8 Tipps zum Aufräumen – so ordnest du deine Finanzen!

 

Tipps zum Aufräumen

“Ordnung ist das halbe Leben ….” – kenn ich. Aber vor allem die zweite Hälfte dieses Spruches. Ich will ganz ehrlich zu dir sein: Ich bin unordentlich. Wobei sich das seit einigen Jahren gebessert hat.

Gehörst du auch zu den Menschen, denen die Mutter im Kindesalter gedroht hat, alle Sachen, die auf dem Fußboden liegen, in einen großen Müllsack zu stopfen und wegzuwerfen? Dann weißt du, wovon ich rede.

Entspannter Leben statt Schöner Wohnen

So ist es natürlich heute nicht mehr. Aber während andere Leute es lieben, um sich herum mit dem Putztuch alles blank zu wienern, nirgends ein Staubkörnchen zu entdecken ist und das ganze Haus wie bei Schöner Wohnen aussieht, bin ich entspannter.

Trotzdem: Ordnung gibt es natürlich nicht nur in Bezug auf den Haushalt, sondern ebenso auf deine Finanzen. Hier Ordnung zu schaffen und zu halten, ist wichtig, damit du weißt, wo du stehst, dir deine Unabhängigkeit aufbaust und stolz auf dich bist.

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Meine persönlichen Tipps zum Aufräumen meiner Finanzen

Ich brauche Regeln und Tricks. damit mein finanzielles Leben geordnet ist. Von alleine läuft da (noch) nix. Und diese Tricks zeige ich dir in diesem Beitrag.

  1. Für meine Finanzen umgebe ich mich mit schönen Dingen. Ein sonnengelber Finanzamtsordner, ein pinkes Heft für meine täglichen Erfolge, eine hübsche Haushaltskasse mit Blümchen. Es muss mir schließlich Spaß machen, mich damit zu beschäften.
  2. Meine Ordner und Unterlagen befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Schreibtisch. Wenn ich erst aufstehen und ein paar Schritte zum Regal gehen müsste, bestünde die Gefahr, dass mir die Anstrengung in dem Moment zu groß ist. Ich bin echt nicht so faul, wie das gerade klingt, aber es gibt immer noch genug Ablenkungen im Internet, die in dem Augenblick verlockend aussehen. Also habe ich Ordner links und rechts vom Schreibtisch und muss nur mit dem Stuhl einmal zur Seite rollen, um sie in der Hand zu halten. Praktisch.
  3. “Kiss the Frog” – schon mal gehört? Das heißt, dass du unangenehme Aufgaben zuerst erledigst. Wenn du sie lange vor dir herschiebst, rauben sie dir Energie und versauen dir den Tag. Ich geb`s zu. Nicht immer erledige ich alles sofort. Aber wenn ich daran denke, dass ich früher unangenehme Telefonate mit Finanzamt oder Steuerberater wochenlang hinausgezögert habe, dauert es jetzt maximal zwei Tage. Damit ist die Sache vom Tisch und ich kann mich anderen, ganz tollen Sachen widmen.
  4. Wenn eine Rechung mit der Post kommt, überweise ich sofort. Vorher habe ich oft erstmal abgewartet und das Geld für anderes ausgegeben. Das gibts heute nicht mehr.
  5. Wichtige Zahlungstermine habe ich mir in meinem Kalender notiert, damit ich sie auf keinen Fall vergesse.
  6. Ich habe Spardosen. Im Moment drei Stück. Die eine ist zwar nur Zierde, weil mein Freund sie mir mal geschenkt hat, aber zwei habe ich in Benutzung. Für meine aktuellen Sparprojekte werfe ich aber kein Geld hinein, weil ich sowieso online bezahlen müsste. Also lasse ich das Geld auf meinem Konto. Aber die Spardosen sind wie meine Finanzordner immer in Sichtweite und erinnern mich daran, wofür ich spare.
  7. Ich beschäftige mich mit Geld. Zum einen natürlich durch diesen Blog, aber ich lese auch einige andere Geld/Finanzblogs und Bücher über das richtige Geldbewusstsein. Wenn du bisher gedacht hast, dass du nur zufällig immer wieder in Geldnot gerätst oder das Schicksal Schuld daran ist, empfehle ich dir, dich damit mehr zu beschäftigen. Das hilft.
  8. Ich behandel mein Geld besser. Uta Nimsgarn hat in ihrem Blog einmal beschrieben, dass in ihrem Portemonnaie immer Ordnung herrscht. Außer Geld hat dort nix zu suchen, alte Bons oder Visitenkarten lenken die Aufmerksamkeit vom Geld. Stattdessen gebe ich ihm den Platz, den es braucht, um sich zu vermehren – energetisch gesehen. Also habe ich alle unnützen Plastikkarten und Papierkrams rausgeschmissen. Jeder Geldschein wird geglättet (nein, nicht mit dem Bügeleisen!) und reingelegt. Und bei den Münzen hab ich eh gerne Ordnung, schon immer.

Hast du schon deine Routine gefunden?

Das sind meine wesentlichen Tipps zum Aufräumen, die ich jeden Tag anwende. Mittlerweile sind sie zur Routine geworden, sodass es mir nicht mehr schwer fällt. Es läuft automatisch ab. Ich habe schon fast ein schlechtes Gewissen, wenn ich etwas davon vernachlässige.

Probier meine Tipps doch einmal eine Zeitlang aus. Wenn dir einige zu esoterisch erscheinen, lass sie weg. Ich habe auch nicht alles von Anfang an gemacht, sondern mich langsam herangetastet.

Wenn du es nicht alleine schaffst, hilft dir mein Kurs “Ordne deine Finanzen”. Dort erkläre ich dir ausführlich, wie ich es geschafft habe, eine Grundordnung in meine Finanzen zu bekommen. Du lernst dort die Basics.

Oder du erklärst mir in den Kommentaren, warum es dir so schwer fällt, standhaft zu bleiben.

Hast du keine Probleme damit, deine Geldangelegenheiten zu managen, freue ich mich für dich. Noch toller fände ich es, wenn du mir und den Lesern dann deine privaten Tricks zum Aufräumen verrätst, mit denen du dir dein System aufgebaut hast.

 

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3 Kommentare

  1. Hallo Linda,

    ich bin wohl die größte Chaotin, die es gibt. Noch im Bürojob jeden Papierkram gewissenhaft abgearbeitet und einen ordentlichen Schreibtisch gehabt, so sehe ich mich im privaten vor einem riesen Berg Ablage. Noch habe ich den Überblick und weiß was an welchem Ort ist, aber langsam wirds zu viel. Aber was ich generell immer mache ist, dass ich z.B. die Belege für die Steuererklärung in eine Klarsichthülle stecke, um sie dann nicht mehr suchen zu müssen. Rechnungen bezahle ich aus diesem Grund sofort, damit ich sie nicht vergesse. Bons nehme ich immer mit, aber trage sie unregelmäßig ein.

    Ideen gibt es, dennoch hapert es an der Umsetzung!

    Liebe Grüße,
    Maren

    1. Hallo Maren,
      wichtige Sachen wie Steuer und Rechnungen machst du ja schon sofort – das ist doch super!
      Ich kenne solche Berge 🙂 Was mir geholfen hat: Entschluss fassen, Termin setzen und dann anfangen, einzusortieren. Jeden Tag ein bisschen, dann ist der Berg irgendwann weg.

      Lieben Gruß
      Linda

  2. Den Überblick zu behalten. Das ist wirklich immer der beste Tipps wenn es ums Geld geht. Ich bin sicher: Wer den Überblick über seine Finanzen hat, wird niemals in Schwierigkeiten bekommen. Klasse Ansatz: Dinge sofort erledigen. 🙂

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