Das 6 Konten Modell von T. Harv Eker ist ein cooles Sparmodell! Wenn es dir bisher schwer fällt, Rücklagen zu bilden und mit Freude zu sparen, ist dieses Modell für dich garantiert interessant.

Vor allem, weil du dabei trotzdem nicht den Spaß verlierst.

Schau dir hier das Video an:


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So funktioniert das 6-Konten-Modell von T. Harv Eker:

Wichtig bei diesem Modell ist, dass du zusätzlich zu deinem Girokonto noch fünf Tagesgeldkonten brauchst.

Zu beachten ist außerdem, dass wir immer von deinem Netto-Umsatz reden. T. Harv Eker Eker schlägt vor, dass du 20 Prozent Steuern abziehst und auf ein separates Steuern-Konto legst . Das Geld parkst du dort, bis sich das Finanzamt meldet.

Auf das Geld, was davon übrig bleibt, beziehen sich die folgenden Punkte.

50 bis 55 Prozent für deine alltäglichen Ausgaben

Das sind die sogenannten Fixkosten und da zählen bei diesem Modell von T. Harv Eker auch zum Beispiel Lebensmittel, deine Kleidung, Schuhe, Make-Up dazu. Miete, Benzin, Fitnessstudio rechnest du ebenfalls hier herein.

Also alles, was uns Frauen gefällt. Aber natürlich solltest du davon nicht jede Woche einmal shoppen gehen. Sondern T. Harv Eker empfiehlt mit einem Zwinkern: „Eine vernünftige Anzahl von Kleidung“.

10 Prozent für deine finanzielle Freiheit

Mit dieser finanziellen Freiheit sind Anlagestrategien gemeint. Also wirklich alles das, was du an der Aktie, an der Börse so treibst. Bevor du jeden Monat zehn Prozent auf dieses Konto überweist, solltest du ausreichend Rücklagen haben. Man sagt ungefähr drei bis fünf Monatsgehälter, um bei finanziellen Engpässen nicht in Panik zu geraten.

Wie viel du brauchst, kommt immer auch auf das eigene Sicherheitsbedürfnis an. Für mich fühlen sich drei Nettogehälter Rücklagen gut an. Wenn du deinen Notfall-Puffer erspart hast, fängst du an, zehn Prozent für deine finanzielle Freiheit zu sparen und anzulegen.

10 Prozent für Langzeit-Sparziele

Nun beginnt der Spaß!

Im Prinzip kannst du dir so viele Sparziele anlegen, wie du möchtest. Es sollten Ziele sein, die du dir nicht mit deinen alltäglichen Ausgaben leisten kannst. Vielleicht ein schöner Urlaub in Hawaii oder Bali, ein neues Auto oder eine schöne Designertasche.

Ich will ein Motorboot haben, das hier im Binnenhafen liegt und auf dem ich tagsüber mit meinem Laptop sitze und arbeite. Das Wasser plätschert um mich herum, das Boot bewegt sich leicht und der Wind weht mir um die Nase.

Herrlich!

Für dieses Boot habe ich ein Tagesgeldkonto angelegt, auf das nun jeden Monat ein Teil meines Umsatzes fließt.

Wenn du nur ein großes Ziel hast, legst du zehn Prozent auf dieses eine Konto.

Wenn du zwei große Sparziele hättest, legst du dir zwei Tagesgeldkonten an, auf die jeweils fünf Prozent gehen würden.

Vielleicht hast du auch vier große Sparziele, dann nimmst du jeweils 2,5 Prozent von deinem Nettoumsatz und überweist es jeweils auf das entsprechende Tagesgeldkonto.

Neben meinem Motorboot-Konto habe ich noch einen Augen-Lasern-Konto.

Welche Langzeit-Sparziele fallen dir ein?

Jeden Monat siehst du, wie der Betrag wächst und du deinem Ziel immer ein bisschen näher kommst. Egal wie groß der Betrag ist – du kommt dem Ziel Schritt für Schritt näher.

10 Prozent für dein Fortbildungskonto

Weil es mir super viel Spaß macht, auf Fortbildungen zu gehen, ist mir dieses Konto mega wichtig und ein echter Anreiz, meinen Umsatz zu steigern. Zehn Prozent vom Umsatz auf das Fortbildungskonto zu überweisen, ist schon echt geil.

Du siehst jeden Monat, welche tollen Fortbildungen du dir bald leisten kannst. Wenn du mehr verdienst, kannst du dir noch geilere Fortbildungen leisten!

Mir macht es viel Spaß, mich fortzubilden und herauszufordern. Fortbildung ist laut T. Harv Eker zum einen wichtig, weil du  lernst, wie du mit deinem Geld umgehst. Zum anderen entwickelst du dich aber persönlich weiter und ziehst dadurch mehr Geld an.

Win-win.

Jede Fortbildung, die du besuchst, bringt dich weiter und ermöglicht dir, mehr Geld zu verdienen.

10 Prozent sind dein Spielgeld (AAAAAH, wie geil!!!!)

Bei diesem Betrag ist es T. Harv Eker wichtig, dass du es tatsächlich für Luxus ausgibst, den du dir sonst nicht leisten würdest. Weil du sonst vielleicht das Geld nicht hättest ODER das Gefühl hättest, es dir nicht leisten zu dürfen.

  • Weil du dich dann schuldig fühlst
  • Es nicht genießen kannst
  • Denkst, dass andere Dinge wichtiger sind.

T. Harv Eker schlägt zum Beispiel vor, dass du dir eine wahnsinnig teure Flasche Champagner oder du dir eine schöne Massage gönnst. Oder sogar, dass du dir eine Massage leistest und dabei vierhändig massiert wirst.

Wirklich Sachen, die du dir sonst nicht leisten würdest. Jetzt geht es, weil du dir das Geld extra dafür zurücklegst.

Du brauchst auch kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn du dir etwas Teures leistest. Du sorgst ja für alle anderen Bereiche. Du hast genug Geld

  • für deinen Alltag
  • für deine Rücklagen
  • für deine Altersvorsorge
  • für deine Fortbildungen

Es ist für alles gesorgt. Deswegen kannst, darfst und solltest du das Geld für solchen Luxus ausgeben.

Der Witz laut T. Harv Eker ist nämlich: Dadurch, dass du dir diese tollen, teuren Sachen gönnst, kommst du auf den Geschmack und willst noch mehr davon.

Dann strengst du dich mehr an, noch mehr Geld zu verdienen. Dadurch wächst dieser Betrag immer weiter an und du hast immer mehr von diesem Spielgeld zur Verfügung.

Dein Spielgeld darfst du maximal aber nur drei Monate ansparen. T. Harv Eker sagt, du solltest jeden Monat dein Spielgeld ausgeben – maximal warte drei Monate damit. Alle drei Monate musst du es auf den Kopf hauen, damit du eben nicht wieder in diese „Ich muss jetzt sparen, ich muss sparen“-Mentalität verfällst.

Ich muss gestehen, das Spielgeld macht mir viel Spaß, aber auch mir fällt es nicht so leicht, es zu verprassen. Das kleine schlechte Gewissen kommt durchaus hoch, aber ich lasse mich davon nicht kleinkriegen.

Übung macht auch hier den Meister.

Das letzte Konto vom 6-Konten-Modell ist das Spendenkonto

Jeden Monat überweist du fünf bis zehn Prozent deines Nettoumsatzes dort hin.

Wie viel das genau ist, hängt davon ab, wie viel du auf dein Lebenshaltungskonto überweist. Wenn du von deinem Umsatz 50 Prozent für Lebenshaltungskosten brauchst, dann kannst du 10 Prozent spenden.

Wenn du fünf Prozent mehr brauchst für Lebenshaltungskosten, dann hast du da 55 Prozent und spendest “nur” fünf Prozent.

Zu spenden ist wichtig für dich, weil du lernst dadurch loszulassen und zu vertrauen, dass immer wieder genug Geld rein kommt. Du hast genug Geld, wenn du dieses Modell benutzt.

Du hast genug Geld, um anderen Menschen (oder Tieren) zu helfen. Es ist immer genug für dich da.

Ich habe in den letzten Monaten vor allem an Hope for Paws gespendet. Alle Hundefreunde bitte einmal hier klicken!

Was mache ich, wenn 50 % bei mir nicht reichen?

Auch dann ist wichtig, trotzdem damit anzufangen.

Richte deine Tagesgeldkonten ein und fang mit zehn Euro pro Konto an. Das ist st völlig schnurzegal.

Wichtig ist, dass du anfängst.

Selbst wenn du nach zwei Monaten nur 20 Euro auf deinem Spielgeld-Konto hast, gehst du davon fürstlich Tee trinken im fünf Sterne Hotel deiner Stadt.

Das war das 6 Konten Modell nach T. Harv Eker

Ich habe damit Anfang des Jahres angefangen. Im Moment fühlt es sich total super an und ich gehe davon aus, dass sich dieses Gefühl nicht ändern wird.

Ich werde dich auf dem Laufenden halten.

Sparst du schon mit dem 6 Konten Modell? Schreib es mir jetzt in die Kommentare!

PINN FÜR SPÄTER


Linda
Linda

Ich war in der Privatinsolvenz, selbstständig und hatte ständig Angst, dass mein Einkommen nicht ausreicht - auch wenn ich eigentlich immer genug verdient habe. So sah mein Leben vorher aus. Heute weiß ich, dass der Umgang mit Geld sich gut anfühlt, wenn du dein Geldbewusstsein änderst: Genieß dein Leben und spür die Fülle!

    15 replies to "Das 6 Konten Modell – so sparst du mit Freude!"

    • Daniela

      Herzlichen Dank für Deinen tollen Beitrag 🌸🦋😃💕💝☀️😊✨👍😍😉😘

      • Linda

        Danke liebe Daniela <3

    • Paula

      Hallo,
      es ist schön, dass das 6 Kontenmodell mal von einer Frau beschrieben wird. Bisher hab ich nur männliche Vertreter der Kontenaufteilung gefunden. Es ist ein sehr interessantes Modell, jedoch finde ich die prozentuale Aufteilung sehr Familienunfreundlich.
      Ich habe meine Konten auch aufgeteilt. Allerdings finde ich als 3fach Mama und Gründerin unmöglich nur 50-55% für die reinen Kosten zu nutzen. Bei uns ist also der Kostenbatzen ein ganzes Stück größer, denn Schulessen, Betreuung und Musikunterricht will auch noch bezahlt werden. Außerdem habe ich den Kostenposten noch unterteilt. Es gibt reine Fixkosten, variable Kosten wie Lebensmittel und ein Posten für unregelmäßige Kosten wie Geschenke und Klamotten. Das hilft mir sehr zu wirtschaften. Die anderen Konten wie Sparen und Bildung werden natürlich auch bespart.

      • Linda

        Hallo Paula,
        danke für deinen Kommentar 🙂
        Freut mich, dass dir der Artikel gefällt.

        Eker sagt ja selbst, dass du die Aufteilung verändern kannst, wenn es anders nicht geht.
        Natürlich hast du als Mutter andere Ausgaben.<3
        Cool, dass du für dich dein eigenes System daraus entwickelt hast 🙂

        Liebe Grüße, Linda

    • Roswitha

      Ich halte dieses Sytem überholt. Bei über 55 % an Steuerabgaben bleibt vom wohlverdienten Gehalt nicht mehr viel. Vom Netto noch 45 % Miete, 15 % für Auto, 6 % Versicherung, 15 % Lebensmittel und Co ., wenn ich jetzt auch noch in Urlaub fahren möchte, bin ich schon in den roten Zahlen..dann kannst Du mit dem Rest nur noch Frust aufbauen, aber kein Vermögen….wer kann mir helfen meinen Mindset zu ändern ?

      • Linda

        Hallo liebe Roswitha,
        danke für deinen Kommentar 🙂

        Hast du das 6-Konten-Modell denn schon ausprobiert?
        Das wäre der erste Schritt.

        Wenn ich deine Angaben zusammenrechne, komme ich auf 19 % vom Nettogehalt, die du auf die verschiedenen Konten aufteilst.
        Selbst wenn du es mit nur 10% machst – wichtig ist, anzufangen 🙂

        Liebe Grüße, Linda

    • Martin Thörmer

      Hallo Linda,

      ich habe Deinen Blog heute entdeckt und bin gerade am Stöbern. Auch wenn dieser sich primär an Frauen wendet, hast Du hoffentlich nichts gegen meine Anwesenheit. Meine Neugier “wie ich mich verbessern kann” bringt mich an die unterschiedlichsten Informationsquellen.

      Der Artikel gefällt mir sehr. Die 6-Konten-Methode kannte ich so in der Form nicht, und bin erstaunt (und froh) ein ähnliches Modell zu nutzen.

      Wie Du weiter oben schon mehrfach sagtest, so glaube ich auch, dass es wichtig ist, anzufangen; egal wie klein das Ziel oder die Möglichkeiten sind. Persönlich habe ich 3 Girokonten, 2 Tagesgeldkonten und 1 “Spielkonto”. 1 Girokonto ist für das Geschäft, ich bin mit meiner Frau selbständig. Hiervor geht ein fester Betrag auf das Privatkonto, ebenfalls ein Girokonto. Vom Girokonto läuft ein fester Betrag auf das dritte Girokonto. Dies nutze ich als Verwaltungskonto für alle Fixkosten wie Miete, Versicherungen, Sparaufträge,… Das hat für mich den Vorteil, dass ich auf meinem Privatkonto sofort am Kontostand erkennen kann, was für den monatlichen Konsum zur Verfügung steht. Es gehen neben diversen Versicherungen 2 Überweisungen an 2 unterschiedliche Tagesgeldkonten: “Sparen” und “Urlaub”. “Sparen” ist eine Art Notfallkonto für den Haushalt, was was ausfällt und repariert werden muss. Aber auch Erweiterungen werden hiervon bezahlt. “Urlaub” ist selbsterklärend. Auch wenn wir 1 Jahr keinen Urlaub machen, umso schöner ist der nächste Urlaub, ohne schlechtes Gewissen sich mal richtig was zu gönnen. Das Spielkonto ist wirklich nur ein leeres Girokonto, wo mal Geld hinkommt, wenn ich für meine Frau eine Überraschung kaufen möchte, die sie nicht mitbekommen soll.

      Also ein angepasstes Kontenmodell. Ich finde getrennte Konten auch wichtig. Wer verführt ist schnell sich doch mal am Zielspar-Konto zu bedienen, so würde ich immer darauf achten, dass der Zugang zu diesem Konto nicht so leicht ist.

      Vielen Dank für diesen interessanten Artikel.
      Beste Grüße,
      Martin

      • Linda

        Hallo Martin,
        danke für deinen Kommentar und herzlich willkommen 🙂

        Dein Spielkonto finde ich sehr charmant – da kann deine Frau sich glücklich schätzen 🙂

        Liebe Grüße

    • […] das 6-Konten-Sparmodell von T. Harv Eker habe ich hier schon einen Artikel […]

    • Sonja

      Hallo, ich finde den Beitrag sehr interessant!mich würde interessieren, wo ich sinnvoll so viele Konten anlegen kann, ohne zusatzkosten zu haben…
      Lg
      Sonja

      • Linda

        Hallo Sonja,
        danke für deinen Kommentar.
        Ich habe meine Konten bei Moneyou.de, die sind kostenlos. 🙂

        Liebe Grüße, Linda

    • Axel Metayer

      Hallo Linda, danke für das ausführliche Vorstellen auf Deutsch.
      Jetzt will ich mal ganz konkret fragen: Wer hat es schon umgesetzt und wer hat in Deutschland eine Bank gefunden die Unterkonten (möglichst günstig anbietet).

      Ich stelle mir schon das Gesicht vom Bankberater vor der mit so einer Frage total überfordert wäre 🙂

      • Linda

        Hallo Axel,
        wenn dich nicht stört, dass die Bank ihren Sitz in den Niederlanden hat, kann ich dir https://www.moneyou.de/ empfehlen.
        Da hast du 5 Tagesgeldkonten kostenlos, kannst ohne Probleme hin und her überweisen – völlig reibungslos.
        Ich mach das da seit Anfang des Jahres 🙂

        Liebe Grüße, Linda

    • Saskia

      Hallo!

      Auch ich stelle jetzt fest das ich nach einem ähnlichen Modell lebe.

      In meinem Fall sind es 5 Konten. Mein Arbeitgeber unterstützt mich hierbei mit einem VL-Vertrag.

      Es klappt mal besser, mal schlechter. Aber es ist ein Anfang!

      LG Saskia

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