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Schüchternheit überwinden

Schüchternheit ist nicht unbedingt etwas, was du mir auf den ersten Blick ansiehst. Es fällt mir nicht schwer, auf fremde Menschen zuzugehen oder vor Gruppen zu sprechen. Angenehm finde ich es aber trotzdem nicht immer. Um das zu überspielen, setze ich gelegentlich eine ziemlich arrogante Miene auf – habe ich gehört.

Ich war aber offensichtlich ein schüchternes Kind. Von mir gibt es einige Fotos, auf denen ich mich hinter meiner Mutter verstecke und kann daher nachvollziehen, wenn du dich nicht gerne zeigst.

Schüchternheit überwinden und präsent sein

Um im Internet mit deinem Business Erfolg zu haben, ist es allerdings ein großer Vorteil, deine Schüchternheit zu überwinden. Wenn du an möglichst vielen Stellen präsent bist, machst du potentielle Kunden auf dich aufmerksam.

Der große Vorteil im Internet ist, dass du dies selbst dann schaffen kannst, wenn du relativ zurückhaltend bist. Wichtig ist bei all deinen Schritten aber, dass du authentisch bist. Dich hinter einem falschen Namen und gekauften Fotos zu verstecken, um auf die Kacke zu hauen (sorry!), macht keinen Sinn. Das funktioniert vielleicht in Partnerschaftsbörsen, aber sicherlich nicht im Geschäftsleben.

Wenn du dich aber so zeigst, wie du wirklich bist, ziehst du Menschen an, die dich verstehen und dir ähnlich sind.

Gleichzeitig hast du Distanz, die es dir möglich macht, dich leichter zu öffnen, als du es vielleicht vis à vis machen würdest. Nutz also die vielen Möglichkeiten, die du im Netz hast. Wie viel du dabei von deiner Persönlichkeit preisgibst, bleibt dir überlassen.

6 Tipps, um auf dich aufmerksam zu machen

1# Schreib einen Blog. Generell kannst du über jedes Thema bloggen, das dein Business betrifft. Du kannst aber auch deine Schüchternheit zum Thema machen. Da du nicht alleine mit deiner Angst bist, findest du sicherlich bald treue Leser. Vielleicht hilft dir das Schreiben und der Austausch sogar dabei, die Schüchternheit zu überwinden.

2# Baue dir ein Netzwerk zu anderen Bloggern auf. Kommentiere auf ihrem Blog, wenn sie bei Facebook oder Twitter sind, folge ihnen dort und schreib ihnen. Es gibt sicherlich einige Blogger, zu denen du von Anfang an einen guten Draht hast. Konzentriere dich anfangs auf sie und sammle erste Erfahrungen in der Internet-Kommunikation.

3# Um mehr Leser zu bekommen, ist es hilfreich, wenn du später größere Blogger ansprichst. Wie stark du davon profitieren kannst, zeige ich dir an meinem Beispiel. Im letzten Beitrag habe ich Conni von Planetbackpack.de gedankt, da ich durch sie mit dem Meditieren angefangen habe.

Du musst wissen, dass das ein ECHT großer Blog ist! Monatlich hat sie mehr als 90.000 Besucher auf dem Blog und bei Facebook knapp 17.000 Fans. Mit Herzklopfen habe ich Conni getwittert und meinen Beitrag geschickt. Sie hat retweetet, meinen Link auf Facebook gepostet und ich hatte nur an dem einen Tag 500 Leser (bei sonst zurzeit 1.300 pro Monat). Krass oder? Deine Schüchternheit zu überwinden, lohnt sich wirklich!

4# Zu nahezu jedem Thema gibt es bei Facebook Gruppen. Tritt ihnen bei und hilf den Mitgliedern, wenn sie etwas fragen. Es ist nicht notwendig, dich in den Vordergrund zu spielen. In vielen Gruppen kommt ein penetrantes und lautes Auftreten sowieso nicht gut an. Nett, freundlich und kompetent zu sein, reicht aus, damit du einigen Mitgliedern im Gedächtnis bleibst.

Es bietet sich aber echt an, die Stimmung in einer Facebook-Gruppe ein, zwei Tage zu beobachten. Es gibt immer wieder Gruppen, in denen es das Ziel von einigen Mitgliedern zu sein scheint, andere niederzumachen und blöd darzustellen. Dort solltest du dich schnell wieder verabschieben – so eine negative Stimmung braucht kein Schwein.

5# Einen riesigen Schritt zum Überwinden deiner Schüchternheit machst du wahrscheinlich, wenn du ein Video von dir machst und es bei Youtube hochlädst.

Wenn du mir auf Facebook folgst, hast du sicherlich gesehen, dass ich vor einigen Wochen mein erstes Video gezeigt habe. Ich bin dafür extra zum (einsamen) Deich gefahren und hab dort ein paar Sätze ins Smartphone gesprochen. Als in ein hundert Metern Entfernung ein Jogger zu sehen war, hab ich meinen kleinen Film schnell beendet. Ich könnte ja irgendwie auffallen.

Weil ich aber in Zukunft Skype-Interviews machen will, habe ich mir vorgenommen, sicherer vor der Kamera zu werden und zwinge mich quasi zur Selbsttherapie. Daher ist für diesen Beitrag das folgende Video entstanden:

6# Vielleicht gibt es sogar ein Treffen von Bloggern oder Facebook-Gruppen in deiner Nähe. Denk daran, dass ihr schon eine große Gemeinsamkeit habt: Euch interessiert das gleiche Thema! Genug Redestoff gibt es also sicherlich.

Neue Menschen kennenlernen

In meiner Hochphase der Schüchternheit habe ich mich gefragt, ob es nicht total blöd ist, sich mit Menschen zu treffen und kaum zu reden. Nur dabei zu sitzen und die anderen zu beobachten.

Ist es nicht!

Es gibt immer jemanden, der das Ruder an sich reißt und die Gruppe unterhält. Du fällst also gar nicht weiter auf.

Bei mir ist es übrigens auch heute noch so, dass ich mich bei neuen Bekanntschaften zurückhalte und nur beobachte. Ich brauche meine Zeit, um warm zu werden. Mittlerweile finde ich das vollkommen legitim. Natürlich gibt es immer mal Bekanntschaften, bei denen es von Anfang an passt, aber davon gehe ich nicht aus.

Wenn es passiert und ich mich wohl fühlen kann – umso besser.

Wichtig ist, dass du den ersten Schritt machst. Wie du siehst, musst du nicht zwingend im Internet laut im Vordergrund stehen, um dir Kontakte und ein Netzwerk aufzubauen.

Fang an und schaffe dir langsam deine Basis. Mit jeder guten Erfahrung, die du machst, wirst du sicherer und traust dich mehr.

 

Deine Erfahrungen interessieren mich:

Musstest du dich zu einigen Schritten überwinden und bist jetzt stolz auf dich? Oder zögerst du noch?

Hinterlasse jetzt einen Kommentar!


Linda
Linda

Ich war in der Privatinsolvenz, selbstständig und hatte ständig Angst, dass mein Einkommen nicht ausreicht - auch wenn ich eigentlich immer genug verdient habe. So sah mein Leben vorher aus. Heute weiß ich, dass der Umgang mit Geld sich gut anfühlt, wenn du dein Geldbewusstsein änderst: Genieß dein Leben und spür die Fülle!

    15 replies to "Schüchternheit überwinden – so wirst du im Netz sichtbar"

    • Jana

      Ich bin eigentlich eher nicht so schüchtern aber das kommt auch sehr auf die Situation an. Mir fällt es sehr sehr schwer vor größeren Gruppen zu sprechen. Dabei werde ich immer so nervös, dass mir richtig schlecht wird.

      Was mir auch unglaublich schwer fällt und wozu ich mich immer wieder richtig überwinden muss ist alleine zu öffentlichen Veranstaltungen zu gehen (z.B. Kongresse, Tweet-ups etc.). Ich weiß einfach nicht wie ich auf fremde Menschen einfach so zugehen soll. Das war schon als Kind im Urlaub so! Sobald eine weitere, mir vertraute Person, dabei ist, macht mir das alles überhaupt nichts mehr aus und ich kan völlig ich selbst sein! Da ich aber weiß, wie wichtig es im Business ist an solchen Veranstaltungen teilzunehmen und zu netzwerken, überwinde ich regelmäßig meine Angst und mache es trotzdem! Und meistens war es im Nachhinein gar nicht so schlimm…

      Danke für den tollen Bericht

      • Linda

        Hallo Jana,
        danke für deinen Kommentar 🙂
        Mit Kongressen und Konferenzen habe ich bisher noch keine Erfahrung gemacht. Wird aber sicherlich nächstes Jahr starten.

        Dort alleine hinzugehen, stelle ich mir auch schwer vor! Toll, dass du dich trotzdem immer wieder überwindest. Kannst du nicht über Facebook-Gruppen oder Twitter vorher Kontakt aufnehmen?

        Lieben Gruß
        Linda

        • Jana

          Das ist eine super Idee. Das werde ich auf jeden Fall mal testen! Vielen Dank für den Tipp! 🙂

          • Linda

            Freut mich, dass ich dir helfen konnte 🙂
            Viele Veranstaltungen haben ja eigene FB-Pages oder Gruppen. Oder du fragst in den Branchen-Berufsgruppen nach, ob jemand dort sein wird 🙂

    • Bettina

      Hi Linda ich bin auch eher introvertiert. Das ist auch sicher einer der Gründe, warum ich mit meinem Blog immernoch nicht am Start bin ;=) Ich scheue mich irgendwie vor dem Schritt.
      Aber da ich auch vom selbstbestimmten Arbeiten träume (und der Blog der erste Schritt in diese Richtung sein soll) soll, muss ich mich einfach trauen.
      Danke auch für die ganzen Tipps. Ich habe mich zumindest schonmal in der “Erfolgreich bloggen” FB-Gruppe angemeldet.
      Und ich finde es super, wie zielstrebig, Du dein Business angehst.

      • Linda

        Hallo Bettina 🙂
        Glaub mir, zielstrebig bin ich noch nicht lange. Mein Leben hat bisher eigentlich eher geplätschert und auch die ersten 4 Jahre meiner Selbstständigkeit waren nicht zielstrebig. Irgendwie hat es geklappt und das war ausreichend.
        Aber nun habe ich (wahrscheinlich zum ersten Mal) in meinem Leben echte Ziele, die ich erreichen will 🙂

        Wie weit du dich mit deinem Blog öffentlich zeigst, liegt ja bei dir 😉
        Wenn du deine Beiträge nicht über soziale Netzwerke bewirbst, Kontakt zu anderen Bloggern aufbaust oder sie in deinen Beiträgen verlinkst, interviewst ect, findet dich in den ersten Monaten sowieso kaum jemand. Zumindest das sollte dich daher nicht hindern. Ich würde lediglich darauf achten, dass deine Artikel hochwertig sind, falls sich doch einmal jemand auf deinen Blog verirren sollte. 😉
        Dich in der Gruppe anzumelden, ist schon mal gut. Wie weit bist du denn mit der Vorbereitung? Hast du schon einen Namen? Eine Domain? Oder bist du noch komplett in der Planungsphase?

        Lieben Gruß
        Linda

    • Bettina

      Hi Linda,

      Lieben Dank für Deine Antwort.
      Also der Blog ist fast fertig und es sind schon 7 Artikel eingestellt. Ich möchte jetzt nur noch Mailchimp für den Newsletter einbinden und dann solls losgehen. Sogar ein Freebie habe ich schon.

      Ich habe jetzt soviel Herzblut reingesteckt-ich möchte wirklich Vollgas geben. Und facebook usw. muss dann wohl auch sein (füher oder später ;=)

      Ich hoffe, das meine Artikel hochwertig sind…Hmm, ich muss es einfach drauf ankommen lassen. Das kann mir niemand abnehmen. Also bleibt mir nur, die “Flucht nach vorne”anzutreten.:=)

      Viele Grüße
      Bettina

      • Linda

        Hallo Bettina,
        mit “hochwertig” meinte ich nur, dass du dir Mühe geben solltest 😉
        Du bist ja schon richtig weit!! (ich hatte nur 3 Beiträge fertig und keinen Newsletter)
        Bin gespannt, wenn es bei dir losgeht. Ich werde einfach mal nachfragen und dir auf die Füße treten.

        Facebook ist gar nicht schlimm. Mir macht es total Spaß dort – hätte ich auch nicht gedacht.
        Außerdem gibt es ja noch andere Netzwerke. Und wenn die dir gar keinen Spaß machen, lässt du es eben sein.
        Zwingt dich ja keiner dazu 🙂

        Lieben Gruß
        Linda

    • […] und wo ihr euch trefft. Im Zweifelsfall passiert dann nämlich nichts … Sei du diejenige, die den ersten Schritt geht und das Treffen […]

    • […] und wo ihr euch trefft. Im Zweifelsfall passiert dann nämlich nichts … Sei du diejenige, die den ersten Schritt geht und das Treffen […]

    • […] einen ist dein Leben natürlich viel angenehmer, wenn du dich nicht ständig verstellen muss. Bist du schüchtern, musst du nicht so tun, als ob es dir leicht fällt, auf andere Menschen […]

    • Oliver

      Hallo Linda,

      sehr guter Artikel in dem ich mich sofort wiedererkannt habe 🙂 Auch mir ist es schwer gefallen mein Leben “öffentlich” zu machen. Lange überlegt und dann doch den Blog gestartet. Um mehr Besucher zu bekommen wieder lange über Facebook nachgedacht und dann doch dort an den Start gegangen. Hat alles gut geklappt, nur mit Gastbeiträgen hinke ich noch hinterher. Hier bin ich wirklich zu schüchtern die “großen” unter den Läufer und Fitnes Blogs anzuschreiben. Mal schauen wann ich da über meinen Schatten springe……

      Viele Grüße
      Oliver

      • Linda

        Hallo Oliver,
        dein Blog sieht super aus!
        Hat sich doch gelohnt, den Schritt zu gehen 🙂

        Genau zu deinem Thema mit den Gastbeiträgen und den großen Bloggern hab ich einen Beitrag geschrieben. Allerdings ist der noch nicht veröffentlicht und ich überlege noch, ob ich ihn als Gastbeitrag anbiete oder selbst veröffentliche. Sollte aber bald online zu sehen sein 🙂

        Viele Grüße
        Linda

        • Oliver

          Hallo Linda,

          danke für Dein Feedback zu meinem Blog, freut mich sehr.

          Jetzt bin ich aber gespannt auf Deinen Artikel zum Thema Gastbeiträge bei großen Bloggern……. 🙂

          Viele Grüße
          Oliver

    • Soziale Freiheit

      Hallo Linda,
      ein wunderbarer Artikel. Noch vor wenigen Jahren war ich extrem schüchtern. Genau formuliert habe ich sogar unter einer sozialen Phobie gelitten. D.h. ich habe mich im kreis fremder Menschen ständig unwohl gefühlt. An ein ansprechen war nicht zu denken. Aber selbst wenn einmal jemand mich angesprochen hat, dann war ich zutiefst verunsichert. Mein Selbstwertgefühl war einfach zu gering.

      Inzwischen habe ich dieses Problem gelöst und erkannt, was Ängste im Leben eines Menschen bewirken können.

      Daher möchte ich jetzt einmal allen bisher beteiligten gratulieren: jeder ist mit einem Profilbild vertreten! Das hätte ich mich früher niemals getraut. Zu sehr wäre ich von dem Gedanken gehemmt gewesen, was andere von dem Bild halten könnten. Aber auch DAS ist ein Zeichen von Selbstvertrauen!

      Übung macht übrigens den Meister. Alleine auf einen Kongress oder eine Veranstaltung zu gehen holt nahezu jeden von uns aus seiner Komfortzone, dem Bereich wo wir uns wohl und sicher fühlen. Und genau das führt zum Wachstum: nämlich das Handeln und es trotz der Angst zu tun. Bei solchen Veranstaltungen gibt es nur positive Erfahrungen. Denn: wer möchte dort keine neuen Kontakte knüpfen? Genau diese positiven Erfahrungen zeigen, dass unsere negativen Erwartungen, die auf falschen Glaubenssätze basieren, nicht stimmen. Glaubenssätze wie: “sprich nicht mit fremden” oder “was werden die anderen denken”.

      Und genau diese Vorteile machen solche Veranstaltungen so wertvoll. Noch nie war es leichter mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, ohne (bewusst) befürchten zu müssen abgelehnt zu werden. Einfach hingehen und mit einem “Hallo, ich bin…” vorstellen.
      Das Unterbewusstsein hält zwar noch einige Zeit an den bisherigen Glaubenssätzen fest. Denn das Unterbewusstsein weiß nicht, dass es in dieser Situation keine Gefahr vor Ablehnung gibt. Daher erzeugt es trotzdem Angstgefühle. Aber mit jeder Wiederholung, mit jeder HANDLUNG, werden diese schwächer.

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