Geld

Kein Geld für Urlaub? Spar mit der 52-Wochen-Herausforderung!

 

Ich schaue aus dem Fenster und sehe Schnee. Danach ist mir eigentlich gar nicht zumute, aber so ist das in unseren nördlichen Breiten.

Viel lieber würde ich jetzt irgendwo am Strand sitzen, neben mir eine kühle Cola, vor mir mein Laptop.

Leider fehlt mir dazu das Geld. Ich habe kein Geld für Urlaub. Zumindest nicht in der Art, wie er idealerweise aussehen sollte. Doch das wird sich ändern.

In diesem Jahr nehme ich an der 52-Wochen-Herausforderung teil und habe Ende Dezember knapp 1.400 Euro zur freien Verfügung.

So funktioniert das Projekt

Das Prinzip der 52-Wochen-Herausforderung ist einfach. Ich habe es mir nicht ausgedacht, sondern bin auf dem Blog von Uta Nimsgarn darauf gestoßen.

Worum geht es? In jeder Woche des Jahres legst du dir so viele Euro zur Seite, wie die Kalenderwoche zählt. Äh … ?!

Woche 1 = 1 Euro

Woche 2 = 2 Euro

Wir sind jetzt in Woche 3, also befinden sich in meinem Glas schon unglaubliche sechs Euro.

So geht es weiter bis zu Woche 52.

Kein Geld für Urlaub - die 52-Wochen-Herausforderung

Monatliche Rücklagen steigen an

Wenn du dir die Wochen durchrechnest, fällt auf, dass die monatlichen Rücklagen immer weiter ansteigen. Im Dezember sind es sogar ungefähr 200 Euro, die du abzweigen musst. Krass, oder?

Zeigst du mir jetzt schon einen Vogel, weil dein Einkommen das im Moment nicht zulässt? Wenn es dich tröstet: Im Moment könnte ich mir das auch nicht erlauben. Aber genau darum geht es.

Dein Unterbewusstsein unterstützt dich

Zum einen sparst du monatlich einen gewissen Betrag, zum anderen stimmst du dein Unterbewusstsein darauf ein, mehr zu verdienen.

Du hast ein Ziel, auf das du hinarbeitest und dein Unterbewusstsein unterstützt dich. Da du weißt, dass du ab März ca. 50 Euro und ab Mai fast 100 Euro im Monat in dein Sparschwein geben musst, strengst du dich mehr an.

Du arbeitest darauf hin, dieses Geld über zu haben und findest Wege, dein Ziel zu erreichen.

Neue Möglichkeiten schaffen

Als Angestellte mit einem fixen Einkommen ist es schwer, diese Herausforderung zu meistern. Da du aber an finanzieller Freiheit interessiert bist, versuchst du wahrscheinlich sowieso nebenher Geld zu verdienen.

Oder du bist selbstständig. Dann hilft es dir, neue Kunden zu bekommen, Projekte anzunehmen oder auch deine Preise zu erhöhen.

Besonders in der Anfangsphase der Selbstständigkeit fällt es vielen Frauen schwer, die Preise für ihre Dienstleistung zu kalkulieren. Ich nehme mich da nicht aus.

Vielleicht ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, sie zu erhöhen? Die Frage “Was bist du dir wert” kannst du dir in einem ruhigen Moment einmal beantworten.

Passives Einkommen schaffen

Gut ist es, wenn du dir passives Einkommen schaffst. Du kannst ein Ebook schreiben, eine Nischenseite aufbauen, Unterricht geben oder Seminar veranstalten. Innerhalb von ein paar Monaten ist es möglich, damit dein Einkommen zu erhöhen. Crowdinvesting oder andere Geldanlagen sind eher für den langfristigen Erfolg sinnvoll.

Vielleicht fallen dir noch ganz andere Sachen ein. Du musst kein wahnsinniger Experte in einem Thema sein, um etwas anzubieten und dein Einkommen zu erhöhen. Du musst nur mehr wissen als andere.

“Kein Geld für Urlaub” – damit ist Schluss!

Wenn du jetzt kein Geld für Urlaub hast, nutz diesen Anlass und fang mit der 52-Wochen-Herausforderung an.

Hast du die Befürchtung, dass du die wöchentlichen Summen nie und nimmer zusammenbekommst, fang mit der abgespeckten Version an. Für jede Woche gibst du dann 50 Cent in dein Glas. So kommt ebenfalls eine hübsche Summe zusammen, mit der du dir schon einen kleinen Urlaub leisten kannst.

Ein Weckglas bietet sich dafür an, weil du deine Ersparnisse darin immer sehen kannst. Außerdem ist es günstig.

Ich freue mich schon jetzt darauf, 2016 eine tolle Zeit an irgendeinem Strand zu verbringen. Kein Geld für Urlaub zu haben, trifft auf mich dann nicht mehr zu.

Im Moment steht Ibiza ganz oben auf meiner Liste. Keine Ahnung warum, aber ich will über einen Hippiemarkt schlendern und mir eine tolle Tunika kaufen.

 

Ist deine Zeit des “Kein Geld für Urlaub” ab sofort auch vorbei?

Machst du bei der 52-Wochen-Herausforderung mit? Oder hält dich etwas davon ab?

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Ich war in der Privatinsolvenz, selbstständig und hatte ständig Angst, dass mein Einkommen nicht ausreicht - auch wenn ich eigentlich immer genug verdient habe. So sah mein Leben vorher aus. Heute weiß ich, dass der Umgang mit Geld sich gut anfühlt, wenn du dein Geldbewusstsein änderst: Genieß dein Leben und spür die Fülle!

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