Selbstsabotage: 13 Wege, wie du dich und dein Geld garantiert sabotierst

Selbstsabotage

Hier noch ein bisschen in meiner Timeline bei Facebook stöbern, dann noch bei Instagram schauen, ob mein neues Bild einen Kommentar bekommen hat und – ach ja – ich müsste dringend mal wieder staubsaugen.

Am besten mache ich das sofort, bevor mich jemand besucht, der an einer Hausstauballergie leidet und bei mir an einem allergischen Schock stirbt.

Kennst du das? So funktioniert Selbstsabotage vom Feinsten. Das sind nur einige der Varianten, die dich davon abhalten, wie du Geld verdienst oder es auf andere Weise davon abhältst, zu dir zu kommen.

Letztendlich geht es aber nicht nur darum, dass du Geld daran hinderst, zu dir zu finden, sondern du boykottierst genauso dich, deine Selbstverwirklichung und deinen Erfolg.

In diesem Beitrag zeige ich dir 13 Wege der Selbstsabotage, die ich fast alle kenne und teilweise noch praktiziere – aber heute fallen sie mir meistens nach kurzer Zeit auf und ich höre mit dem Mist auf.

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Was bin ich wert? Wie du dich in 4 Schritten wertvoller fühlst und deine Preise erhöhst

was bin ich wert

Ich habe lange nicht gewusst, dass mein Selbstwertgefühl nicht sonderlich hoch war. Die Frage “Was bin ich wert?” hat in meinem Kopf nicht einmal existiert.

Ich habe mich immer für einen ruhigen und bisschen schüchternen Menschen gehalten, der aber trotzdem gut im Leben zurecht kommt. “Einigermaßen selbstbewusst” könnte man dazu sagen.

Dass mein Selbstwertgefühl ziemlich im Keller ist, habe ich erst verstanden, nachdem ich schon einige Jahre selbstständig war.

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Unbezahlte Arbeit: Wann du ausnahmsweise für umme arbeiten sollest

unbezahlte arbeit

Vor einem Jahr hätte ich mir noch ernsthaft überlegt, ob ich über meinen Schatten springen soll. Jetzt nicht mehr. Denn mittlerweile weiß ich, dass es niemandem hilft, wenn ich unbezahlte Arbeit anbiete (es gibt eine Ausnahme, aber dazu später mehr).

Gelegentlich bekomme ich Mails von Frauen, die gerne mit mir arbeiten würden, aber leider haben sie im Moment nicht so viel Geld.

Fragen sie nach einem Rabatt?

Nein.

Aber ich überlege für eine Millisekunde, ob ich es ihnen durch einen Rabatt oder sogar eine kostenlose Teilnahme ermöglichen soll, trotzdem teilzunehmen.

Das bedeutet wiederum für mich, dass mein Einkommen drastisch sinkt.

Unbezahlte Arbeit hilft weder mir noch dir

Ich war noch vor zwei Jahren in der gleichen Situation. Ich wollte gerne spontan bei einem Seminar von Mara Stix und Marie Stoffers teilnehmen, aber die 250 Euro Teilnahmegebühr waren zu viel in dem Moment.

Also habe ich eine Runde geheult, dann überlegt, wo ich das Geld herbekomme und es mir geliehen (und wieder zurückgezahlt).

Als ich angefangen habe, mich coachen zu lassen, war es ähnlich. Fast 200 Euro monatlich bei einem damaligen Einkommen von ungefähr 1700 Euro waren eine Stange Geld!

Also das übliche Spiel: Im Kennenlerngespräch mit meinem Coach habe ich eine Runde geheult, mich wieder beruhigt und die Entscheidung getroffen: Ja, ich mach das jetzt.

Ja, ich habe viel geheult. Das hat sich mittlerweile zum Glück geändert.

Habe ich einen Rabatt bekommen?

Natürlich nicht. Weder bei Mara und Marie noch bei meinem späteren Coach.

Und ich weiß heute, dass ich dafür echt dankbar sein kann. Denn ich habe dadurch gemerkt, dass ich wirklich vorankomme und meine finanziellen Ziele erreiche, wenn ich mich dafür anstrengen muss.

Ich brauchte zusätzlich 200 Euro fürs Coaching jeden Monat: Kein Problem! Solange ich unbedingt das Coaching haben wollte, hat es problemlos geklappt, genau diese Summe zusätzlich zu verdienen. Als ich nicht mehr genau wusste, ob ich noch dahinter stehe, wurde es wie von Geisterhand wieder knapper.

Es liegt an mir, wie viel ich verdiene

Was denkst du? “Na klar, natürlich liegt es an mir!”

Es ist das eine, das zu wissen. Aber es auch zu verinnerlichen und danach zu handeln, ist das andere.

Warum ist es für mich wichtig, keine Rabatte außerhalb der Reihe zu geben?

  • Weil ich dir dadurch die Chance nehme, dich wirklich zu entwickeln.
  • Weil das Produkt dann nicht mehr den gleichen Wert wie vorher hätte.
  • Weil ich dann kostenlos beziehungsweise unterbezahlt arbeite.

Wann strengst du dich mehr an, die Aufgaben im Kurs zu erledigen und deine Geldblockaden zu bearbeiten? Wenn du 300 Euro Kursgebühr bezahlst oder wenn du kostenlos teilnehmen könntest?

Mach dir nichts vor, je geringer deine Investition, desto niedriger die Anstrengung.

Und genauso werden deine Kunden deine Arbeit weniger zu schätzen wissen, wenn du ihnen niedrige Preise anbietest oder sogar ausnahmsweise unbezahlte Arbeit für sie anbietest.

Aber es gibt eine Ausnahme, bei der sich unbezahlte Arbeit lohnt!

Nämlich dann, wenn du weißt, dass sich dein Einsatz später lohnen wird.

Wenn deine Arbeit eine Investition ist.

So war es zum Beispiel Anfang 2015, als ich Mara Stix zwei, drei Mal angeboten habe, für sie kleine Aufgaben zu erledigen.

Ich wollte für sie arbeiten und habe kostenlos meine Hilfe angeboten.

1,5 Jahre später bin ich (bezahltes) Mitglied in ihrem Team.

Unbezahlte Arbeit, wenn dein Einsatz eine Investition ist

Seit kurzem habe ich einen neuen, unbezahlten Job und freue mich wahnsinnig darüber!

Seit Ende 2014 weiß ich, dass ich Lewis Howes interviewen will. Hier habe ich eine Folge seines Podcasts von ihm übersetzt und transkribiert – weil ich die Folge so mega geil finde!

Klick hier!

Weil mein Ziel seit mehr als zwei Jahren in mir steckt und ich fest davon ausgehe, es zu erreichen, schaue ich nach Möglichkeiten, um ihm näher zu kommen. Ich pirsche mich heran.

So wie jetzt.

Ich hatte den Eindruck, dass er in seiner Facebook-Gruppe ein bisschen Unterstützung in der Moderation gebrauchen könnte und habe ihm das per Email vorgeschlagen.

Und nun?

Bin ich offiziell Moderatorin in der Gruppe von Lewis Howes – für umme. Wie geil ist das?!

Welche Erfahrungen hast du mit unbezahlter Arbeit gemacht?

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Geld ist unwichtig – wer`s glaubt, wird selig…

geld ist unwichtig

Geld ist unwichtig, mir ist Geld egal – bestimmt kennst du solche Sätze aus deinem Bekanntenkreis. Vielleicht denkst du auch so.

Aber Geld ist alles andere als unwichtig!

Wie wichtig es ist, merkst du, wenn du das Gefühl hast, nicht genug davon zu haben. Eigentlich verdienst du genug, trotzdem hast du immer die Angst, dass dein Geld nicht ausreicht und so schnell wieder weg ist, wie es reingekommen ist.

Der Druck steigt, du schläfst schlecht und warum? Wegen des Geldes.

Letztendlich ist Geld nur ein Tauschmittel, das du gegen Essen, Dienstleistungen oder neue Kleidung eintauscht. Deine Kunden nehmen deinen Service in Anspruch, kaufen deine Produkte und dafür bekommst du Geld – ein klassischer Tausch.

Geld ist unwichtig. Warum setzt es dich dann unter Druck?

Weil du irgendwann schlechte Erfahrungen gemacht hast oder zum Beispiel als Kind von deinen Eltern negative Einstellungen übernommen hast.

Wenn du diese Gedanken mit negativen Gefühlen kombinierst und ständig wiederholst, hast du einen limitierenden Glaubenssatz geschaffen. Zack!

“Die wollen nur mein Geld!”

Ich will es nicht beschwören, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass in meinem Elternhaus öfter mal die Sätze “Die wollen eh nur mein Geld!” oder “Das Finanzamt nimmt mein hart verdientes Geld” gefallen sind, sobald eine Rechnung reingeflattert ist.

Ach ja, Geld zu verdienen, hat keinen Spaß gemacht, sondern war harte Arbeit. Ohne harte Arbeit gab es kein Geld, ganz einfach. Wer mit Spaß viel Geld verdient, war “neureich” und offensichtlich kriminell. Gleichzeitig galt, Geld ist unwichtig.

Schuldgefühle und Herzklopfen

Es wundert mich heute kein Stück mehr, dass mein MoneyMindset überholungsbedürftig war.

Wenn ich eine Rechnung aus dem Briefkasten geholt habe, hat sofort mein Herz angefangen zu klopfen. Kein Wunder, denn ich hatte zuhause gelernt, dass mir mein Geld wieder genommen wird.

Anstatt die Rechnung sofort aufzumachen, habe ich sie in der hintersten Ecke meiner Schreibtischschublade verstaut und einigermaßen ignoriert.

Zumindest habe ich das versucht

Denn natürlich wusste ich jeden Tag, dass die blöde Rechnung in der Schublade liegt und ich sie irgendwann öffnen muss.

Mit jedem verstrichenen Tag wurde mein Schuldgefühl größer, bis ich mich dann irgendwann überwunden habe, sie mit Herzklopfen zu öffnen. Gebracht hat mir das natürlich nichts, außer dass ich Mahngebühren zahlen durfte.

Dadurch ist natürlich eingetreten, was ich eh schon erwartet hatte: Ich war nicht in der Lage, Rücklagen zu bilden, musste Rechnungen schieben und hatte schon gar nicht genug Geld, um mir mit ruhigem Gewissen ein bisschen Luxus zu gönnen. Meine Angst wurde dadurch nicht weniger.

Geht es dir auch so?

Geändert hat sich das, als ich angefangen habe, mich aufs Positive zu fokussieren.

Dann habe ich drei Schritte, die du ab heute anders machen kannst, um wieder mehr Spaß und Fülle in dein Business zu bekommen. Dadurch wird es dir leichter fallen, Geld zu verdienen und es zu behalten.

1# Schreib deine Geldgeschichte auf

Schreib dir auf, wie Geld bisher in deinem Leben vorhanden war. Ich bin mir zu 100 % sicher, dass du am Ende feststellst, dass es IMMER IRGENDWIE gereicht hat.

Wenn du dir das deutlich vor Augen führst und verstehst, weißt du, dass es auch in der Zukunft so sein wird.

2# Öffne Rechnungen sofort und bezahl sie so schnell wie möglich

Anfangs ist das noch schwer, weil deine Rücklagen vielleicht nicht ausreichen. Aber das ist egal! Die Hauptsache ist, dass du damit anfängst!

Ein Kunde überweist dir Geld? Dann schau nach, welche offene Rechnung du mit dem Betrag ausgleichen kannst. Grübel nicht lange, ob du noch sicherheitshalber ein paar Tage wartest, sondern komm in die Puschen und vertrau dem Universum.

3# Dankbarkeit, Dankbarkeit, Dankbarkeit

Dankbar zu sein, macht alles so viel einfacher!

Solange du nämlich Angst hast, dass nicht genug Geld reinkommt, dass ein Kunde abspringen könnte und noch mehr hohe Rechnungen eintrudeln, ist es extrem schwer, mit Spaß und Fülle Geld zu verdienen.

Es ist bleibt dann ziemlich krampfig und alles andere als leicht.

Merkst und fühlst du aber, dass du schon jetzt viel hast, wofür du dankbar sein kannst, ziehst du mehr von diesem Gefühl in dein Leben.

Fang also jetzt an, dankbar zu sein und schreib dir zehn Sachen auf.

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