Warum dir ein Dankbarkeitstagebuch zu einem besseren Leben verhilft

 

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Seit ungefähr einem halben Jahr schreibe ich mein Dankbarkeitstagebuch.

Besser gesagt: Ich versuche es.

Ich schreibe eine Zeit lang und höre dann aber irgendwann wieder auf. Spätestens nach ein bis zwei Wochen macht sich das deutlich in meiner (schlechten) Laune bemerkbar.

Schöne Dinge des Tages aufschreiben

Häh? Dankbarkeitstagebuch?

Ja, genau, ein Tagebuch, in dem ich aufschreibe, wofür ich dankbar bin. Oder was mir Schönes am Tag passiert ist.

Ich weiß nicht mehr genau, wo ich zuerst von dieser Idee gelesen habe. Vielleicht war es in dem Buch “Küss den Frosch”, das ich dir übrigens sehr empfehlen kann, wenn du dein Leben ändern willst.

Die Idee dahinter

Warum lohnt es sich für dich, ein Dankbarkeitstagebuch zu schreiben?

Du lenkst den Blick von den negativen Dingen des Tages weg und konzentrierst dich auf das Schöne.

Klingt doch schon einmal gut soweit, oder nicht?

Negative Gedanken beeinflussen den Schlaf

Wenn du dich jetzt abends ins Bett legst, kreisen sicherlich deine Gedanken um den vergangenen Tag.

Meistens denkst du bestimmt über blöde Situationen im Job nach, fragst dich, ob der Streit mit der besten Freundin eure Freundschaft belastet oder ob das Geld im kommenden Monat ausreicht.

Vielleicht steht am nächsten Vormittag ein unangenehmer Termin beim Arbeitsamt, ein Gespräch mit dem Bankberater oder dem Stromversorger an – auch darüber grübelst du bestimmt.

Veränderung dank Dankbarkeitstagebuch

Du schreibst abends vor dem Schlafengehen mindestens sechs Punkte auf, über die du dich tagsüber gefreut hast.

Das scheint dir sicherlich auf den ersten Blick viel zu sein.

Kann ich verstehen.

Mir geht es an einigen Tagen nicht anders. Trotzdem ist es wichtig, dass du nicht nur zwei Sachen aufschreibst, sondern mehrere.

Auf die kleinen Dinge achten

Große Dinge, die ich schön finde und die mir sofort einfallen, kommen eher selten vor. Macht aber nichts. Es gibt zahlreiche kleine Momente, über die ich mich ebenso freue. Meistens vergesse ich sie aber nach wenigen Minuten wieder … Saftiges Obst, ein lachendes Kind, bunte Blumen, ich habe meine Laufrunde ohne Probleme durchgehalten oder ein schönes Telefonat geführt.

Indem ich abends noch einmal den Tag in Gedanken wiederhole, fallen sie mir wieder ein.

Mit positivem Gefühl einschlafen

Durch das Aufschreiben verstärkt sich der Effekt und ich durchlebe die Freude noch einmal.

Mit diesem guten Gefühl schlafe ich dann ein.

Auch die Tage ändern sich dadurch. Nach ein paar Tagen wirst du auch tagsüber mehr darauf achten, was schön ist und Herz oder Seele erfreut. Schließlich brauchst du etwas, was du abends aufschreiben kannst.

Je öfter du dein Dankbarkeitstagebuch nimmst und darin notierst, desto stärker geht diese Sichtweise auf dich über.

Regelmäßig ins Tagebuch schreiben

Ich fange leider immer wieder an zu schludern, wenn es mir gut geht.

Dann werde ich leicht größenwahnsinnig und denke, dass es nicht notwendig ist, etwas aufzuschreiben.

Ich merke jedoch, dass ich schnell wieder in alte (negative) Denkmuster zurückfalle, wenn ich das Buch länger nicht zur Hand nehme.

Ich denke an den Tod meine Hundes, daran, dass ich wahrscheinlich keine Kinder mehr bekomme und rede mir ein, beruflich keinen Erfolg zu haben – die gesamte Palette.

Also bin ich wieder brav, nehme meinen Kuli und schreibe.

Ich fange meine Einträge übrigens mit dem Wort “Danke” an und liste darunter die Punkte auf.

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Worauf du achten solltest

Nimm nicht irgendein Heft, das auf dem Schreibtisch herumfliegt, sondern gönne dir ein hübsches Notizbuch.

Eins, in das du regelrecht verliebt bist, weil es so schön ist. Gib dafür ruhig ein paar Euro aus, es wird dich schließlich einige Zeit begleiten.

Und für eine bessere Zukunft sorgen.

 

Hast du ein Dankbarkeitstagebuch?

Oder wie lenkst du deine Aufmerksamkeit auf die schönen Dinge?

Hinterlasse jetzt einen Kommentar!

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19 Kommentare

  1. Liebe Linda

    Das ist eine wirklich schöne Idee. Eigentlich versuche ich ja, möglichst wenig mit mir herumzuschleppen, aber vielleicht finde ich in Budapest noch ein hübsches leichtes Heft und starte dann ab Januar so ein Tagebuch. Mal schauen.

    Nuria

    1. Hallo Nuria,
      danke für deinen Kommentar 🙂
      Wenn man wie du auf Reisen ist, muss es ja kein DIN A5-Buch sein, wie ich es habe.
      Ich brauche eben ein bisschen mehr Platz, um mich entfalten zu können 😉
      Neulich habe ich im Büchergeschäft gesehen, dass es sehr schöne Bücher auch in der Variante kleiner gibt.
      Von Moleskine sogar als Kalender. Fand ich sehr schön und edel, aber so wenig Platz schränkt mich ein. Aber vielleicht ist es ja was für dich.

      Liebe Grüße nach Budapest,
      Linda

  2. Eine wirklich schöne Idee. Sonst wandern oftmals nur traurige Erinnerungen oder Schicksalsschläge ins Tagebuch. Dank dieser neuen Herangehensweise entsteht ein Sammelsurium lebensbejahender Erlebnisse. Da schaut man in deprimierenden Momenten sicher gern hinein, um die eigenen Gedanken aufzuhellen.

    1. Hallo Ronny,
      danke für deinen Kommentar 🙂
      Ja, in den meisten Tagebüchern steht sicherlich viel Trauriges, das stimmt wahrscheinlich.
      Ich habe nie Tagebuch geschrieben bis ich vom Dankbarkeitstagebuch gelesen habe. Dort in schlechten Momenten nachzulesen, habe ich allerdings noch nie gemacht 🙂 Die Idee ist mir noch nicht gekommen.
      Ich setze mich dann eher hin und schreibe neue schöne Sachen auf.
      Allerdings habe ich sowie eine echt schlimme Schrift, die ich am nächsten Tag selbst kaum entziffern kann (wie man am Foto vielleicht erahnen kann). Nachzulesen wäre mir daher auch zu anstrengend 😉

      Viele Grüße
      Linda

  3. Hi Linda,

    ich führe zwar kein Dankbarkeitstagebuch, aber ein normales und ein Kraftbuch. Dort kommt alles (in unregelmäßigen Abständen ;-)) rein, was mir gut tun und Kraft gibt. Das ist dann für mich bei mieser Laune auch eine Quelle, aus der ich schöpfen kann und die mir wieder Kraft gibt.

    Liebe Grüße,
    Ivana

    1. Hallo Ivana,
      danke für deinen Kommentar!
      Ein Kraftbuch ist auch eine gute Idee 🙂
      Ich glaube, wenn ich so ein Kraftbuch hätte, würde ich dort nicht nur schreiben, sondern auch malen und bunte Bilder aus Zeitschriften einkleben. Eben alles, was mich inspiriert.
      Ist das bei dir auch so?

      Viele Grüße
      Linda

  4. Ein Dankbarkeitstagebuch ist wirklich eine schöne und effektive Idee. Selbst habe ich eine Aktion auf Instagram ins Leben gerufen. Unter dem #siehtdasglück kann jeder seinen persönlichen Glücksmoment fotografisch festhalten.

    Ebenso wie bei einem Tagebuch ist es Sinn und Zweck wieder das Positive und Gute im Leben zu sehen. Wie du bereits geschrieben hast, vielmals sind es die kleinen Dinge im Leben.

    Auch ich bin nicht dauerhaft dran an der Sache. Dennoch greife ich es bei Bedarf immer wieder auf. Und Schwups sieht die Welt um weiten anderes aus.

    Vor über einem Jahr habe ich die Aktion #siehtdasglück gestartet. Es ist erstaunlich wie schnell man die Achtsamkeit auf das Glück im Leben verinnerlicht. Daraufhin kann es gut sein, dass ein Tagebuch irgendwann gar nicht mehr von Nöten ist.

    So etwas kann ich jedem wirklich nur ans Herz legen.

    1. Hallo Frau Rennt,
      auf Instagram bin ich nicht vertreten, aber Glücksmomente fotografisch festzuhalten, gefällt mir sehr gut.
      So sieht man sich die alltäglichen Dinge anders an und entdeckt, was anderen nicht auffällt 🙂

      Viele Grüße
      Linda

  5. Ein “Dankestagebuch” oder ein “Kraftbuch” scheinen für unser Wesen ähnlich zu sein – zumindest was die Wirkung betrifft. Es wird auch oft darüber gesprochen, dass die Sprache der Seele eine Sprache in Bildern ist. Daneben gibt es noch das Gesetz der Resonanz – also Gleiches zieht Gleiches an. Und der “Treibstoff” für die Verwirklichung der Bilder ist aus meiner Sicht das Gefühl. Emile Cour, der Vater der Suggestion, schrieb sinngemäß: “Wenn Bilder des Wissens und Bilder mit Gefühl in Widerstreit stehen, siegt immer das Bild mit dem Gefühl”! Dankbarkeit erzeugt automatisch auch ein wundervolles Gefühl. Ja, und mit dankbaren Gefühlen einzuschlafen, ist für andere Ebenen unseres Seins eine gute Sache glücklich zu sein. Schliesslich wollen wir das ja alle! 🙂 Vielen Dank für diesen Artikel – Gottfried Rath

    1. Hallo Gottfried,
      vielen Dank für deinen Kommentar 🙂
      An das Gesetz der Anziehung hatte ich beim Dankbarkeitstagebuch noch gar nicht gedacht. Indem ich das Schöne in meinem Leben hervorhebe, ziehe ich weitere Ereignisse, Personen, Gefühle an.
      Ein guter Punkt, am Schreiben festzuhalten.

      Danke 🙂

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