Mehr Geld verdienen – Teil 1: Ziele setzen

Reich werden 1

“Denke nach und werde reich” von Napoleon Hill ist mir heute mal wieder zwischen die Finger gekommen, als ich auf der Suche nach etwas Zwischendurch-Lektüre war.

Gleich auf Seite zwölf stellt Herr Hill die sechs Schritte vor, die es seiner Meinung nach benötigt, um zum Ziel – Reichtum – zu kommen. Da ich nicht weiß, ob du das Buch und somit die einzelnen Schritte kennst, kam mir spontan der Gedanke, daraus eine kleine Serie zu machen. In den folgenden sechs Wochen stelle ich dir jeweils dienstags einen Schritt vor, den du gemeinsam mit mir gehen kannst.

So hast du genug Zeit, um die Aufgabe zu erfüllen und zu verinnerlichen. Am Ende der sechs Wochen hast du deinen eigenen Plan erstellt und bist deiner finanziellen Freiheit schon einen Schritt näher.

Legen wir los!

Reich werden – deine Ziele setzen

Napoleon Hill gibt als ersten Schritt vor, dass du deine Ziele setzen solltest.

Zu sagen, dass du finanziell frei und unabhängig sein oder deine Träume verwirklichen willst, reicht noch lange nicht aus. Du musst dir genau überlegen, was du erreichen willst – also in allen Einzelheiten.

Hill sagt, dass du sogar die Summe benennen sollst, die du brauchst, um nach deinen Vorstellungen zu leben.

Wie ein idealer Tag für mich aussehen würde, kannst du hier nachlesen.

Hosen runter: So viel Geld brauche ich

Ich gehe also mit gutem Beispiel voran und erzähle dir, wie viel Geld ich für mein Traumleben brauche. Vorne weg: Trau dich, deine Ziele groß zu setzen, damit deine Motivation hoch genug ist, um dafür viel zu arbeiten. Bei kleinen Zielen gehst du nur halbherzig ans Werk. Gleichzeitig sollten sie aber einigermaßen realistisch sein.

Mein Ziel sind 10.000 Euro netto monatlich.

Wofür brauche ich so viel Geld?

Ich habe in einem anderen Artikel ja schon geschrieben, dass finanzielle Unabhängigkeit mein Ziel ist und warum mir das so wichtig ist. Hier kannst du ihn lesen.

Um mein Leben so zu leben, wie ich das will, ist diese hohe Summe notwendig.

  • Ich möchte in der Lage sein, jeden Monat einen anderen Fleck der Erde zu besuchen. Dabei will ich keinen Stress bei der Buchung eines Fliegers haben und in einem schönen Hotel untergebracht sein. Dafür plane ich mindestens 2.000 Euro ein.
  • 2.000 Euro jeden Monat würde ich langfristig investieren.
  • Ich wohne hochwertig und schön. Eventuell habe ich einen zweiten Wohnsitz als Büro, in dem ich tagsüber arbeite. Miete: bis zu 2.000 Euro.
  • 1.500 Euro Rücklagen.
  • Kleine Autos mag ich nicht gerne. Eigentlich fahr ich sowieso nicht gerne Auto, aber praktisch sind sie manchmal. Da ich in kleinen Autos schnell Angst habe, brauche ich also etwas Großes und Sicheres. Und Cooles. Ein Porsche Cayenne oder so könnte mir gefallen. Kosten: 500 Euro.
  • Viel Kleidung brauche ich nicht, aber ich mag gerne tolle Materialien auf der Haut. Seide und Kaschmir sind total angenehm zu tragen und ich will sie mir leisten können, wann immer mir danach ist. 500 Euro im Monat für Kleidung brauche ich wahrscheinlich nicht, trotzdem plane ich sie ein.
  • Weiterbildung macht Spaß. Ich finde Seminare super und würde gerne viel mehr davon besuchen. Außerdem würde ich gerne hochwertige Coachings in Anspruch nehmen. Da ich weiß, dass sie bei erfolgreichen Coaches teuer sind, fallen hierfür noch einmal 500 Euro an.
  • Lebensmittel und Restaurantbesuche: 500 Euro
  • Spenden: 500 Euro

Ergibt 10.000 Euro.

Ob ich tatsächlich so viel brauche – keine Ahnung! Ich weiß auch nicht, ob ich wirklich jeden Monat verreisen oder ein großes Auto fahren will. Aber ich will es können, ohne darüber groß nachzudenken.

Wie viel Geld willst du?

Nun bist du an der Reihe.

Schreib dir auf, was dein Ziel ist und wie viel Geld du benötigst, um dich reich zu fühlen und deine Träume zu leben.

Vielleicht schreibst du mir in die Kommentare, von welcher Summe du träumst?

Denk dran: Lieber zu hoch als zu niedrig. Wer entscheidet außerdem, welche Summe zu hoch ist? Du ganz alleine! Lass dir von niemanden hineinreden.

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14 Kommentare

  1. Hallo Linda,

    Ich finde es auch unglaublich wichtig sich Ziele zu setzen. Man braucht ein Ziel, auf das man hinarbeitet. Man muss in jedem Moment wissen, wie weit man noch von seinem Ziel entfernt ist und wie man ihm näher kommt. Dazu eignen sich natürlich konkrete Geldbeträge. Ich habe mir für dieses Jahr z.B. 1.000€ als Ziel gesetzt.
    Trotzdem finde Ich es wichtig, dass man sich wie du Gedanken darüber macht, wozu man dieses Geld überhaupt braucht. Wie kommen diese 1.000€,5.000€ oder 10.000€ zusammen? Wieso genau so viel?

    Gruß,

    Claudius

    1. Hallo Claudius,
      ja, ohne Ziele bewegt man sich wahrscheinlich kein Stück vom Fleck weg 😉
      Dass ich 10.000 € will, hab ich mir schon vor einigen Monaten überlegt. Da dachte ich erst, dass 5.000 ja auch reichen – bis ich dann mal zusammengezählt habe, was ich alles machen möchte 😀

      Viel Erfolg bei deinen 1.000!! 🙂

      Lieben Gruß
      Linda

  2. Sehr schöner Artikel und eine nette Idee mit dem Ziele setzen in Verbindung mit dem monatlichen Einkommen. Hatte ich so noch gar nicht auf dem Schirm.

    10.000 Euro netto im Monat ist ein recht sportliches Ziel, so wie die von dir veranschlagten Kosten. Aber wie du selbst auch schreibst, musst du dir dann nicht mehr jeden Monat Gedanken über eventuelle Anschaffungen machen musst.

    Grüße,
    Manuel

    1. Hallo Manuel,
      stimmt, 10.000 € sind sportlich, aber durchaus zu schaffen.
      Die Reichweite vom Blog steigt und ich werde nach und nach neue, eigene Produkte einstellen.
      Außerdem hab ich nicht den Druck, dieses Ziel Ende des Jahres erreichen zu müssen – das wäre wirklich sehr sportlich.
      Eher sehe ich es in ein paar Jahren so 🙂
      Aber zum genauen Zeitpunkt gibt es einen eigenen Beitrag in dieser Serie (Teil 3).

      Viele Grüße
      Linda

  3. Hallo Linda,

    wir haten ja schon festgestellt, dass wir von der Summe her genau das gleiche Ziel haben.

    Mir geht es ähnlich. Sicher würde man mit weniger zurecht kommen, aber eignet sich das als “Lebensziel”? Für mich nicht, ich setze mein Ziel lieber zu hoch an. Da es für mich trotzdem noch realistisch ist ist es eben auch motivierend.

    Es geht ja nicht darum, diese 10.000 Euro allein aus Zinszahlungen vom Sparbuch zu generieren.

    Viel Erfolg weiterhin

    VG Jan

    1. 10.000 Zinsen im Monat wären wirklich super, aber so hoch setze ich mein Ziel auch nicht. 😀
      Dafür braucht es schon ein paar Millionen aufm Konto.
      Ich bin zwar auch optimistisch und motiviert, aber so sehr dann doch nicht.
      Aber möglich ist ja vieles heutzutage … 😉

      Viele Grüße
      Linda

    1. Ja, klar 😀

      Wie ich geschrieben habe: Bei kleinen Zielen strengst du dich nicht genug an, um sie zu erreichen.
      Wie sieht`s denn mit deinem finanziellen Ziel aus? 😉

      1. Oder mit anderen Worten:

        Wenn du dein Ziel erreichst, war es nicht groß genug 😉

        Meine finanziellen Ziele sind bescheiden. Eine feste Zahl habe ich nicht.

        Es soll für Kinder, Labrador und Urlaub reichen. Darüber hinaus ist mir nur wichtig, dass mir keiner auf den “Keks” geht.

        Ich will also wenn möglich, mein eigener Chef sein.

        Herzliche Grüße
        Christoph

        1. Wenn du dein Ziel erreichst, war es nicht groß genug

          Ne, sehe ich nicht so 🙂
          Ich glaube, Ziele, die zu klein sind, nimmst du eh nicht richtig in Angriff.
          Dein eigener Chef zu sein, sodass dich niemand nervt und eine Familie gut versorgen zu können, ist ja auch nicht klein. 🙂

  4. 10000 im Monat hört sich tatsächlich sportlich an (ohne mich zuviel leiten zu lassen). Es ist wichtig auf eigenen Füßen zu stehen und von niemandem abhängig zu sein. Außerdem will ich meine Familie stolz machen und meine 2 Brüder helfen so gut ich kann (mit den besten Kokosnussölhändler und vielleicht korrekten Ärzten die wissen was sie tun) obwohl ich mir nicht mehr sicher bin ob meine ältester Bruder wirklich meine “hilfe” benötigt. Klar hab ich noch andere Wünsche und Ziele die rein für mich sind aber Familie geht vor.

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