Geld

Passives Einkommen mit E-Books

Super Idee! Ich schreibe ein E-Book und sichere mir dadurch passives Einkommen. Möglichst hoch natürlich.

Die Grundidee ist gut, allerdings funktioniert das in den meisten Fällen so nicht. Um wirklich damit Geld zu verdienen, musst du dir etwas einfallen lassen. 

Aller Anfang ist leicht

Ein E-Book zu schreiben, ist nicht schwer. Im Prinzip brauchst du lediglich eine Idee, ein Schreibprogramm und Durchhaltevermögen. Je nachdem wie viel Zeit du dir täglich nimmst, ist dein erstes Buch schon nach einigen Wochen fertig und du lädst es bei Amazon oder einem Distributor hoch.

In einigen Facebook-Gruppen stellst du dein Buch vor und sorgst so für erste Käufe oder Ausleihen. Ohne Käufe ist es nicht sichtbar – auf Geld kannst du dann lange warten.

In den kommenden Tagen zeigt sich, ob dein E-Book dir passives Einkommen beschert oder deine Arbeit umsonst war.

Woran es liegt, dass es top oder flop ist, lässt sich nicht immer sagen. Ich habe tolle Bücher auf den vorderen Rängen der Bestsellerlisten gesehen, aber auch solche, die schlecht übersetzt und voller Fehler waren.

Es gibt aber einige Punkte, die du beachten kannst, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, einen guten Rang und damit Verkäufe zu bekommen:

Den Nerv der Leser treffen

Leicht gesagt, oder?

Da du einige Zeit damit verbringen wirst, das Buch zu schreiben, sollte ein gewisses Interesse am Thema vorhanden sein. Das Schreiben wird sonst schnell zur Qual.

Mit Hilfe des Google Keyword-Planers oder Amazon suchst du nach Keywords, die ein gutes Anfragevolumen bei relativ wenigen Suchergebnissen haben. Die Rede ist hier von der berühmten Nische.

Es lohnt sich außerdem, dir die Bestsellerlisten bei Amazon durchzusehen. So bekommst du einen Eindruck, welche Themen gerade gut laufen.

Die Blicke anlocken

Neben dem Thema spielt bei der Kaufentscheidung das Cover eine wichtige Rolle.

Es gibt viel Grafiker, die dir tolle Cover erstellen. Willst du nur wenig Geld ausgeben, ist Fiverr.com eine gute Adresse. Bist du kreativ, kannst du mit Canva.com eigene Cover gestalten. 

Achte bei der eigenen Gestaltung darauf, dass dein E-Book nur im Briefmarkenformat auf dem Monitor zu sehen ist. Auch in dieser Mini-Größe muss es sofort ins Auge fallen!

Sind Thema und Cover gut, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Verkäufe bald losgehen.

Schnellschreiber bevorzugt

Allerdings haben Bücher bei Amazon ein schnelles Verfallsdatum. Autoren klagen immer wieder darüber, dass ihr Werk sich einige Wochen oder Monate gut verkauft hat, dann aber langsam in den Rängen absackt und schließlich im Nichts landet.

Bei Romanen passiert dies meistens noch schneller als bei Ratgebern. Ein Sachbuch lässt sich auch nach langer Zeit noch über die Keywords in der Suchmaschine finden. Bei Romanen sieht es da schon schlechter aus.

Um ein gutes passives Einkommen zu generieren, ist es deswegen wichtig, dass du immer wieder ein neues E-Book auf den Markt bringst. Alle zwei bis maximal drei Monate solltest du es schaffen, ein weiteres Buch zu schreiben.

Du wirst dann wieder bei den Neuerscheinungen gelistet und ziehst neue Leser an. Sind sie von deinen Büchern begeistert, kaufen sie deine alten, die dann wieder in den Verkaufsrängen ansteigen.

Romane in diesem Zeitraum zu schreiben, ist allerdings schwer. Leichter sieht es bei Sachbüchern aus. Sie müssen nicht sonderlich lang sein, um sich zu verkaufen. Mindestens 60 Seiten solltest du bei einem Kurz-Ratgeber anpeilen. Ich kenne einige Autoren, die mit dieser Länge Erfolg haben.

Bücher über den Blog verkaufen

Eine weitere Methode, die ich beim Generieren von passivem Einkommen für wesentlich besser halte, ist, dein Buch über deinen Blog anzubieten. Vor allem, wenn du viele Leser hast, lohnt sich dieses Vorgehen.

Deine Leser sind oft Fans von dir und wissen, dass du dich in deinem Thema auskennst. Sie sind daher meistens bereit, mehr als die üblichen 2,99 oder 3,99 € auszugeben, die bei Amazon als Standardpreis gelten.

Natürlich kannst du den Online-Händler für die Veröffentlichung nutzen oder bietest sie selbst auf einer Website an. Patrick Hundt beispielsweise führt verschiedene Blogs und geht geschickt vor. Teilweise verkauft er über Amazon, aber auch über seine Blogs. Hier kannst du sehen, wie er auf 101Places.de vorgeht. So lässt sich wesentlich mehr Geld verdienen und dein passives Einkommen steigt.

Du bist mit deinem Blog präsent

Der Blog hat zudem einen weiteren Vorteil: Deine Leser bleiben sowieso bei dir! Woche für Woche lesen sie deine Beiträge und sind über Kommentare und Social Media in Kontakt mit dir.

Du gerätst dadurch nicht in Vergessenheit, wie es anderen Autoren schnell passieren kann.

Planst du ein neues E-Ebook, schreibst schon daran oder bist dabei, es zu veröffentlichen, informier deine Leser und mach sie neugierig. Nicht nur über Facebook und Co. funktioniert das hervorragend, sondern auch über den Newsletter.

Ist passives Einkommen mit E-Books möglich?

Meine Antwort auf diese Frage lautet: Ja.

Allerdings ist es mit Fleiß und Durchhaltevermögen verbunden. Wie so oft.

Entweder schreibst du regelmäßig neue E-Books von guter Qualität oder du führst einen Blog – was sich ebenfalls nicht mit einer Stunde pro Woche erledigen lässt.

Wenn du aber gerne schreibst, probiere es aus.

 

Dieser Beitrag ist Teil einer Serie

Teil 1: Ebook schreiben: Eine lukrative Nische finden (mit Amazon)

Teil 2: Geld mit Ebooks verdienen: Nische mit Google finden

 

Reizt dich der Gedanke, ein E-Book zu veröffentlichen?

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Ich war in der Privatinsolvenz, selbstständig und hatte ständig Angst, dass mein Einkommen nicht ausreicht - auch wenn ich eigentlich immer genug verdient habe. So sah mein Leben vorher aus. Heute weiß ich, dass der Umgang mit Geld sich gut anfühlt, wenn du dein Geldbewusstsein änderst: Genieß dein Leben und spür die Fülle!

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