Dankbarkeitstagebuch: Warum dir ein Dankbarkeitstagebuch zu einem besseren Leben verhilft

Seit mittlerweile fast vier Jahren schreibe ich mein Dankbarkeitstagebuch. Nicht durchgehend, aber ich arbeite daran.

Ich schreibe eine Zeit lang und höre dann aber irgendwann wieder auf. Spätestens nach ein bis zwei Wochen macht sich das deutlich in meiner (schlechten) Laune bemerkbar.

Schöne Dinge des Tages aufschreiben

Häh? Dankbarkeitstagebuch?

Ja, genau, ein Tagebuch, in dem ich aufschreibe, wofür ich dankbar bin. Oder was mir Schönes am Tag passiert ist.

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Ein altes Dankbarkeitstagebuch von mir.

Ich weiß nicht mehr genau, wo ich zuerst von dieser Idee gelesen habe. Vielleicht war es in dem Buch “Küss den Frosch”, das ich dir übrigens sehr empfehlen kann, wenn du dein Leben ändern willst.

Dankbarkeitstagebuch: Die Idee dahinter

Warum lohnt es sich für dich, ein Dankbarkeitstagebuch zu schreiben?

Du lenkst den Blick von den negativen Dingen des Tages weg und konzentrierst dich auf das Schöne.

Klingt doch schon einmal gut soweit, oder nicht?

Negative Gedanken beeinflussen den Schlaf

Wenn du dich jetzt abends ins Bett legst, kreisen sicherlich deine Gedanken um den vergangenen Tag.

Meistens denkst du bestimmt über blöde Situationen im Job nach, fragst dich, ob der Streit mit der besten Freundin eure Freundschaft belastet oder ob das Geld im kommenden Monat ausreicht.

Vielleicht steht am nächsten Vormittag ein unangenehmer Termin beim Arbeitsamt, ein Gespräch mit dem Bankberater oder dem Stromversorger an – auch darüber grübelst du bestimmt.

Veränderung dank Dankbarkeitstagebuch

Du schreibst abends vor dem Schlafengehen mindestens sechs Punkte auf, über die du dich tagsüber gefreut hast.

Das scheint dir sicherlich auf den ersten Blick viel zu sein.

Kann ich verstehen.

Mir geht es an einigen Tagen nicht anders. Trotzdem ist es wichtig, dass du nicht nur zwei Sachen aufschreibst, sondern mehrere.

Auf die kleinen Dinge achten

Große Dinge, die ich schön finde und die mir sofort einfallen, kommen eher selten vor. Macht aber nichts. Es gibt zahlreiche kleine Momente, über die ich mich ebenso freue. Meistens vergesse ich sie aber nach wenigen Minuten wieder … Saftiges Obst, ein lachendes Kind, bunte Blumen, ich habe meine Laufrunde ohne Probleme durchgehalten oder ein schönes Telefonat geführt.

Indem ich abends noch einmal den Tag in Gedanken wiederhole, fallen sie mir wieder ein.

Mit positivem Gefühl einschlafen

Durch das Aufschreiben verstärkt sich der Effekt und ich durchlebe die Freude noch einmal.

Mit diesem guten Gefühl schlafe ich dann ein.

Auch die Tage ändern sich dadurch. Nach ein paar Tagen wirst du auch tagsüber mehr darauf achten, was schön ist und Herz oder Seele erfreut. Schließlich brauchst du etwas, was du abends aufschreiben kannst.

Je öfter du dein Dankbarkeitstagebuch nimmst und darin notierst, desto stärker geht diese Sichtweise auf dich über.

Regelmäßig ins Tagebuch schreiben

Ich fange leider immer wieder an zu schludern, wenn es mir gut geht.

Dann werde ich leicht größenwahnsinnig und denke, dass es nicht notwendig ist, etwas aufzuschreiben.

Ich merke jedoch, dass ich schnell wieder in alte (negative) Denkmuster zurückfalle, wenn ich das Buch länger nicht zur Hand nehme.

Ich denke an den Tod meine Hundes, daran, dass ich wahrscheinlich keine Kinder mehr bekomme und rede mir ein, beruflich keinen Erfolg zu haben – die gesamte Palette.

Also bin ich wieder brav, nehme meinen Kuli und schreibe.

Ich fange meine Einträge übrigens mit dem Wort “Danke” an und liste darunter die Punkte auf.

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Worauf du achten solltest

Nimm nicht irgendein Heft, das auf dem Schreibtisch herumfliegt, sondern gönne dir ein hübsches Notizbuch.

Eins, in das du regelrecht verliebt bist, weil es so schön ist. Gib dafür ruhig ein paar Euro aus, es wird dich schließlich einige Zeit begleiten.

Und für eine bessere Zukunft sorgen.

 

Hast du ein Dankbarkeitstagebuch?

Oder wie lenkst du deine Aufmerksamkeit auf die schönen Dinge?

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Dankbarkeitstagebuch für ein besseres Leben
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