Selbstzweifel und dein finanzieller Erfolg- 6 Wege, um weiterzumachen

Selbstzweifel_opt

Wie soll ich das nur schaffen? Bin ich überhaupt gut genug oder rede ich mir nur Quatsch ein? Ist es wirklich geil, viel Geld zu haben? Will ich den Weg echt gehen?

Tja, ab und zu überkommen mich solche Selbstzweifel. Zum Glück nur wirklich selten, aber trotzdem sind solche trüben Tage Scheiße.

Gott sei Dank weiß ich aber inzwischen, wie ich aus diesen kleinen Zwischentiefs wieder herauskomme. Wenn es dir ebenso geht und du zwischendurch nicht mehr an deinen finanziellen Erfolg glauben kannst, erfährst du in diesem Beitrag, wie du dich wieder herausziehst.

Selbstmitleid und Selbstzweifel an der Macht

Ich weiß: Ich soll nur positiv denken, meine Zukunft mit viel Erfolg und Geld visualisieren und ständig in Action sein. Denn nur dann erfüllen sich meine Ziele.

Weiß ich alles.

Aber es gibt eben Tage, an denen das alles nicht klappen will.

[bctt tweet=”Das Gesetz der Anziehung kann mich mal!”]

Ich suhle mich dann genüsslich in Selbstmitleid und Selbstzweifeln, lass es mir so richtig schlecht gehen. Am besten ist es, wenn ich den Tag alleine verbringen kann, denn auf Aufmunterung habe ich dann überhaupt keine Lust. Eher steht mir der Sinn nach Mitleid.

Aber ich weiß auch: So kann es nicht ewig weitergehen.

Mein Unterbewusstsein weigert sich

Und eine Ewigkeit ist in meinem Fall mit maximal zwei Tagen erreicht.

Einen Tag schlechte Laune gönne ich mir, aber dann fängt es in meinem Kopf schon an zu rattern. Warum geht es mir eigentlich so schlecht?

Verschiedene Antworten werden hin und her geschoben, verglichen und für Schwachsinn erklärt. Meistens gibt es aber eine oder zwei Möglichkeiten, die auch beim näheren Betrachten noch Sinn machen.

Denen bleibe ich auf der Spur und denke sie weiter. Und eventuell kommt dann der Aha-Moment und ich ahne, was meine Selbstzweifel auslöst.

Besonders wenn es darum geht, etwas im Leben zu ändern, kann es nämlich gut sein, dass dein Unterbewusstsein sich sträubt und sich nicht mit Angelegenheiten aus deiner Vergangenheit beschäftigen will.

Nicht alles war schön und es könnte durchaus weh tun, wenn du dich damit beschäftigst. Dann macht dein Unterbewusstsein lieber dicht und verweigert die Zusammenarbeit.

6 Tipps für deinen finanziellen Erfolg

Trotzdem: Wenn mir bewusst geworden ist, warum Selbstzweifel hochkommen, gehts mir schon besser und ich starte am nächsten Tag wieder durch.

Positiv zu denken und an deiner Einstellung zu arbeiten, ist wichtig. Aber du darfst auch mal jammern! Nur eben nicht zu lange. Sonst fällst du unter Umständen wieder in deine alten Gedankenmuster zurück und kommst nicht mehr raus. Dann rückt dein finanzieller Erfolg tatsächlich wieder in die Ferne …

Was dir in solchen Situationen helfen kann:

  1. Laufen. Ich muss nicht lange laufen, damit sich meine Gedanken sortieren. Es reichen schon 15 Minuten aus. Am besten ist es aber ziemlich ruhig dort, wo ich unterwegs bin. Müsste ich ständig auf Autos, Radfahrer oder Fußgänger achten, wäre ich zu abgelenkt. Wenn du nicht läufst, geh stramm spazieren, Rad fahren oder schwimmen.
  2. Schreiben. Ich habe angefangen, Morgenseiten zu schreiben. Dort schreibe ich alles auf, was mir so einfällt. Dadurch sortieren sich schon morgens meine Gedanken und merke schnell, was ich mal wieder für einen Blödsinn mit mir herumgetragen habe. Es gibt zwar spezielle Journale für Morgenseiten wie Tim Ferriss eins benutzt, aber eine normale Kladde tut es auch.
  3. Meditieren. Wenn es in solchen Momenten nicht klappt, deine finanzielle Unabhängigkeit, Glück und Erfüllung zu visualisieren – macht nix. Dann konzentriere dich einige Minuten lang auf deinen Atem. Hilft auch.
  4. Mach dir klar, dass der Quatsch nur in deinem Kopf stattfindet. Oder gibt es wirklich einen guten Grund dafür, warum du an dir und deinen Plänen zweifelst? Ach ja, wer entscheidet eigentlich, welcher Grund gut genug ist?
  5. Schreib dir auf, was du schon alles geschafft hat! Um Selbstzweifel im Vorfeld schon zu vermeiden, kannst du ein Erfolgsjournal führen. Dort schreibst du dir jeden Tag auf, was du Tolles vollbracht hat. Dafür musst du nicht Rom an einem Tag errichten, sondern es reichen schon kleine Dinge aus: Du deine neuen Preise vor einem Kunden durchsetzen können, hast ein Exemplar deines Buches verkauft, ein schwieriges Kapitel in einem Buch über Finanzen gelesen – perfekt!
  6. Pump dich mit Motivationskrams voll! Nachdem ich meine Mini-Selbstzweifel-Krisen überwunden habe, schaue ich mir schon morgens Motivationsvideos auf Youtube an, packe mir ein Motivationsbuch und schreibe einen Blogartikel wie diesen.

Was hilft dir, wenn dich plötzlich Selbstzweifel packen?

Schreib`s jetzt in die Kommentare.

 

Du magst vielleicht auch

13 Kommentare

  1. Ich lese gern Biografien von Persönlichkeiten – Menschen, die bereits etwas geschafft /erschafft haben. All diese Menschen haben oft auch mal an sich und ihrer Vision gezweifelt…. alle haben diese Phase überwunden… Das macht Mut, das hilft mir dran zu bleiben…gut Ding will halt Weile haben…oder wie sagt man?

    1. Hallo Gina,
      Biografien sind bisher komplett an mir vorbeigegangen …
      Dabei hab ich mir schon öfter vorgenommen, zB die von Richard Branson oder Lance Armstrong zu lesen. Müsste ich mir wahrscheinlich mal konkret vornehmen und kaufen 😉
      Danke für den Tipp!

      Lieben Gruß
      Linda

  2. Ich habe meine Selbstzweifel durch zwei Erkenntnisse beseitigen können.

    Einerseits, dass Selbstzweifel einfach nur Gedanken sind. In meinem Fall gab es niemanden, der mir sagte, dass ich unfähig sei, dieses zu tun oder jenes zu erreichen. Ich habe dann nur den Erfolg der anderen gesehen, aber nicht deren (auch mit Niederlagen gepflasterten) Weg dorthin. Also glaubte ich, vergleichbare Erfolge niemals erreichen zu können, was so gesehen lediglich ein Gedankenfehler war. Durch Aufmerksamkeit und stetes Wiederholen des “richtigen” Gedankens verschwanden die Selbstzweifel.

    Anderseits erkannte ich, dass meine Selbstzweifel dadurch genährt wurden, dass ich einfach nur zu wenig wusste über die Dinge, die mich interessierten. Es war leicht, zum Beispiel zu sagen, ich könne nicht zeichnen oder Klavier spielen. Also erweiterte ich mein Wissen, lernte, was notwendig sei, um zeichnen zu können oder Klavier zu spielen, übte die Grundlagen und noch einiges mehr und hatte Erfolg damit. Und das nicht nur in diesen Bereichen. Die Selbstzweifel verschwanden. Durch simple Logik.

    So werde ich nie die Worte meiner Lehrerin in der Grundschule vergessen: “Das heißt nicht ‘Ich kann das nicht’, sondern ‘Ich kann das noch nicht’.”

    1. Hallo Rene,
      deine Beispiel mit dem wenigen Wissen finde ich super! 🙂
      Die die schon erfolgreich sind, haben nicht nur einige Höhen und Tiefen hinter sich, sondern dadurch auch viel mehr Wissen bekommen.
      Das vergessen die meisten tatsächlich.

      Wenn ich solche Momente habe, zweifel ich aber nicht, weil ich andere besser finde, sondern eher an mir. Aber zum Glück sind die Phasen dann schnell wieder vorbei und gehe volle Pulle wieder an meinen Plan zurück 😀
      Also blödsinnig genug, mir deswegen Stress zu machen! 😉

      1. Das ist nur das Unterbewusstsein, das manchmal nur zu gern die Kontrolle behalten will und dich dann “spielen” lässt anstatt dich vorankommen zu lassen.

        Aber du hast ja in deinem Artikel bereits einige Mechanismen genannt, um die Kontrolle eben nicht abgeben zu müssen. 🙂

  3. Hallo Linda!

    Selbstzweifel treten auf, wenn die Aufgabe so gross ist, dass die Erfolgserlebnisse zu lange ausbleiben.
    Was mir daher hilft: Als Zwischenschritt kleinere Brötchen backen und mich an diesen kleineren Erfolgen zu erfreuen. Sie geben mir die Power, weiterzumachen.
    Ist das Ziel so weit entfernt, entsteht das Gefühl, auf der Stelle zu treten, obwohl man in Wirklichkeit schon voran kommt. Eben insgesamt langsamer als erwartet.

    Im Rückblick (wo war ich am Anfang, wo stehe ich jetzt) sieht die Sache schon viel besser aus!

    Freudige Grüße

    Angela

    1. Hallo Angela,
      danke für deinen schönen Kommentar 🙂
      Ja, Zwischenschritte sind wichtig! Deswegen habe ich mein Whiteboard vor dem Schreibtisch aufgehängt, auf dem ich meine Monatsziele / Projekte notiert habe.
      Was erledigt ist, wird durchgestrichen – so habe ich auch meine kleinen Erfolge immer vor Augen 🙂

      Lieben Gruß
      Linda

  4. Hallo Linda,

    Selbstzweifel sind für mich immer mit schmerzhaften Gefühlen verbunden, die mich mit der Vergangenheit verbinden. Weil ich immer genau wissen will, warum ich was fühle, bin ich oft genug in Selbstzweifeln versunken.

    Das Gute daran ist, dass ich jetzt weiß, worauf meine Selbstzweifel beruhen: in verschiedenen Variationen hat es immer etwas damit zu tun, dass ich mich nicht gesehen und nicht beachtet oder nicht gewürdigt fühle, vor allem wenn ich zuviel für andere und zuwenig für mich tue.

    Helfen tut mir dann das am besten: Umdrehen! Geistig und wenn nötig, auch körperlich.

    Ich entscheide, worauf ich mich ausrichte – auf das Schöne, was aus der Zukunft auf mich zukommt oder auf das, was mich an die Vergangenheit fesselt. Wenn ich meine Gegenwart genießen will, dann muß ich mich selbst würdigen und mir auch gönnen, was ich brauche.

    Herzliche Grüße,
    Daniela

    1. Hallo Daniela,
      danke für deinen schönen Kommentar!
      Da will ich gar nichts mehr hinzufügen, Du hast alles Wichtige gesagt 🙂

      Lieben Gruß
      Linda

Schreibe einen Kommentar zu Linda Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.