dir bei anderen Bloggern Produkte ein, die sie für ihr Business entwickeln könnten. Da bist du wirklich fix. Hast du schon mal überlegt, damit Geld zu verdienen? Damit ließe sich bestimmt was reißen. Denk doch mal darüber nach.

Du bist der Hammer vor der Kamera

Dass du vor ein paar Monaten damit begonnen hast, Videos aufzunehmen, finde ich übrigens den Oberknaller! Das machst du suuuuper! Du kommst hinter der Kamera total gut rüber. Das merke ich auch bei den Interviews, die du seit kurzem machst. Du bist ne Knallerbraut, das muss ich mal gesagt haben.

Vor allem die Fragen, die du dir für deine Gäste überlegt, mag ich. Zum einen unterhältst du dich sehr angenehm mit ihnen, zum anderen findest du fast immer einen Punkt, an dem es persönlich wird. Ich weiß, dass du diese Momente in den Interviews am liebsten magst. Mir geht es auch so.

Du hast schon einige tolle Personen interviewt und ich bin gespannt, mit wem du uns noch überraschen wirst.

Du zeigst deine Gefühle

Eins noch zum Schluss: Ich bewundere an dir, dass du mit deinem Vorhaben so konsequent vorgehst und dein Ziel dabei immer vor Augen hast. Ich weiß, Technik und PC-Krams sind Scheiße und du bist deswegen schon öfter in Tränen ausgebrochen.

Das geht ja sowieso recht schnell bei dir – stört mich aber nicht. Trotzdem gibst du nicht auf, sondern tüftelst entweder am Problem oder suchst dir jemanden, der dir hilft. Eine Lösung hast du bisher immer gefunden.

Wie du meinen bisherigen Zeilen entnehmen kannst, bin ich restlos begeistert von dir. Bleib so wie du bist, dann kann nix schief gehen. Vertrau in deine Fähigkeit und glaub an dich.

Ich weiß, dass du alles schaffst, was du dir vornimmst.

In Liebe, dein Ich.

Wann schreibst du deinen Liebesbrief an dich?

Du hast bis zum Schluss durchgehalten? Ich bin beeindruckt.

Ich muss sagen, es hat mir wirklich Spaß gemacht, diesen Liebesbrief an mich zu schreiben. Zum Schluss habe ich die ganze Zeit gelächelt und mich darüber gefreut, was ich geschrieben habe.

Diese Übung empfehle ich dir daher auch. Nimm dir eine Stunde Zeit und schreib dir deinen persönlichen Liebesbrief. Silvia empfiehlt allerdings, ihn auf Papier zu schreiben und einen Freund zu bitten, ihn dir drei Wochen später mit der Post zuzuschicken.

Ich freue mich, wenn du mir in den Kommentaren schreibst, wie du dich dabei gefühlt hast.

 

 

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