Preise senken: Vergiss es und steh zu deinen Preisen!

Preise senken

Weinend hab ich sie angesehen und mich total überfordert gefühlt. Wie sollte ich das schaffen? Ich hatte 2015 keine Rücklagen und wollte unbedingt am Seminar teilnehmen. Wo sollte jetzt das Geld herkommen?

„Bitte, bitte, bitte, senke deine Preise – dann ist es leichter für mich!“

Gesagt habe ich das nicht, aber gedacht.

Aber auch wenn ich vor ihren Augen geweint habe, weil ich das Geld für das Seminar im Moment nicht hatte – der Coach hat nicht im Geringsten daran gedacht, seine Preise für mich zu senken.

Und das war gut so.

Preise zu senken, hilft weder dir noch mir

Seitdem ich meine Kurse „Moneyscript“ oder „Rock your Money, Babe“ anbiete, die sich im mittel- bis höher-preisigen Bereich befinden, bekomme ich ebenfalls solche Anfragen von einigen Kunden. Ein, zweimal habe ich mich darauf eingelassen und dir das Angebot gemacht, meine Preise zu senken:

  • weil ich dir helfen will
  • weil ich dich nicht im Stich lassen will
  • weil ich mich schuldig gefühlt habe

Aber das hat ein Ende.

Dafür nehme ich in Kauf, dass du mich vielleicht richtig Scheiße findest.

Aber ich weiß, dass dies der einzig richtige Weg ist – sowohl für mich als auch für dich.

Warum?

Es wird dich vielleicht wundern, aber dafür gibt es gleich mehrere Gründe.

Rabatte geben und Preise senken – 4 Gründe, warum ich das nicht mehr mache

#1 Es zieht mich runter

Wenn ich für dich den Preis senke, zieht es mich mit runter. Wenn ich eine traurige Email von dir bekomme, weil du so sehr an meinem Kurs teilnehmen möchtest, aber nicht weißt, wie du es dir  leisten sollst. Ja, dann habe ich im Einzelfall niedrigere Raten oder längere Zahlungspläne vereinbart.

Aber das mache ich jetzt nicht mehr.

Denn es fühlt sich nicht richtig an.

Zum einen ist es unfair den anderen Teilnehmern gegenüber, die sich an die Spielregeln halten.

Zum anderen gibt es den Preis eines Kurses aus einem bestimmten Grund. Ich mache mir Gedanken darüber, welchen Wert ich liefere, wie der Preis sein könnte und ob ich damit meinem eigenen Money-Mindset dienlich bin.

Senke ich nun plötzlich den Preis, gehe ich einen Schritt zurück.

2# Ich muss mich um dich kümmern

Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich mich um dich kümmern muss und das stört mich.

Nicht immer werden Vereinbarungen eingehalten und dann muss ich mein Geld einfordern (was bei regulärer Bezahlung Digistore24 übernimmt). Aber ich nehme dafür die Verantwortung, denn ich habe mich auf solche Deals eingelassen.

3# Ich habe dich im Hinterkopf

Weil ich nicht zu 100% mit meiner Entscheidung zufrieden bin und davon ausgehe, dass weder dir noch mir mit einer Sondervereinbarung geholfen ist, habe ich dich immer im Hinterkopf.

„Bist du zuverlässig und zahlst pünktlich?“

„Wieso habe ich mich darauf eingelassen?“

„Nach 5 (4, 3, 2, 1) Tage bis zum Zahltag – klappt es dieses Mal?“

#4 Es geht immer so weiter

Wenn ich weiterhin diese Schiene fahre, wird sich nichts ändern. Es ist schließlich meine Energie, die dich anzieht.

Weil ich das nicht mehr will, ist hiermit jetzt Schluss.

Für dich gelten die gleichen Zahlungspläne wie für die anderen Teilnehmern. Du zahlst an den gleichen Terminen wie die anderen Teilnehmern.

Wenn das für dich nicht möglich ist, musst du warten und kannst gerne an einem späteren Zeitpunkt teilnehmen.

Genieß die Energie des Erfolges!

Das mag hart klingen, aber mir geht es nicht anders als dir.

Im Januar 2017 hatte ich beschlossen, dass ich beim Tony Robbins Seminar in Florida teilnehmen will.

Hatte ich damals das Geld, um das Ticket zu kaufen?

Nein, hatte ich nicht.

Ich war weit davon entfernt.

Also habe ich angefangen zu sparen. Jeden Monat habe ich einen Teil meines Einkommens auf ein extra Konto gelegt. Nach acht Monaten hatte ich das Geld zusammen und konnte mein Ticket kaufen.

Acht Monate habe ich gespart!

Und ich verspreche dir hoch und heilig: Es war ein geiles Gefühl, als ich den „Kaufen“-Button gedrückt und mein Ticket für Tony Robbins bekommen habe.

Hätte ich im Januar nach einem Rabatt oder Sonderkonditionen gefragt UND bekommen, wäre das Erfolgsgefühl nur halb so schön gewesen!

Das Gleiche gilt für dich.

5 Gründe, warum du dich auf reguläre Preise freuen solltest

1# Ich halte dich für kompetent

Ich weiß, dass du es schaffst, ohne Rabatte oder Sonderkonditionen an meinen Kursen teilzunehmen.

Wenn du das Geld nicht sofort hast, fang heute an zu sparen. Leg dir jeden Monat einen Teil zur Seite und beobachte, wie der Haufen immer weiter wächst.

Wenn du wirklich ein Ziel erreichen willst, schaffst du es – das weiß ich!

2# Du bekommst meine volle Energie

Bin ich mit meinen Entscheidungen zu 100% zufrieden, kann ich mich dir mit vollem Herzen widmen. Ich arbeite gerne mit dir und freue mich jeden Tag darauf, dir neue Inhalte zu geben und dich bei der Umsetzung zu unterstützen.

3# Du fängst schon VOR deiner Teilnahme an, an deinem Geldmindset zu arbeiten

Sobald du die Entscheidung getroffen hast, an einem Online-Kurs oder Programm teilzunehmen, geht es los: Dein Leben ändert sich.

Richtig krass macht sich das bemerkbar, sobald du den Kurs kaufst, aber auch schon vorher merkst du die Veränderung.

4# Du steigerst deinen Umsatz

Du bist eine selbstständige Frau und willst deinen Umsatz steigern. Wenn du aber selbst darauf pochst, Sonderkonditionen zu bekommen und auf das Suche nach Rabatten bist, wird das kaum passieren.

Du ziehst dann Kunden an, die genau wie du denken. Möchtest du das wirklich?

Oder willst du ab sofort Kunden haben, die gerne deine Preise bezahlen?

5# Du erreichst deine Ziele

Was glaubst du:

Wann ziehst du einen größeren Nutzen aus einem Kurs? Wann arbeitest du stärker an dir und setzt alles daran, um Kurs-Ziele zu erreichen?

  • Wenn du einen Kurs zu einem Preis bekommst, den du als günstig empfindest?
  • Oder wenn die Investition dich herausfordert?
  • Wenn dein Herz vor Aufregung klopft, wenn du den „Kaufen“-Button drückst, so wie es mir mit meinem Tony-Robbins-Ticket gegangen ist?

(Übrigens, das Geld für das Seminar 2015 hab ich trotzdem irgendwie aufgetrieben und stolz teilgenommen.)

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Warum ich gehe – Weltreise, ich komme!

Viele Tränen, Grübeleien und ganze 1,5 Jahre hat es gebraucht, bis ich mich dazu entschlossen habe, meine Zelte in Deutschland (vorerst) abzubrechen und die Welt zu erkunden.

Nach außen mag es vielleicht erscheinen, dass ich die mega mutige Linda bin, die mal einfach so entscheidet, nach Kalifornien, Florida und Bali zu reisen und dort locker flockig ihr Leben lebt.

Aber so ist es nicht.

Ganz im Gegenteil.

In diesem Artikel erzähle ich dir, was es gebraucht hat, damit ich diesen Schritt gehen kann – und du mutig in deine eigene Zukunft blicken kannst.

Ein Umzug folgt auf den nächsten

Eins noch vornweg: Ich war noch nie ein sesshafter Mensch. Dass ich jetzt weiterziehe und auf Weltreise gehe, ist für mich daher (teilweise) ein natürlicher Prozess.

Schon während der Schulzeit war ich acht Wochen in London. Ich war total begeistert von der anderen Mentalität und der großen Stadt. Direkt nach den Abi-Prüfungen bin ich aus Emden abgehauen – nicht einmal am Abiball habe ich teilgenommen, sondern war schon vorher weg.

Norderney, Düsseldorf, London, Brighton, Konstanz, Oldenburg, Vechta, Hannover und weitere Städte sind nach dem Abi gefolgt, bis ich schließlich nach dem Tod meines damaligen Mannes Ende 2009 wieder in meiner Heimatstadt gelandet bin.

Nachdem ich 2012 meinen jetzigen Freund kennengelernt habe, sind wir 2014 zusammen in die Nachbarstadt Leer gezogen.

Auch heute noch finde ich es hier wunderschön.

Drei Jahre maximale Wohndauer

Durchschnittlich habe ich maximal drei Jahre an einem Ort gewohnt, bevor es weiter gegangen ist.

Aus unserer schönen Doppelhaushalte mitten in der Altstadt schreibe ich dir diesen Artikel. Wir wohnen hier im dritten Jahr und soll ich dir etwas sagen? Es fängt wieder an zu kribbeln!

Das ist natürlich ziemlicher Bockmist, wenn du mit jemanden zusammen bist, der sehr sesshaft ist.

Womit ich beim nächsten mega wichtigen Punkt in diesem Beitrag bin: Deine Werte!

Kennst du die Werte, die dir wichtig sind?

Was ist dir wichtig? Wie willst du dein Leben verbringen?

Je besser du darüber Bescheid weißt, desto leichter fällt es dir, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Nicht nur im Privatleben, sondern auch in deinem Business.

Mir sind Unabhängigkeit und Abwechslung wichtig. Gleichzeitig brauche ich aber auch Sicherheit.

Vor 1,5 Jahren hat sich herausgestellt, dass ein weiterer Faktor hinzukommt, den wir nicht länger verleugnen können: Ich bin 44 Jahre alt und kann keine Kinder mehr bekommen. Ich hatte nie einen großen Kinderwunsch. 

Als das Thema auf den Tisch gekommen ist, bin ich letztes Jahr für einen Monat nach Bali geflüchtet. Ich wollte Abstand gewinnen und eine Entscheidung für mich treffen, wie es weiter gehen soll.

Habe ich die Entscheidung getroffen? Nein.

Ich bin zurückgekommen und alles ging wie gehabt weiter.

Wir haben fast jeden Tag darüber geredet, aber trotzdem nichts gemacht.

Gleichzeitig habe ich immer weiter an mir gearbeitet. Mich coachen lassen, Kurse besucht und mein Business aufgebaut.

Erst neulich habe ich bei meiner Kollegin Lisa aus meiner Mastermind-Gruppe gelesen:

„Dein eigenes Business aufzubauen, ist der beste Weg, dich weiterzuentwickeln.“

Das stimmt.

Du stehst immer wieder vor Entscheidungen, musst wissen, wohin zu gehen willst, musst deine Komfortzone verlassen – immer und immer wieder. Das macht dich stark.

Und so wurde mir im Laufe der vergangenen 1,5 Jahre immer wieder deutlich, dass es so nicht weitergehen kann in unserer Beziehung.

Weltreise: Wo ist mein Weg?

Gleichzeitig wusste ich, dass der Gang zur Weltreise für mich nicht nur bedeutet, wegzugehen und traurig zu sein, sondern dass es meine Chance ist.

Ich will herausfinden, ob das mein Weg ist.

Vielleicht habe ich durch die vielen Umzüge meine Lust am Reisen unterdrückt. Vielleicht bin ich einfach kein Mensch, der dauerhaft irgendwo lebt. Vielleicht ist eine Weltreise mein Normalzustand, mit dem ich glücklich wäre.

Diese Gedanken sind in den vergangenen 1,5 Jahren in meinem Kopf immer lauter geworden.

Vor zwei Monaten habe ich allen Mut zusammengenommen und gesagt: „Ok, es geht nicht mehr. Ende September gehe ich für ein Jahr weg und dann sehen wir weiter.“

Darum gehe ich.

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Money-Mindset in der Gruppe

Das Geld rinnt dir durch die Finger, du fühlst dich alleine, hilflos und überfordert. Du schämst dich und hast niemanden, mit dem du darüber reden kannst

Du denkst immer, dass du nicht genug Geld hast und das macht sich nicht nur in deinem Business, sondern im gesamten Leben bemerkbar.

Kennst du das?

Auf Mymoneymind zeige ich dir, wie du dein Money Mindset verbessern, dich mit mehr Geld wohl fühlst und deinen Umsatz steigerst.

Aber es gibt neben den Artikeln und meinen Kursen eine weitere tolle Möglichkeit, um dein Money Mindset zu verbessern: Mein Facebook-Gruppe für selbstständige Frauen. Klick ins Bild:

 

Meine Gruppe “Money Mindset – endlich als Frau deinen Umsatz steigern” gibt es seit Oktober 2016.

Mittlerweile sind es 1.600 Frauen, die sich dort tummeln, sich gegenseitig unterstützen und motivieren und jeden Tag kommen neue hinzu.

Ich habe jeden Tag Spaß an der Gruppe und freue mich, wenn ich morgens den Laptop aufklappe und die neuen Kommentare  lese.

Es fühlt sich toll an, von den Mitgliedern zu lesen, dass sie sich immer freier fühlen, mehr Glück haben und Geld leichter in ihr Leben kommt. Sie fangen an, an ihrer Einstellung zu Geld und an sich zu arbeiten und wie von Geisterhand fügen sich die Dinge zum Guten.

Das macht Spaß!

Natürlich gibt es in jedem Leben immer wieder Momente, in denen es nicht rund läuft.

Auch dann ist die Gruppe eine Anlaufstelle, in der sich die Frauen gegenseitig motivieren.

Sie geben sich Tipps, bauen sich auf und liefern mentale Unterstützung.

Das reicht häufig schon aus, um einen Umschwung zu erreichen.

Sie wissen dann, dass sie eben NICHT alleine mit ihren Problemen sind.

Klingt das interessant für dich?

Wenn du dich jetzt angesprochen fühlst – perfekt: Dann komm in meine kostenlose Facebook-Gruppe!

Allerdings gibt es ein paar Regeln in der Facebook-Gruppe, die mir wichtig sind. Lies sie dir bitte durch und entscheide dann, ob die Facebook-Gruppe die richtige für dich ist.

In der Gruppe “Money Mindset – endlich als Frau deinen Umsatz erhöhen” geht es wie auch hier darum, dass du weg von finanziellen Sorgen und hin zu einem Business mit Glück und höherem Umsatz kommst.

Nun aber zu den Regeln in der Gruppe:

1. Keine Werbung

Um das Niveau hochzuhalten, ist Werbung in dieser Gruppe nicht erlaubt.
Zu Werbung zählt: Videos, Livestreams, Gastbeiträge, Hinweise auf eigene Produkte, Services oder Facebook-Gruppen ect.
Außerdem ist das Teilen von Seiten/Artikeln in Posts nicht erlaubt.

2. Werbung wird ohne Verwarnung gelöscht
Wenn du dir nicht sicher bist, warum ein Beitrag von dir gelöscht wurde, schreib bitte an mail@mymoneymind.de

3. Wertvolle Inhalte
Damit diese Gruppe für dich möglichst viel Wert hat, ist es super, wenn du von deinen eigenen Erfahrungen mit Geld erzählst und dich mit den anderen Frauen austauschst.
Je mehr du dich einbringst, desto mehr profitierst du von dieser Gruppe.

4. Positiver Fokus
Der Fokus ist dabei immer positiv! Sich nur zu beklagen, aber nichts ändern zu wollen, bringt dich nicht weiter. Daher nimm Unterstützung an und setz sie um.

5. Wir sind nett
Der Tonfall in dieser Gruppe ist wertschätzend und freundlich. Mitglieder, die durch einen unpassenden Ton auffallen, werden ohne Warnung gelöscht und blockiert.

Klingt das gut für dich?

Ich freue mich, wenn du jetzt zu meiner Gruppe bei Facebook gehst, auf den grünen Button klickst und die Mitgliedschaft beantragst. Ich schalte dich dann so schnell wie möglich frei!

Wir sehen uns dort 🙂

 

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Money talks – aber was will es mir sagen? (Musical)

Musical Money talks Linda Benninghoff

“What`s my worth?” – Was ist mein Wert? Diese Zeile ist im Trailer zum Musical “Money Talks – but what the hell is it saying?” zu hören und mir direkt ins Ohr gesprungen.

Was will mein Geld mir sagen? Das ist eine der Fragen, mit denen ich mich immer wieder beschäftige.

Bekomme ich eine Antwort? Hmmmm

Grund genug, Lucie Lynch zum Interview für Mymoneymind einzuladen und ihr zu diesem Thema einige Fragen zu stellen. Sie ist Sängerin und hat mit Marcia Zina Mager das Musical “Money Talks” ins Leben gerufen.

Aber zuerst einmal den Vorhang auf für Lucie und Marcia:

“What`s my worth?”: Diese Zeile ist im Trailer zu eurem Musical immer wieder zu hören. Welches Verhältnis besteht zwischen Selbstwert und Geld? 

Im weitesten und tiefsten Sinne haben Selbstwert und Geld eigentlich gar nichts miteinander zu tun. Unsere Gesellschaft hat uns jedoch ganz anders geprägt und somit scheinen sie ganz eng miteinander verknüpft zu sein.

Viele Menschen definieren sich über ihren Besitz, die Summe auf ihrem Konto, was sie haben oder nicht haben, über ihre materiellen Besitztümer und sogar über ihre Erfolge und Misserfolge.

Mittlerweile ist das für uns alle ganz normal.

Wir setzen uns Ziele und wenn wir sie erreichen, fühlen wir uns gut. Wenn nicht, dann nicht.

“Du bist, was Du hast und erreichst” scheint das Motto unsere immer schneller werdenden Welt zu sein. Da bleibt das Gefühl, wertvoll zu sein, ohne etwas dafür tun zu müssen, gerne auf der Strecke. 

Im Laufe unseres Musicals entdecken wir, dass unser Selbstwert in Wirklichkeit komplett unabhängig ist. Wir werden alle mit dem gleichen Wert geboren, dann jedoch von unserer Umwelt ganz schnell eines Besseren belehrt.

Unzählige Faktoren tragen dazu bei:

  • Wo bist Du geboren?
  • Wie ist Deine Familie?
  • Wie viel Geld hat Deine Familie?
  • Auf welche Schule gehst Du?
  • Wie ziehst Du Dich an?

Die Liste geht endlos weiter und in vielen Fällen spielt sogar die Hautfarbe eine Rolle.

Verrückt. Aber wahr.

In unserer Show kommen wir zu dem Schluss, dass Selbstwert in seiner reinsten Form nicht durch unser Machen und Tun, Haben und Nichthaben beeinträchtigt oder verstärkt werden kann .

Selbstwert ist sozusagen angeboren.

Nicht zu verwechseln mit dem Selbstwertgefühl, denn wir wissen alle, dass es Mut und Kraft kostet, sich auf den Weg zu begeben, seinen Selbstwert im Innen zu finden und dort zu stärken.

Viele Glaubenssätze müssen erst überwunden werden, bevor wir sehen, dass sogar unser Selbstwertgefühl komplett unabhängig sein kann von der Aussenwelt. 

Welche Glaubenssätze zu Geld musstet ihr überwinden?

Als Marcia und ich uns kennenlernten, war Marcia 59 und ich 37.

Wir kamen aus zwei komplett verschiedenen Generationen und Welten und haben trotzdem schnell festgestellt, dass wir viele Gemeinsamkeiten haben, was das Thema Geld und Selbstwert angeht.

Wir waren beide Künstler mit Leib und Seele, tief verwickelt in den Kampf der sogenannten brotlosen Kunst.

Wir hatten beide kein gutes Verhältnis zu Zahlen im Allgemeinen, Steuererklärungen waren uns ein Graus und es schien unmöglich, die Kontrolle über Einnahmen und Ausgaben zu bekommen.

Die Welt des Geldes war uns beiden irgendwie komplett fremd.

Marcia ist in in New York aufgewachsen, als die Tochter einer politisch sehr links eingestellten, jüdischen Familie. Sie lernte, dass Geld “dreckig” und “böse” sei.

Menschen mit viel Geld waren “schlimme” Menschen.

Wohlhabend und trotzdem ein guter und ausgeglichener Mensch zu sein, war schlichtweg unmöglich in den Augen ihrer Familie. 

Ich bin in Deutschland aufgewachsen, meine Eltern waren immer schon sehr geschickt mit Geld.

Beide selbstständig, eine eigene Firma im Haus und eigentlich auch immer sehr großzügig.

Geld war irgendwie immer da und schien kein großes Thema zu sein, meine Eltern haben mich gut vor Problemen rund ums Geld behütet.

Somit waren meine Glaubenssätze ganz andere als Marcias.

Ich bekam schnell das Gefühl, dass ich andere zum Überleben und Geld verdienen brauchte, denn das Geld kam meistens von meinem Elternhaus.

Je älter ich wurde, desto mehr schlich sich ein Gefühl ein, dass ich meinen Eltern etwas schuldig sei.

Ein Gefühl der Unfähigkeit rund um Zahlen machte sich breit, da ich mich kaum damit auseinandersetzen musste – außer in Mathe in der Schule und selbst da ließen meine Noten zu wünschen übrig.

Dadurch, dass meine Eltern ihre Firma im Haus hatten, habe ich viel von dem Stress mit- und abbekommen.

Also war für mich klar: Geld zu haben, eine erfolgreiche Firma zu leiten, selbstständig zu werden, heisst Stress zu haben. 

Ein weiterer Glaubenssatz, den ich erst in den letzten Jahren entdeckt und verabschiedet habe, war dass mich viel Geld kontrolliert und verändert.

Was passiert, wenn ich auf einmal ein Leben im Luxus will, wo ich doch immer der Hippie im VW Bus war?

Was sollen da die anderen denken?

Geld verdienen mit der brotlosen Kunst?

Als gelernte Schauspielerin und Musikerin kam dann noch dazu, dass der Beruf nie wirklich ernst genommen wurde, außer Du warst berühmt und bekannt.

Ich hatte somit für lange Zeit Schwierigkeiten, Geld für meine Tätigkeiten zu verlangen

“Wer braucht schon noch eine Liedermacherin, die über das Leben und die Liebe singt?”

Marcia hatte als Schriftstellerin ähnliche Erfahrungen gemacht und wurde meistens unterbezahlt, weil sie auch nie gelernt hatte, den Wert in ihrer Arbeit zu sehen. 

Die letzten vier Jahre Zusammenarbeit waren für uns wie ein lebendiger Workshop.

Wir haben Schritt für Schritt gelernt, dass unsere Gaben wertvoll sind, dass viele Menschen von unserer Kreativität und Bühnenpräsenz profitieren und sich inspiriert fühlen.

MONEY TALKS vereint die Inspiration eines TED Talks mit dem Zauber und Glitzer eines Broadway Musicals. Marcia und ich sitzen auf der Bühne, erzählen unsere Geschichte, brechen dann aber immer wieder aus und spielen Szenen aus unserem Musical KACHING, dessen Charaktere unsere eigene Entwicklung spiegeln.

Jedes Mal, wenn wir auf der Bühne stehen, unsere Geschichte erzählen und in die verschiedenen Charaktere schlüpfen, machen wir eine neue Transformation durch. Wir fangen an mit der Frage “Was ist das Problem mit Geld?”, gehen weiter zu der Frage “Was ist mein Wert? Hängt er mit Geld zusammen?” und entdecken dann, dass unser Wert am Ende umessbar ist.  

Dadurch, dass wir unsere wahre Geschichte erzählen, arbeiten wir mit unseren eigenen Glaubenssätzen auf der Bühne und verwandeln sie vor den Augen des Publikums. Viele unserer Lieder sind wie neue Affirmationen, die sich mehr und mehr in unser Unterbewusstsein drängen.

Mit viel Humor, Musik, Tanz und aber auch Verletzlichkeit laden wir das Publikum und uns selbst ein, Raum zu schaffen für neue Glaubenssätze, Ideen und Gedanken. 

Es ist wie ein Muskel, den wir seid zwei Jahren regelmäßig auf der Bühne trainieren. Texte wie 

  • “Ich lebe in Fülle. Ich bin glücklich, gesund und vollkommen”
  • “Tue was du liebst, dann folgt auch die Freude und die Fülle”
  • “Sei dein eigener Sonnenschein, du bist unendlich wertvoll und frei”

sind wunderbare  Affirmationen und Balsam für die Seele.

Ich habe das Gefühl, diese Show hat wirklich mein ganzes Selbstbild verändert.

Affirmationen wirken am Besten, je häufiger wie sie sagen – deshalb freuen wir uns über jede Buchung und jeden Auftritt um so mehr.

Jedes Mal, wenn Marcia und ich wieder auf einen neuen Glaubenssatz stoßen, schreiben wir ein neues Lied, erzählen eine andere Geschichte und verwandeln uns aufs Neue.

Somit ist MONEY TALKS ein lebendiger Organismus, der mit uns wächst und uns wachsen lässt.

Mittlerweile haben Marcia und ich unsere eigene Firma gegründet “LOVE LOVE MONEY MONEY LLC”, unterstützen Menschen auf ihrem Weg, den Selbstwert zu steigern, laden sie ein, mit Hilfe von Theater, Improvisation und Rollenspiel aus der Komfortzone auszubrechen und verdienen mittlerweile sogar Geld mit dem, was wir tun und lieben.

“We are on a mission” Auf welcher Mission seid ihr?

Wir wollen so viele Menschen wie möglich inspirieren, einen tieferen Blick auf ihre Beziehung mit Geld und mit sich selbst zu werfen.

Ehrlich mit sich selbst, offen für Veränderungen zu sein und zu wissen, dass sie nicht alleine sind auf dieser Reise. Wirklich alles ist möglich, wenn wir an uns glauben und bereit sind, unsere Glaubenssätze zu verändern.

Oft ist es so, dass wir Veränderung wollen, aber gleichzeitig große Angst davor haben. Dann stecken wir fest. Wir wollen mit unserer Geschichte und Musik die Menschen motivieren, in ihre volle Größe zu gehen und ihr Licht strahlen zu lassen.

Jeder soll wissen, dass er oder sie, egal wie alt, groß, jung, schön, reich oder arm unendlich wertvoll ist.

Einfach nur im reinen Sein.

Und dass Geld Spaß machen kann.

“Money Talks, but what is it saying?” Kannst du uns das verraten?​

Geld ist wie eine Art Spiegel.

Es ist wie eine Reflexion unserer eigenen Gefühle und Ideen über uns selbst. Wenn wir mit uns im Einklang sind und uns unseres wahren Wertes bewusst werden, kommt oft auch das Geld in den Fluss.

Für mich ist Geld wie eine frei fließende Energie.

Es liegt an mir, den Fluss immer weniger zu unterbrechen, die Bahn freizumachen für die Fülle. Wie in einem Fluss, wenn sich dass Wasser staut.

Die Steine sind wie alte Glaubenssätze. Wenn wir die Steine aus dem Fluss nehmen, fließt es wieder.

Oder wie unsere Geldgöttin Alice im Musical so schön sagt:

“Geld ist eigentlich nur Papier und Metall, ein Werkzeug, dass Du entweder für Deine Zwecke nutzt oder Du Dich von ihm ausnutzten lässt.

Geld kann etwas Wunderbares sein. Es fliesst. Es ist sexy. Es ist beruhigend. Es möchte Dein Freund sein. Warum sorgst Du Dich nur so viel um Geld?”

Wenn Geld eine Person wäre, würde sie wahrscheinlich sagen: ”Liebe mich ein bisschen mehr. Kümmere Dich ein bisschen mehr um mich. Spiel ein bisschen mehr mit mir. Lass uns zusammen Spass haben!”

Danke liebe Lucie!

Was denkst du über das Verhältnis von Selbstwert und Geld? Schreib es jetzt in die Kommentare.

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Warum ist es überhaupt wichtig, dass du dich um dein Geld kümmerst?

Als du das letzte Mal Tränen in den Augen hattest und am liebsten mit deinem Kopf auf den Schreibtisch gehauen hättest, hast du da gedacht: “Warum zur Hölle muss ich mich eigentlich immer um mein Geld kümmern? Warum verflixt kann es nicht einfach so weiter gehen wie bisher?”

Die Antwort ist: Weil dich “so wie bisher” genau an den Punkt gebracht hat, an dem du jetzt stehst.

Da willst du weg.

Du willst dich gut mit Geld fühlen, mit Spaß und Leichtigkeit verdienen und deinen Umsatz steigern. Also musst du dich kümmern.

Es geht gar nicht ums Geld

Aaaaaber:

Letztendlich – das habe ich in den letzten Jahren immer mehr gemerkt – geht es nicht ums Geld, sondern um das, was Geld dir bietet und ermöglicht.

Du bist freier in deinen Entscheidungen, kannst dir Sachen ermöglichen, du hast keine Angst mehr, du fühlst dich sicher und entwickelst dich weiter.

Je mehr du dich entwickelst, desto mehr verdienst du (wenn du willst) und desto besser fühlst du dich.
Das alles ermöglicht dir Geld, indirekt und direkt.

Es ist notwendig, dass du die Verantwortung übernimmst für dein Leben und dein Geld.

Ich habe vor 2,5 Jahren angefangen, die Verantwortung für mein Leben zu übernehmen. Seitdem ist so viel passiert! Ich habe heute ein komplett anderes Leben als vorher.

Damals habe ich den Schluss gefasst, dass ich mehr Geld verdienen wollte und nicht mit meinem 1.500 Euro im Monat als Texter rumkrebsen wollte.

Da habe ich gemerkt, dass ich etwas tun und an mir arbeiten muss.

Zu dem Zeitpunkt habe ich gemerkt, dass mein guter Vorsatz, mich ums Geld besser zu kümmern, nicht ausreicht.

Ich hatte mir vorgenommen, meine Steuererklärung pünktlich abzugeben, alle Rechnungen pünktlich zu zahlen und meinen Kontostand regelmäßig zu überprüfen.

Aber das hat erst funktioniert, als ich angefangen habe, meine Bedürfnisse ernst zu nehmen, als ich mich mehr darauf konzentriert habe, das zu machen, was ich wirklich will, mich überwinde, meine Träume verwirkliche und dass mache, worauf ich Bock habe.

Als ich gemerkt habe, dass mein Leben schon toll ist, so wie es ist, dass es mir gut geht – da ist auch mehr Geld in mein Leben gekommen.

Und warum übernehme ich die Verantwortung für mein Leben?

Weil es sonst keiner tut.

Wenn du dein Leben ändern willst, musst DU die Verantwortung für dein Leben übernehmen. Es macht kein anderer. Niemand nimmt dir diese Arbeit ab.

Selbst wenn Freunde sagen: „Das ist toll, ich kann dir helfen! Ich unterstütze dich hier, ich unterstütze dich da!“

Du musst dich hinsetzen, du musst in Aktion treten, du musst an dir arbeiten und an dich glauben. Wenn du an dich glaubst und immer weitermachst, kommen immer mehr Leute dazu, die auch an dich glauben.

Allerdings kommen nicht nur Menschen, die deine Veränderung bejubeln. Es ist nicht immer leicht, aber es liegt an dir, durch diese Phase durchzugehen, an dich zu glauben, weiterzumachen und nie aufzugeben.

Warum sind Träume und Ziele wichtig?

Ich hatte lange keine Träume. Beziehungsweise hatte ich solche Träume, die die meisten Menschen haben: „Ich könnte mal dies und das machen. Ach ja, das wäre auch super!“

Aber wie ist es bei den meisten Menschen und ihren Träumen? Sie machen nichts, sondern es bleibt beim Träumen.
Sie strengen sich nicht an, um ihre Träume zu erreichen und mehr Geld in ihrem Leben zu manifestieren.

Es ist oft nicht so einfach, wie man sich das vorstellt. Ich erfülle mir mittlerweile meine Träume.

  • Jedes Mal, wenn ich ein Ziel manifestiert habe, denke ich: „Wow, das ist echt geil, wie das funktioniert!“
  • Jedes Mal, wenn ein kleiner Traum in Erfüllung geht, merke ich, dass mein Selbstwert steigt.

Genau das Gleiche ist es mit deinen Träumen.

Deine Träume sind wichtig

Egal welche Träume du hast!

Ich möchte, dass du deine Träume lebst.

Warum?
Damit du nicht in Angst leben musst, dass dir das Geld durch die Finger rennt. Ich weiß, wie sich das anfühlt – kein schönes Gefühl.

Ich möchte, dass du wieder stolz auf dich bist und dass du ein erfülltes Leben hast.

Dass du weißt, was dir Spaß macht und dass du jeden Tag dir diese tolle Momente in dein Leben holst. Du hast einen höheren Selbstwert und traust dich andere Preise zu nehmen .

Wenn du das in deinem Business immer mehr umsetzt und dich traust, immer mehr dein wahres Ich zu leben, wirst du letztendlich mehr Geld verdienen.

Welchen Traum möchtest du dir erfüllen?

Schreib es jetzt in die Kommentare!

(Facebook-Livestream vom 24. Juni 2017)

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