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Lohnt sich ein virtueller Assistent für dich? 4 Anbieter im Test

virtueller Assistent

Als ich vor einigen Wochen bei Facebook gelesen habe, dass Simone virtuelle Assistenten testen will, habe ich sie angeschrieben und gefragt, ob sie dazu einen Gastbeitrag bei mir veröffentlichen will.

Sie hatte zwar ursprünglich nicht vor, ihre Ergebnisse in einem Blogbeitrag zu veröffentlichen, sondern wollte aus persönlichem Interesse testen. Zum Glück fand sie die Idee für einen Gastbeitrag gut und hat zugestimmt.

Vier Anbieter hat sie unter die Lupe genommen und berichtet jetzt von ihren Erfahrungen. 

Warum ich Unterstützung suche

Die Zeit häuft sich mittlerweile, die ich für meinen Blog www.simoneweissenbach.com und in meine anderen Themen investiere. Um spontan und flexibel zu bleiben, denke ich darüber nach, wie ich mich entlasten könnte, um schneller voranzukommen. Ja, ich gebe es zu, ich bin ein wenig ungeduldig.

Ich habe angefangen, mir Gedanken zu machen, was mir helfen würde und wie ich meine Zeit effektiver nutzen kann. Relativ schnell war klar, dass ich zwar (noch) nicht regelmäßige dauerhafte Unterstützung benötige, aber manchmal eben doch. Schnell schwirrte die Idee einer virtuellen Assistenz in meinem Kopf rum.

Was ist ein virtueller Assistent?

Ein virtueller Assistent nimmt Unternehmern (aber auch Privatpersonen) Aufgaben ab, die sich online, also via Internet, oder auch telefonisch erledigen lassen. Heutzutage kann das wirklich eine Menge sein …

Da ich selber noch keine Erfahrungen mit virtuellen Assistenten gemacht habe, habe ich über mein Facebook-Netzwerk nach Empfehlungen gefragt und parallel angefangen, selber zu recherchieren.

Im ersten Schritt habe ich gegoogelt. Ich las bei meiner Recherche auch ein paar Vergleichstests. Schnell blieb ich an drei Anbietern hängen, die bezüglich Online-Auftritt, Beschreibung und Leistung einen interessanten Eindruck machten und bei den Vergleichstests recht positiv abschnitten.

Über meine Facebook-Anfrage bekam ich noch ein paar Tipps, die zum Teil mit meiner Vorauswahl übereinstimmten. Da ich mir nicht sicher war, welcher Anbieter mein Favorit ist, beschloss ich, einen Test zu machen. Schließlich haben die Anbieter zum Teil unterschiedliche Preise, verschiedene Mindestabnahmemengen und weitere Unterscheidungspunkte.

Die vier Anbieter

In meine Testauswahl kamen schließlich vier Anbieter: Fernarbeit.net, mein-virtuellerassistent.com, eassistentin.de und Strandschicht.de. Während Fernarbeit.de ein Portal ist, auf dem Anfragen eingestellt werden können und dann Bewerbungen (mit Preisinformationen) von Interessenten kommen, sind alle anderen Portale Seiten, die aufgrund meiner Anfrage einen geeigneten Assistenten vermitteln.

Hier liegt die Vorauswahl nicht bei mir. Da ich lange im Recruiting gearbeitet habe, weiß ich noch nicht, ob ich das gut oder schlecht finde. Wir werden sehen …

Warum der Test?

Klar hätte ich mich einfach für einen Anbieter entscheiden können, aber da zum Beispiel die Preise extrem unterschiedlich sind (6,49 Euro zu 15,80 Euro pro Stunde), hat mich interessiert, wie sehr sich die Ergebnisse später unterschieden und wie viel Zeit mir von den einzelnen Anbietern abgerechnet wird.

Interessant fand ich auch die Frage, ob ich immer die gleiche Assistenz bekomme oder ob mein Ansprechpartner während eines Auftrags wechselt.

Wichtig bei meinem Test war mir, herauszufinden, mit welchen Anbieter ich möglichst unkompliziert arbeiten kann. Auf ein langes Hin und Her hatte ich keine Lust, diese Zeit wollte ich nicht investieren. Dafür war mir der Aufwand schlicht zu hoch.

Der Test: Erste Kontaktaufnahme

An einem Freitagnachmittag schrieb ich alle Anbieter mit derselben Anfrage an. Mir ging es zunächst vor allem um Recherche und Textverarbeitungsaufgaben, daher wollte ich eine Rechercheaufgabe vergeben. Die Formulierung der Aufgabe nahm etwa 15 Minuten Zeit in Anspruch. Die Aufgabe, um die es ging, schätzte ich mit ungefähr fünf Stunden Bearbeitungsaufwand ein.

  • Noch am Freitagabend bekam ich von Fernarbeit.net die Info, dass meine Anfrage manuell geprüft werden muss, da es mein erster Auftrag ist. Ich bekomme eine Nachricht, sobald meine Anfrage freigeschaltet wird.
  • Bei mein-virtuellerassistent.com musste ich das Schnupperpaket vorab per Paypal bezahlen und bekam die Nachricht, dass meine Anfrage nach dem Wochenende bearbeitet wird.
  • Von eAssistentin.de bekam ich zahlreiche Rückfragen, die ich vor Auftragsvergabe beantworten musste. Einige von den Fragen waren eigentlich bereits durch meine Anfrage abgedeckt, aber das war wohl eine Standardmail. Ich fand es trotzdem etwas nervig.
  • Nur von Strandschicht.de kam zunächst keine Antwort, da musste ich mich bis Montag gedulden, was ich aber okay fand. Nach einer Bestätigung der AGBs erhielt ich einen Tag später den Lebenslauf „meiner“ virtuellen Assistentin. Sie lebt in Deutschland und hat einen kaufmännischen Ausbildungshintergrund. Ich nenne sie jetzt mal Anja.

Die Bearbeitung meiner Testaufgabe

Nachfragen bei Strandschicht.de

Schon einen Tag nachdem ich meine Aufgabe gestellt hatte, bekam ich eine Antwort von Anja. Allerdings nicht die, mit der ich gerechnet hätte. Anja schrieb mir, dass sie den ersten Teil der Aufgabe erledigt habe, indem sie auf einer (!) Internetseite recherchiert hätte, auf der alle gesuchten Informationen zu finden seien.

Da ich die Seite kenne, weiß ich, dass dort leider bei weitem nicht alle relevanten Informationen vorhanden sind. Aber wie kommt man darauf, bei einer ausführlichen Rechercheaufgabe lediglich eine Quelle heranzuziehen? Naja …

Bezüglich des zweiten Teils der Aufgabe wusste Anja nicht, wie sie das Thema angehen soll. Hier ging es um die Recherche nach möglichen Online-Werbeplattformen für ein bestimmtes Thema.

Meine Skepsis wurde nicht gerade kleiner.

Für den ersten Teil der Aufgabe hat Anja 2,5 Stunden gebraucht. Da ich einen Vergleich ziehen wollte, habe ich sie gebeten, den zweiten Teil der Aufgabe noch anzugehen und den ersten Teil mit anderen Quellen zu überarbeiten. Als Zeitmaximum habe ich insgesamt fünf Stunden gesetzt.

Einen halben Tag vor meinem gesetzten Endtermin bekam ich meine Ergebnisse. Gleich mehr dazu.

 

Verspätung bei eAssistentin.de

Von eAssistentin bekam ich keine Assistentin, sondern einen sehr netten Assistenten zugeteilt, Anton. Während der ersten Zeit der Zusammenarbeit sollte ich alle E-Mails sowohl an Anton als auch an den Koordinator von eAssistentin schicken.

Ich wurde außerdem gebeten, sofort zu reklamieren, wenn etwas nicht gut läuft. Ich bekam aber auch die Erlaubnis, Anton zu loben, wenn er gut arbeitet, weil so die Zusammenarbeit verbessert werden kann. Kein Witz, haben sie tatsächlich so geschrieben!

Anton stellte ein paar Tage noch eine Rückfrage zur zweiten Aufgabe und sendete mir pünktlich zum vereinbarten Termin den ersten Teil der Aufgabe. Den zweiten versprach er mir noch für denselben Abend. Eine Woche später habe ich ihn nochmal angefordert, weil ich bis dahin immer noch nichts bekommen hatte.

Das hatte er tatsächlich vergessen! Er entschuldigte sich und schickte mir die fehlende Aufgabe ein paar Stunden später.

 

Pünktliche Ablieferung bei mein-virtuellerassistent.com

Bei mein-virtuellerassistent.com  hörte ich zunächst nichts von meiner vorgeschlagenen Assistentin Daria. Daher schrieb ich sie an und schickte ihr die Aufgabe. Einen Tag später meldete sie sich und schrieb, dass sie den Auftrag fristgerecht erledigen werde. Die E-Mails waren sehr nett.

Zwei Tage später bekam ich die ersten Ergebnisse mit der Bitte um Feedback. Beim zweiten Teil der Aufgabe bat ich um eine Überarbeitung. Diese erhielt ich pünktlich.

 

Nix mehr bei Fernarbeit.net

Ach ja, da war ja noch wer…

Bei Fernarbeit.net fragte ich nach der Info, dass meine Ausschreibung manuell freigeschaltet werden muss, noch dreimal nach, bekam aber nie eine Antwort, geschweige denn eine Freischaltung.

Schade, hätte mich interessiert, aber dann eben nicht.

Die Auswertung

Jetzt war ich gespannt. Ein Gefühl hatte ich natürlich, aber was ergibt der direkte Vergleich?

Zuerst habe ich mir die Ergebnisse angeschaut und verglichen. Bei allen Anbietern hätte ich immer denselben Assistenten gehabt, sofern es sich um vergleichbare Aufgaben handelt. Ich konnte es natürlich nicht lassen und habe die Aufgabe auch selber bearbeitet. Ich wollte ja wissen, worauf ich mich einlasse.

  • Anja von Strandschicht hat – wie erwartet – das mit großem Abstand schlechteste Ergebnis abgeliefert. Sowohl inhaltlich als auch vom Format her. Dafür brauchte sie fünf Stunden. Die E-Mails empfand ich als recht flapsig. Da Strandschicht bei unter zehn Stunden pro Monat pro Stunde 15 Euro verrechnet, waren sie für mich raus.
  • Anton war sehr nett, das Ergebnis war okay. Deutlich besser als von Anja, aber wie heißt es so schön: Da wäre noch mehr drin gewesen… eAssistentin ist vom Preis her unschlagbar (6,49 Euro/ Stunde ohne Mindestabnahme. Ab 300 Stunden pro Monat sinkt der Preis sogar auf 4,99 Euro/Stunde). Aber das ein Teil der Aufgabe vergessen wurde, ist für mich ein KO-Kriterium. Abgerechnet hat Anton ebenfalls fünf Stunden.
  • Daria hat ein tolles und vollständiges Ergebnis pünktlich geliefert. Der Kontakt war sehr nett. Dafür hat sie drei Stunden gebraucht. Preislich liegt mein-virtuellerassistent.de bei 15,50 € bei einem 25-Stunden-Paket. Dieses Paket hat eine Gültigkeit von zwei Jahren. Es gibt keine Monats-Mindestabnahmemenge. Der deutlich höhere Preis (den ich aber immer noch völlig okay finde!) im Vergleich zu eassistentin.de relativiert sich für mich zum einen durch das bessere Ergebnis und durch die Verrechnung von zwei Stunden weniger als die anderen Anbieter. Angenehm finde ich hier, dass ich jede Woche eine Übersicht meiner verbrauchten Stunden und des Restkontingents bekomme.

Mein Fazit zum virtuellen Assistenten

Ich habe mich bei mein-virtuellerassistent.com am besten aufgehoben gefühlt und werde mit Daria weiter zusammenarbeiten. Natürlich spiegelt der Test nur meine individuellen Erfahrungen wieder und kann mit anderen Assistenten und anderen Aufgaben völlig anders ausfallen.

Ob die Zusammenarbeit mit einem virtuellen Assistenten für dich in Frage kommt, würde ich auch von der Art der Aufgaben abhängig machen. Bei einfacher administrativer Unterstützung oder Rechercheaufgaben klappt es für mich sehr gut.

Für anspruchsvollere Aufgaben oder Unterstützung im Kundenkontakt würde ich auf alle Fälle persönlich nach einem Assistenten suchen. Hier wäre mir sehr wichtig, dass die Chemie stimmt und sich der Assistent mit meinem Unternehmen nach und nach identifizieren kann. Die Zusammenarbeit könnte dann trotzdem gerne virtuell erfolgen.

Vielen Danke Simone, dass du dir die Arbeit gemacht hast, diesen umfangreichen Gastartikel zu schreiben und uns deine Erfahrungen mitteilst!

Reaktionen der Anbieter

Nun übernehme ich, Linda, wieder das Ruder und schildere dir, wie es weitergegangen ist.

Bei einem Test ist es immer sinnvoll, den Anbieter zu Wort kommen zu lassen. Schließlich könnten wir an ein Montagsprodukt gelangt sein oder ein schlechter Mitarbeiter fiel bereits vorher auf und hatte nach Simones Test schon ein ernstes Gespräch mit dem Chef.

Also habe ich die vier Mitarbeiter über Kontaktformular ihrer Homepage angeschrieben. So wie du es wahrscheinlich auch machen würdest, wenn du dort einen virtuellen Assistenten suchst.

Schnellste Reaktion von eAssistentin

Mit so einer schnellen Reaktion hatte ich nicht gerechnet! Schon zwei Stunden nachdem ich die Mail verschickt hatte, bekam ich eine Antwort von eAssistentin. Die nette Dame wollte wissen, wer den Test bei welchem virtuellen Assistenten durchgeführt hat, damit der Vorgang individuell überprüft werden kann.

Außerdem hat sie mir eine ausführliche Antwort geschrieben, wie Kunden vorgehen können, wenn sie unzufrieden sind.

Wichtig bei Simones Test ist tatsächlich, dass sie die Möglichkeit gehabt hätte zu reklamieren und die Aufgabe erneut bearbeiten lassen könnte. Das hat sie nicht gemacht, weil sie sehen wollte, wo sie sofort die besten Ergebnisse bekommt. Unkompliziert und schnell.

Wenn du dich dafür entscheidest, bei eAssistentin einen virtuellen Assistenten zu buchen, solltest du bei Unzufriedenheit daher die Möglichkeit nutzen. Wie gesagt: Der Service hat super schnell reagiert!

Hier die Erklärung der Mitarbeiterin:

Reklamation und Nachbearbeitung ist immer möglich! Jede Reklamation hilft uns, unsere Qualität zu verbessern („aus Fehlern lernen“).

Falls unser Team-Mitglied den Auftrag falsch ausgeführt hat, dann werden die geleisteten Stunden nicht in Rechnung gestellt oder es wird nachgearbeitet. Wir richten uns nach dem Wunsch des jeweiligen Kunden!

In der E-Mail an unsere Neukunden (in der der neue eAssistent vorgestellt wird) bitten wir unsere Kunden uns „s o f o r t“ zu kontaktieren, wenn die Zusammenarbeit nicht den Erwartungen des Kunden entspricht. Wir werden dann die Reklamation prüfen und klären/lösen.

Bei Neukunden kommt es manchmal vor, dass der erste Auftrag nicht optimal beschrieben wurde. Jeder Kunde/Mensch formuliert anders.

Wir empfehlen folgende Vorgehensweise (Zwischenstände nach zum Beispiel zwei Stunden zu verlangen, ist bei Neukunden beziehungsweise neuen Aufträgen sinnvoll): http://www.eassistentin.de/ablauf/

Die eAssistentin und Kunde arbeiten nach und nach besser zusammen, weil sie sich aufeinander besser einstellen. Nach kurzer Zeit bilden sie ein sehr gutes Team.

#Der Kunde muss sich an meine Vertretung oder mich wenden, damit wir von der Unzufriedenheit erfahren und die Reklamation bearbeiten können.
#Wir haben keine Kündigungsfrist, daher braucht kein Kunde zu kündigen.
#Vorkasse (wie Mitbewerber) verlangen wir auch nicht.

Wir möchten keine (unzufriedenen) Kunden an uns längerfristig binden. Wir bitten lediglich, uns die Reklamation zuzusenden. Wir klären es dann.

Notfalls wird ein anderes Team-Mitglied die vorherige Assistentin ersetzen. Dies kommt sehr selten (!) vor, aber ist in sehr wenigen Fällen eine optimale Lösung.
Es kommt sehr selten vor, weil die Team-Mitglieder nicht verpflichtet sind, einen Neukunden (und dessen Aufträge) zu betreuen.
Die eAssistenten wählen selbst aus, welchen Kunden sie betreuen möchten.

Wenn ein Team-Mitglied zum Beispiel nicht genügend Zeit für einen Neukunden hat oder nicht die gewünschten EDV- oder Sprachkenntnisse vorweisen kann, dann macht ein anderes Team-Mitglied, was es kann und Zeit hat.

Falls wir zum Anfragezeitpunkt des Interessenten kein entsprechendes Team-Mitglied haben, dann sagen wir dem Interessenten (Neukunden) ab. So (durch diese Vorgehensweise) vermeiden wir Neukunden aufzunehmen, die wahrscheinlich unzufrieden mit der Leistung der eAssistentin sein werden (Qualitätssicherung).

Klingt gut, oder?

Ein Dankeschön an die freundliche Mitarbeiterin bei eAssistentin!

 

Strandschicht an zweiter Stelle

Am nächsten Morgen finde ich die Antwort von Strandschicht im Posteingang. Auch hier finde ich die Antwortzeit ziemlich schnell.

Die Antwort war freundlich und ausführlich, ein persönliches Gespräch und eine Aufarbeitung der Probleme in der Zusammenarbeit wurden mir angeboten.

Die übliche Vorgehensweise bei einer unzufriedenstellenden Zusammenarbeit erklärt mir die Mitarbeiterin so:

„An erster Stelle arbeiten wir bei allen Aufgaben, die eine solche Vorgehensweise erlauben, mit Zwischenständen. Dies heißt, dass beispielsweise nach zwei Arbeitsstunden oder nach einer vom Kunden vorgegebenen Zeit der Assistent ein Zwischenergebnis liefert.

Dies ermöglicht, frühzeitig mögliche Problemstellen oder auch Klärungsbedarf zu identifizieren und zu adressieren. So ist es möglich, auf dieser Etappe eventuelle Korrekturen vorzunehmen. Sollte die unzureichende Qualität des Ergebnisses an einem Fehler des Assistenten liegen, so wird die Korrektur auf interne Kosten übernommen.

Grundsätzlich ist enge Zusammenarbeit, ausführliches Feedback und gute Kommunikation insbesondere zu Beginn der Zusammenarbeit oder auch bei komplexeren Aufträgen äußerst wichtig. So ist auch die Rolle des Kunden selbst für die Qualität der Ergebnisse nicht zu unterschätzen.“

Klingt auch vernünftig, finde ich.

Da Simone bei ihrem virtuellen Assistenten aber schnell ein ungutes Gefühl hatte und lediglich testen wollte, hat sie auf diese Möglichkeit verzichtet.

Auch danke ich der netten Mitarbeiterin von Strandschicht für ihr Entgegenkommen!

 

Fernarbeit – das gleiche Spiel wie zuvor …

Natürlich habe ich auch Fernarbeit eine Mail über ihr Kontaktformular geschickt. Keine Ahnung, was da los ist, aber ich habe die gleiche Erfahrung gemacht wie Simone: Keine Reaktion!

mein-virtuellerassistent.com freut sich leise

Dem Sieger dieses Tests habe ich ebenfalls eine Mail geschickt, allerdings keine Reaktion gefordert oder erwartet. Die kam auch bis heute nicht.

Hast du schon mit einem virtuellen Assistenten gearbeitet? Wie waren deine Erfahrungen?

Hinterlasse jetzt einen Kommentar!

 

Übersicht in Tabellenform

Simone hat sich die Mühe gemacht und ihre Ergebnisse noch in einer Tabelle zusammengefasst. So siehst du alle wichtigen Punkte und ihr Fazit auf einen Blick.

 Fernarbeit.netmein-virtuellerassistent.comeassistentin.deStrandschicht.de
PortalVermittlung selbständiger virtueller AssistentenAgenturAgenturAgentur
Preise (netto)Verhandlungssache16,50 € für 10 Stunden
12,50 € für 250 Stunden
Abrechnung im 10-Minuten-Takt
6,49 € bis zu 4,75 Stunden pro Monat
5,49 € ab 150 Stunden pro Monat
keine Angabe über Abrechnungsmodus
15 € pro Stunde zum Testen
10 € pro Stunde bis 10 Stunden pro Monat
8 € pro Stunde ab 120 Stunden pro Monat
Abrechnung im 15-Minuten-Takt
Mindestabnahmekeinekeine, Paketgültigkeit 2 Jahrekeinekeine bei 15 €-Tarif, ansonsten ab 10 Stunden pro Monat.
Bezahlungindividuellvorab, über PaypalRechnungRechnung
Feste AssistenzIn der Regel pro Auftrag, oder langfristige Zusammenarbeitja, sofern Aufgaben ähnlich bleiben, bzw. die Assistenz diese bewältigen kannja, sofern Aufgaben ähnlich bleiben, bzw. die Assistenz diese bewältigen kannja, sofern Aufgaben ähnlich bleiben, bzw. die Assistenz diese bewältigen kann
HandlingAuftrag wird nach Freigabe über Portal eingestellt, VA können sich bewerben. Leider ist nach einer ersten allgemeinen Mail in meinem Fall keine Freigabe erfolgt und keine Reaktion auf Nachfragen gekommen. Sehr schade.Vorabbezahlung über Paypal. Schnupperpaket über 5 Stunden, danach mindestens 10er Pakete.Zahlreiche Rückfragen, die vor Auftragsvergabe beantwortet werden mussten, obwohl die Informationen Großteils schon vorlagen.Nach Bestätigung der AGB kommt der Lebenslauf der VA und die Aufgabe kann übergeben werden.
Termintreuekann ich nicht bewertengutgutgut
Arbeitsqualitätkann ich nicht bewertensehr gutokay. Der erledigte Teil war gut, aber es wurde eine Teilaufgabe vergessen.weniger gut. Unvollständig.
Gesamtpreis für Testanfragekann ich nicht bewerten 47,40 € 32,45 €50 €
FazitKeine Freischaltung der Anfrage trotz dreifacher Nachfrage!sehr gute Arbeitsqualität zu angemessenen Preisen.extrem günstige Preise, leider keine vollständige Bearbeitung, Qualität okay.keine zufriedenstellende Qualität. Dafür zu hoher Preis.
--+++-

Nachtrag: Aufarbeitung / Stellungnahme von Strandschicht

01.06.2015

Die Kundenbetreuung von Strandschicht hat Anhand des E-Mail-Verkehrs zwischen Simone und des Assistenten den Vorgang aufgearbeitet und hat mir eine genaue Stellungnahme zugeschickt.

Wir haben nun den Arbeitsablauf und die Ergebnisse analysieren können.

In der Tat waren die Ergebnisse, die Vorgehens- und die Kommunikation in dem von Frau Weissenbach besprochenen Fall weit vom Optimalen entfernt. Leider hätten wir dies nicht früher vorsehen können. Natürlich haben wir bereits ein Gespräch diesbezüglich mit der Assistentin geplant und Maßnahmen vorgesehen, um solchen Vorfällen möglichst vorzubeugen.

Wir möchten Sie bitten, unsere Entschuldigung an Frau Weissenbach weiter zu leiten, dass wir nicht früher diesen qualitativen Mangel abfangen konnten.

Natürlich bestand die Möglichkeit, wie bereits angesprochen, die Assistentin zu wechseln und den Auftrag erneut bearbeiten zu lassen. Diese Option haben wir auch explizit angeboten. Dies wäre selbst bereits nach der ersten Teilaufgabe möglich.

Da eine Reklamation oder auch nur Feedback und weitere Kommunikation im Test von Frau Weissenbach nicht eingeplant waren, bestand hier leider keine Chance, Verbesserungsmaßnahmen vorzunehmen und auf einen positiven Ausgang hinzusteuern.

Aufgrund der prozeduralen Eingrenzung stellt daher der durchgeführte Test lediglich ein stark subjektives Ergebnis dar, bei welchem der Glücksfaktor sehr hoch ist. Unsere langjährige Erfahrung mit zahlreichen Kunden dagegen weist auf ein ganz anderes Gesamtbild.

An dieser Stelle möchte ich auch gern hervorheben, wie auch in Ihrem Artikel richtig angemerkt, dass bei anderer Aufgabe und/oder Assistenzkraft das Ergebnis hätte völlig anders ausfallen können. Genauso bei Nutzung der Reklamationsmöglichkeit. Die gute beidseitige Kommunikation ist ein Schlüsselfaktor für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Des Weiteren möchte ich zwecks besseren Verständnisses noch einen Punkt aus dem Artikel näher erläutern. Die Anfrage von Frau Weissenbach kam am Freitagabend nach Ende der Arbeitszeit der Kundenbetreuung an und konnte somit nicht früher als am Montagmorgen bearbeitet werden, wie es auch geschah.

Sowohl für unsere Administration als auch für unsere Assistenten bemühen wir uns, eine komfortable menschenfreundliche Arbeitsatmosphäre  wie bei einem normalen Bürojob anzubieten. Somit arbeitet jeder unserer Mitarbeiter zu seinen regulären Arbeitszeiten und ist nur an Arbeitstagen erreichbar. Wäre die Anfrage während der Arbeitszeit der Kundenbetreuung eingegangen, wäre diese selbstverständlich viel früher bearbeitet.

Als konstruktiven Kritikpunkt sehen wir an, dass eine automatische Antwort nach Versand der Anfrage sinnvoll ist, dieser Punkt werden wir an unsere Geschäftsführung weiterleiten.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen hiermit mehr Klarheit über das Thema und weitere nützliche Informationen geben. Wir möchten uns nochmals für die Kontaktaufnahme und die Möglichkeit, über den Artikel und den darin behandelten Fall in den Dialog zu kommen, herzlich bedanken.

 

56 Kommentare

  1. Hallo Linda und Simone,
    vielen Dank für diesen ausführlichen Testbericht.
    Ich habe ihn verschlungen….:-)
    Irgendwann stellt sich die Frage nach einem virtuellen Assistenten fast jedem
    „Ein-Mann-Betrieb“.
    Dein Gastartikel hilft uns bei der Auswahl des Anbieters.
    DANKE

    • Hallo Peter,
      freut mich, von dir zu lesen 🙂
      Schön, dass dir der Beitrag gefallen hat und wir dir bei der Auswahl helfen konnten.

      Lieben Gruß
      Linda

    • Griaß Di Peter,

      die Frage nach einem virtuellen Assistenten stellt sich mir als Ein-Frau-Betrieb nicht. Falls ich jemanden zur Unterstützung in Stoßzeiten brauche, bezahle ich Menschen, die für mich arbeiten, anständig. Aber da Sie von dem Modell so begeistert sind: Melden Sie sich doch bitte bei eassistenin.de als Assistent an. Selbst bei Ihrer etwas skurrilen Profession finde ich sicher eine Aufgabe für Sie. Da bekommen Sie dann ca. 3,50 Euro die Stunde. Das wird ja wohl genug sein, oder?

  2. Spannender Bericht, danke dafür!
    Ich hätte es schön gefunden, zu wissen, um welche Aufgabe es sich konkret gehandelt hat. Dann wäre es möglich gewesen einzuschätzen wie schwierig die Aufgabe war. Außerdem suche ich ja auch für einen Artikel immer noch nach Aufgaben, die man überhaupt auslagern kann – relativ einfach und unkompliziert, natürlich 😉 Manchmal ist es nämlich gar nicht so einfach eine Aufgabe so konkret zu beschreiben, dass ein Außenstehender damit etwas anfangen kann.
    Wie dem auch sei – danke an euch beide 🙂
    Ich werde jetzt mal rauskriegen, ob man das Stundenpaket bei mein-virtuellerassistent.com von 250 Stunden gleich komplett bezahlen muss … 😉
    Viele Grüße
    Katharina

    • Hallo Katharina,
      danke für deinen Kommentar 🙂
      Ich weiß zwar, worum es sich bei der Aufgabe handelt, aber da Simone den Test gemacht hat, kann sie mehr dazu sagen.
      Aber ist es wirklich wichtig, zu wissen, wie schwer die Aufgabe war? Immerhin haben zwei der Kandidaten sie gut gelöst 😉

      Viele Grüße
      Lnda

      • Hi Linda, wie gesagt: Ich plane auch einen Artikel zu diesem Thema, deshalb interessiert mich was es für eine konkrete Aufgabe war. Ich kann Simone aber auch selbst noch mal fragen, vielleicht verrät sie es mir privat. Es geht mir nur darum Ideen zu sammeln, was man so auslagern könnte. Ich glaube damit tun sich viele schwer. LG Katharina

        • Och ich glaube, da kann sie schon was zu sagen 🙂 Sie muss ja nicht bis ins kleinste Detail gehen. Aber vielleicht interessiert es andere Leser auch 🙂

  3. Claudius

    Hallo Linda,
    Vielen Dank an Simone für den Testbericht und danke an dich für die Aufarbeitung.
    Ich habe einen guten ersten Eindruck von den verschiedenen Seiten gewinnen können und weiß jetzt, welche für mich in Frage kommt. Ich denke über die Dauer kann man ein gutes Team mit seinem virtuellen Assistenten bilden.
    So geht es mir mit einem Designer auf der Platform fiverr.com. Dort lasse Ich all meine Grafiken erstellen. Für Grafikarbeiten kann ich diese Seite echt jedem empfehlen.
    Gruß,

    Claudius

    • Hallo Claudius,
      freut mich, dass wir dir helfen konnten 🙂
      Toll, dass du über Fiverr jemanden gefunden hast. Ich hab dort zwar schon einige Fiver in den Sand gesetzt, aber ebenso tolle Sachen bekommen.
      Wer ist denn der Designer? Du kannst gerne hier den Namen posten.

      Viele Grüße
      Linda

    • Hi Claudius, der Name des Designers bzw. der, die du empfehlen kannst, interessiert mich auch. Kann man denen auch vertrauen in puncto Urheberrecht? Kannst du 100% sicher sein, wenn die was für dich erstellen, dass die Bilder nicht geklaut sind (einfach über die Googlesuche gefundene Bilder)? Habe diesbzgl. gerade eine unschöne Erfahrung bei Upwork gemacht, deshalb frage ich. LG Katharina

      • Claudius

        Hallo ihr beiden,
        der Name des Designers auf Fiverr.com ist „jameslim“. Ihr findet seinen Gig hier: https://www.fiverr.com/jameslim/draw-your-face-in-my-style?from_buyers_hp=1&quantity=1.
        Bezüglich deines Bedenkens: Gerade bei den Sachen, die Ich mir manchmal ausdenke und dem einzigartigen Stil von „jameslim“, glaube Ich kaum, dass die Bilder dann einfach von Google o.ä. kommen. Wenn du trotzdem Bedenken hast, würde Ich einfach testweise mal etwas bestellen und dann schauen, ob das Bild wirklich nicht geklaut wurde. Sonst kannst du dir ja auch die Bewertungen der einzelnen Designer anschauen.
        Ich wurde bisher selten / nie wirklich enttäuscht und war immer sehr zufrieden. Was Ich aber auch gestehen muss ist, dass „jameslim“ bei meinen letzten Anfragen wesentlich länger gebraucht hat als geplant. Das lag laut eigener Aussage daran, dass es zu viele Anfragen gab und er hat sich dafür entschuldigt. Die Grafiken sind mittlerweile da, Ich bin sehr zufrieden und er hat mich für das lange warten entschädigt. Ich bin jedenfalls sehr glücklich mit fiverr.com.
        Gruß,

        Claudius

  4. Hallo zusammen,

    ich danke euch für eure netten Rückmeldungen! Peter, bei deinem Feedback bin ich fast rot geworden, dankeschön! 🙂

    Klar kann ich euch gerne Info zu der Aufgabe geben, die ich habe bearbeiten lassen. Wollte nur den Artikel nicht noch länger machen… 😉

    Das war 1:1 der Text der Aufgabenstellung:

    RECHERCHEAUFGABE:

    Übersicht von Master-Studiengängen im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) mit dem Schwerpunkt Mode, Marken, Medien (alle drei Schwerpunkte oder mind. zwei werden erfüllt)

    1. Zusammenfassung in Excel-Tabelle: Name, Ort, Land der Hochschule, Titel Masterstudiengang, Verlinkung zum Studiengang, Art des Abschlusses (staatlich, staatlich anerkannt, sonstiges), Sprache, Kosten.

    2. Recherche von Plattformen (überwiegend online, ergänzend ggf. offline), die geeignet sind, einen Master-Studiengang mit den o.g. Schwerpunkten zu bewerben: z.B. Internetseiten, relevante Foren, Datenbanken, Blogs, etc. Zusammenfassung in Excel-Tabelle mit Verlinkung, Angabe von Kosten, wenn ersichtlich.

    Bitte melden Sie sich bei Rückfragen. Die Ergebnisse benötige ich bis zum 27.04., vielen Dank.

    Herzliche Grüße
    Simone

  5. Hi Linda,
    sehr schön aufgestellt!
    Und interessant zu lesen wie die Reaktionen der VAs waren.
    Vor einer Weile habe ich auf t3 einen ähnlichen Test gelesen, ebenso spannende Ergebnisse von 6 Anbietern in Deutschland, vielleicht ist das ja als Ergänzung noch interessant: http://t3n.de/news/virtuelle-assistenten-deutschland-506137/
    Ich fand vor allem auch die Unternehmensgröße interessant. Man sollte sich auch nicht nur auf den Preis/Leistung konzentrieren, denn je niedriger der Preis, desto schlechter natürlich auch die Bezahlung der Angestellten. Bei einem Preis von 6,49€ pro Stunde wird mir ganz schlecht, wenn ich überlege wie viel davon beim VA ankommt…
    Liebe Grüße,
    Carina

    • Hallo Carina,
      danke für deinen Kommentar und den Link 🙂
      Ist auf jeden Fall interessant, zumal ja noch ein paar weitere Anbieter vorgestellt werden.

      Ja, von 6,49 € bleibt nicht mehr viel übrig…

      Lieben Gruß
      Linda

  6. Ich mache gerade meine ersten Erfahrungen als Virtuelle Assistentin und ich muss echt sagen, wenn ich 6,49 lese, dann wird mir echt ganz anders.
    Das ist kein Lohn, das ist noch nicht einmal eine Aufwandsentschädigung. Das ist Ausbeutung.

    Bei mir ist es z.B. so, dass ich eine extrem vielseitige kaufmännische Ausbildung habe, dazu inzwischen fast 7 Jahre Berufserfahrung in diversen Anstellungen. Ich lerne sehr schnell, bin vielseitig, im Internet zuhause, flexibel, gründlich…
    Das kann ich alles nicht für 6,50€ zur Verfügung stellen, würde ich auch nicht.

    Unabhängig davon finde ich Simones Rechercheaufgabe total spannend und hätte selbst total Spaß dran gehabt, die zu bearbeiten 😉

    Liebe Grüße
    Andrea

    • Hallo Andrea,
      ach das ist ja echt interessant!
      Arbeitest du über eine dieser (oder einer ähnlichen Agentur) oder in Eigenregie?

      Bei dem Lohn würde sich mein Arbeitseifer auch extrem in Grenzen halten.

      Lieben Gruß
      Linda

      • Huhu Linda 🙂

        Also ich mache das in Eigenregie, ich möchte da von niemandem abhängig sein.

        Ich hab die Idee – wie sollte es anders sein – von amerikanischen PF-Blogs. Da gibt es ja auch einige die als VAs arbeiten und eben auch welche beschäftigen.

        Ich hab dann erst danach diese Agenturen entdeckt, fand es aber recht unpersönlich und naja, die Dumping-Preise eben…!

        Das tolle ist, dass man hinter die Kulissen anderer Blogs sehen kann und SO.VIEL.LERNT. Momentan ist das für mich auch der größte Motivator.

        Und so seltsam es vielleicht klingt, aber ich habe da viel mehr das Gefühl, das Geld selbst zu erarbeiten, als in meinem „Brotjob“. Und das pusht auch noch mal 🙂

        Liebe Grüße
        Andrea

        PS: Sorry, dass ich mich erst jetzt melde, hab die E-Mail-Benachrichtigung vergessen 😉

  7. Vorwort: Ich bin seit 1989 selbständig mit Schreibbüro, DTP, Webseitenerstellung und betreibe seit 2007 die Internetzeitung „Glockenbach-Kurier“. Für diese bin ich am Recherchieren zwecks eines Beitrags über die Ausbeutung von Selbständigen, insbesondere im Rahmen des Geschäftsmodells „E-Assistentin“ bzw. „Virtuelle Assistentin“.

    Nach der Lektüre des Beitrags wie auch der Kommentare hierzu ergibt sich für mich ein erschreckendes Fazit:
    Frau Benninghoff verschwendet in ihrem Beitrag kein Wort über die offensichtlichen Dumping- bis (im Falle des Anbieters E-Assistentin) Ausbeuterpreise, zu denen die Assistenten arbeiten. Lediglich in drei Kommentaren fanden sich zumindest kritische Andeutungen hierzu! Ja, das sind wir offenbar in der Masse geworden: Ich will alles möglichst billig, und wenn am Ende jemand – zwangsläufig – draufzahlt, geht mir das an der Pobacke vorbei. Das paßt dann ganz gut zum Schweineschnitzel für 49 Cent/100 g, was mittlerweile ein normaler Preis ist. Die grauenhaften Bilder der zugehörigen Tierhaltung, die solche völlig absurden Preise erst möglich machen und die sich jeder anschauen kann, aber keiner will, sind das Pendant dazu.
    Die Webseite „mymoneymind“ (der Titel ist fast schon Realsatire) hat augenscheinlich nicht den Anspruch, ihre Beiträge im journalistischen Sinn umfassend zu recherchieren und alle Aspekte eines Beitragsgegenstandes zu beleuchten, damit auch die kritischen. Im Fall der E-Assistenten wäre z.B. die Frage interessant, wer sich hiner den Assistenten tatsächlich verbirgt: Aus welchen Ländern stammen sie? Wie ist ihre Lebenssituation? In Rumänien mag ein (im Fall von E-Assistentin) Stundenlohn von 3 Euro (mehr wird sie sicher nicht bekommen), vielleicht ortsübllich sein. Aber selbst wenn ich das berücksichtige, ist es Ausbeutung. Und es kommt ja nicht von ungefähr, daß sich die Anbeiter von virtuellen Assistenten bei Presseanfragen wenig bis gar nicht kooperativ gebären.
    Eine diesbezügliche Anfrage an die Autorin habe ich gestellt.

    • Hallo Frau Zick,
      vielen Dank für Ihren Kommentar.
      Sie haben recht, diesen Aspekt haben wir nicht behandelt.

      Viele Grüße
      Linda Benninghoff

    • Hallo Frau Zick,

      als selbständige virtuelle Assistentin kann ich Ihren Beitrag nur unterschreiben.

      Viele Grüße
      Martina Lankes

  8. Hi Linda

    Danke für den tollen Beitrag. Interessiert mich sehr. Ich habe irgendwie immer das Gefühl, dass man dann einfach so viel Zeit mit dem VA verbringt, wie wenn man die Aufgaben selber machen würde.

    Typische Solopreneur Meinung eben. Ich kann mir einfach schlecht vorstellen, wie das eine absolute win-win Situation geben kann. Aber irgendwie müsste ich das dann doch mal versuchen, wenn ich so deinen Beitrag lese!

    Danke nochmals & hoffentlich werden die nächsten Beiträge auch so ausführlich!

    Beste Grüsse
    Thomas

    • Hallo Thomas,
      ich muss dich leider enttäuschen 😀 SO lang werden die nächsten Beiträge bestimmt nicht.
      Normalerweise liege ich bei ungefähr 1.000 Wörtern, dieser hatte knapp 2.500, die mit viel Arbeitszeit verbunden waren (für 2 Personen).

      Für Simone hat sich die Zusammenarbeit immerhin mit einer VA gelohnt, sodass sie dabei bleibt.
      Über die Zeit wird sich dann zeigen, ob dies ein guter Weg ist.

      Viele Grüße
      Linda

      • Hi Linda

        Kann ich gut verstehen. Selbst geht mir das genauso. Nur merkt man einfach auch, welcher Aufwand dahinter steckt. Finde ich immer toll, wenn sich jemand so viel Mühe für einen einzigen Beitrag macht! LG und 1000 ist auch ok 😉

    • Grüß Gott Herr Albiez,

      eine win-win-Situation gibt es bei virtuellen Assistenten wie auch bei allen anderen Shared Economy-Modellen schlicht nicht! Der schicke englische Begriff umschreibt euphemistisch eine Form der Zusammenarbeit, bei der auf jeden Fall einer draufzahlt: der virtuelle Assistent. Mein Kommentar vom 25.5.15 ist deutlich genug, entspricht der Realität – und die bisherige Nullreaktion darauf spricht Bände.

      Bei der Recherche für meinen Artikel über E-Assistenten bzw. Shared Economy berücksichtige ich natürlich in ausgewogenem journalistischem Stil beide Seiten. Da Sie laut Ihrem Kommentar mit dem Gedanken spielen, einen E-Assistenten in Anspruch zu nehmen, sind Sie dankbar aufgefordert, Ihre Beweggründe und Meinung zu dem Geschäftsmodell beizusteuern. Sie finden meine Internetzeitung leicht über eine Suchmaschine.

      Ihre
      Karin Zick (Glockenbach-Kurier)

    • Lieber Thomas,

      da will ich mal ganz kurz reingrätschen und erzählen, wie ich das handhabe:

      Am Anfang tauscht man sich per E-Mail aus: Was stellt sich der Blogger vor, in welchem Umfang soll die Tätigkeit stattfinden, wie viele Stunden werden vermutlich nötig sein und welchen Stundenlohn vereinbart man.

      Danach findet 1 Gespräch statt, am Besten persönlich (per Skype o.ä.)

      Und dann ist eigentlich das meiste schon geklärt. Schön ist es natürlich, wenn der Blogger für Rückfragen recht zeitnah zur Verfügung steht oder eben die Arbeitsanweisungen klar formuliert. Wenn er oder sie dann fünf Tage MIA ist, wird es schon schwieriger, wenn es noch Fragen gibt.
      Der ganze Prozess spielt sich aber erstaunlich schnell ein.

      Rechercheaufgaben wie oben müssen dann auch nur beim 1. und 2. Mal so ausführlich formuliert sein. AlsVA lernt man dann auch, was sein Klient sich vorstellt. Wir sind ja keine Hellseher 🙂

      Im Endeffekt zahlt es sich – so denke ich – schon aus, weil Du die freie Zeit ins Generieren von Content oder neuen Einnahmequellen investieren kannst.

      Ein großer Schritt ist es, wenn man von „seinem“ Baby ein Stück an jemand anderen überträgt. Aber (und da zitiere ich mich jetzt einfach mal selbst) delegieren hat nichts mit degradieren zu tun. 🙂

      Du kannst mich gerne kontaktieren, wenn Du noch mehr Fragen hast!

      Liebe Grüße
      Andrea

  9. Zu allererst möchte ich gern Frau Zick und Andrea 100% zustimmen – VAs für so wenig Geld anzubieten, grenzt an Sklavenhandel und sollte in keinster Form gefördert werden. Zudem sollte man sicherlich keine allzu hohen Ansprüche an das Ergebnis stellen und keine Doktorarbeit erwarten. AUSBEUTUNG ist hier wirklich noch sehr gelinde ausgedrückt.

    Ergänzend möchte ich noch hinzufügen, dass man virtuelle Assistenten/innen NICHT NUR via VA-Agenturen finden kann, man sollte die professionellen freelance-VAs, die in Eigenregie Ihren Service anbieten, nicht außer Acht lassen! Grundsätzlich agieren selbständige VAs meist für einen kleinen, aber feinen Kundenkreis. Ist man also auf der Suche nach einer Entlastung, würde ich diese auf jeden Fall bei der Auswahl mit berücksichtigen. Auch fallen dann die oben schon genannten BILLIG-Anbieter sofort durch das Raster.

    Leider hat Ihr Versuch via fernarbeit.net nicht geklappt. Schade, ist ein wirklich gutes Portal für selbständige virtuelle Assistenten/in. Ich arbeite seit gut 5 Jahren als VA in Eigenregie und habe dort viele meiner jetzigen (Noch-) Kunden gefunden.

    In diesem Sinne beste Grüße von einer bestimmt nicht super billigen, aber sehr zufriedenen selbständigen VA
    Ina Hermes

    • Hallo Frau Hermes,
      danke für Ihren Kommentar.
      Ja, leider hat der Test bei Fernarbeit.net nicht geklappt. Auch auf Nachfragen von mir hat dort leider niemand reagiert.

      Viele Grüße,
      Linda Benninghoff

  10. Vielen Dank für diesen tollen Praxisbericht – theoretisch klingt ja immer einiges sehr gut, aber praktisch sieht das eben doch anders aus. Daher sind diese Ergebnisse (die natürlich auch „nur“ eine Stichprobe darstellen) ein guter Ansatz für Gründer und Unternehmer die sich ernsthaft mit dem Gedanken an einen flexiblen Einsatz eines virtuellen Mitarbeiter beschäftigen.

    Interessant wäre natürlich diesen Vergleich über z.B. einige Monate betrachten zu können um gesicherte Erkenntnisse zu bekommen.
    Trotzdem vielen Dank für diesen wertvollen Einblick

    Gruss Klaus

    • Hallo Klaus,
      die Idee ist gut 🙂
      Vielleicht kann Simone ja in ein paar Monaten ein Resümee ziehen über ihre Zusammenarbeit mit Daria.

      Viele Grüße und Danke,
      Linda

      • Hallo Linda,

        das wäre natürlich sehr gut. Insbesondere wäre es interessant wie sich neue und ähnlich wiederkehrende Arbeitsaufgaben zeitlich und qualitativ zueinander verhalten.

        Das Thema fairer Entlohnung ist ein Thema für sich das alleine Bände füllen würde. UND man würde selbst dann nicht zu einem Ergebnis kommen.
        Das soll bitte jeder für sich Entscheiden – mein Ansatz lautet daher: Ich bezahle niemanden unter dem ALG II Niveau (völlig egal welche Tätigkeit er macht) und das liegt ja rechnerisch über dem gesetzlichen Mindestlohn – dafür nochmal ein „großer Dank“ an die großen Parteien aller Farben.

        Der Ansatz virtueller Mitarbeit hat für mich persönlich nichts mit dem Gehalt zu tun, sondern ausschließlich mit der flexiblen Gestaltung und Nutzung von zeitlich und örtlich unabhängigen vorhandenen Ressourcen.

        Gruss Klaus

  11. Ausbeutung? Ohne Fakten ist es billige STIMMUNGSMACHE!

    I.
    NUR der PREIS wird als Begründung für Ausbeutung angeführt.
    Naiven Menschen reicht es.

    Hier ein Beispiel, was PREIS (und Verpackung) für Wirkung auf viele Menschen hat.

    „Die Verpackung macht den Unterschied“
    a) Es gibt (oft teure) Markenprodukte im Supermarkt.
    b) „Billig-Eigenmarken“ mit oft den gleichen/ähnlichen Inhalt/Produkt (andere Verpackung).
    c) Daneben werden auch „Premium-Eigenmarken“ angeboten, die viel teurer als die billigeren Eigenmarke sind.

    Gleiche Produkt (b+c), aber andere (optisch bessere) Verpackung bei c!
    Der PREIS ist aber viel, viel höher!!!
    http://www.focus.de/finanzen/news/truegerische-luxus-marken-discounter-lidl-verwirrt-die-verbraucher-mit-einem-neuen-gourmet-trick_id_4341728.html

    FAZIT:
    Nur den PREIS als Begründung für Qualtiät (oder Ausbeutung) zu nehmen ist (fast immer) falsch!!!

    II.
    Von Frau Zick kann man nur Stimmungsmache erwarten, weil sie NICHT NEUTRAL ist.
    Sie arbeitet selbst in der Branche und sie hat die Internetzeitung “Glockenbach-Kurier”.

    Auch der geplante Beitrag „über die Ausbeutung von Selbständigen, insbesondere im Rahmen des Geschäftsmodells “E-Assistentin” bzw. “Virtuelle Assistentin” zeigt wir voreingenommen sie ist.
    Wirklich „unbhängigen Qualitätsjournalismus“ ist dies für mich nicht.

    III.
    Es wird ein Entgelt in Höhe 3 EUR/h vermutet.
    Die 3 Anbieter werden mit den genannten 3 EUR/h nicht weit kommen.
    Gute Leute für solches Entgelt zu finden und auch zu halten ist fast unmöglich!

    Ich arbeite in einem Unternehmen, was mit Virtuellen Persönlichen Assistenten zusammenarbeitet.
    Wir brauchen Sie um „in Spitzenzeiten“ die Bestellungen und Kundenanfragen zu erledigen.
    Wir kennen alle 3 Anbieter aus langjähriger Praxis.
    Im Gegensatz zu den anderen Beiträgen (Kommentaren) kenne ich alle 3 Anbieter sehr genau!

    Zu der QUALITÄT der 3 Anbieter:
    Es kommt NUR auf die eigene Assistentin an!!!
    Erfüllt sie nicht die Anforderungen, dann eine andere verlangen.
    3 Versuche/Chancen sollte man jeder Assistentin geben. Jeder hat mal einen schlechten Tag. Meine Empfehlung..

    Warum sind die PREISE sehr unterschiedlich?
    Die Assistenten bekommen bei allen 3 Anbietern ähnliches Entgelt!
    Fa. eAssistentin ist nur günstiger, weil man „sehr, sehr knapp kalkuliert“!!!

    Zielgruppe sind u. a. Selbständige und Existenzgründer, die oft knapp bei Kasse sind.
    Ziel ist es sie mit guter Leistung zu niedrigen Preisen zu unterstützen.

    Wenn Fa. eAssistentin die gleichen Preise wie die beiden Mitbewerber verlangt, was hat sich dann verändert/verbessert?

    FAZIT II.:
    Die Beiträge bzw. Stimmungsmache von einigen Konkurrenten über eAssistentin und Strandschicht entwerten leider den guten Artikel zu diesem Thema.
    Ich halte es nicht für förderlich sich negativ über Mitbewerber in der Öffentlichkeit auszulassen.
    Anstelle zu jammern sollte man seine Marktlücke finden oder einen Job wie ich als Angestellter.

    • Grüß Gott Tobias,

      daß wir vom Einzelhandel (vor allem den Discountern) mit optisch hochwertig aufgemachten Mogelverpackungen zum Kauf eines teuren Produkts animiert werden sollen, ist doch nichts Neues! Aber Sie scheinen mir einer von noch viel zu wenigen aufgeklärten Verbraucher zu sein, der den Tricks des Einzelhandels nicht auf den Leim geht! Sie wissen, daß Sie echte Qualität nur abseits von Tengelmann, Lidl und Konsorten bekommen. Somit lassen Sie die Pfoten von Schweineschnitzel für 49 Cent pro 100 Gramm; und Sie kaufen natürlich keine Fertigpizza mit Salz, Geschmacksverstärkern und künstlichen Aromen ohne Ende: die machen Sie sich selbst – mit frischen Zutaten nicht vom Supermarkt um die Ecke, sondern aus dem Bioladen oder einem regionalen Bauernmarkt. Das kostet halt ein bißchen mehr, aber das investieren Sie sicher gern
      Genauso verhält es sich mit dem Honorar von Freiberuflern, zu denen auch virtuelle Assistenten gehören: gute Leistung kostet Geld. Ihr Argument mit der Verpackung spielt da ja wohl keine Rolle. Denn ob die Dame/der Herr Assistent in Unterhosen oder Designer-Jeans mit Ihnen e-mailt oder skypt, sehen Sie nicht und kann Ihnen auch egal sein; das hat keinen Einfluß auf seine/ihre gute oder schlechte Arbeitsleistung.
      Wenn Sie mir nun Subjektivität und/oder Befangenheit vorwerfen und mir das Recht absprechen wollen, einen objektiven Artikel darüber zu schreiben, dann sei angemerkt, daß ich natürlich von beiden Seiten her recherchiere. Aber die Ergebnisse bzw. Infos von „der anderen Seite“ muß ich in einem öffentlichen Blog nicht veröffentlichen.Und auch wenn ich mit meinem Schreibbüro meinen Lebensunterhalt verdiene – denn Sie tragen mit einer Anzeige in meiner Internetzeitung sicher nicht dazu bei -, das hat doch nichts damit zu tun, daß ich nach 25 Jahren Selbständigkeit den Markt nicht kennen und einstufen könnte, was angemessenes Honorar und was Abzocke ist.
      Von ja wohl auch für Sie als objektiv angesehene Quelle darf ich Sie auf einen Beitrag der ARD verweisen: http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/panorama/videosextern/share-economy-das-maerchen-vom-selbstlosen-teilen-100.html
      Gerne gebe ich Ihnen die Konaktdaten des Deutschen Prese

    • Servus Tobias,

      Strandschicht zahlt seinen Leuten ca. die Hälfte des Mindestlohns, auch deutschen Mitarbeitenden (Freiberuflern), mit Bonuszahlung, wenn die Chefs Bock drauf haben. Die Bonuszahlung muss aber explizit beantragt werden. Ich habe eine neue Mitarbeiterin in meinem Unternehmen, die mit Strandschicht zusammengearbeitet hat.

      Da kann man denken was man will 😉​

  12. Liebe Frau Zick!
    Sie haben oder wollen meine Erläuterung nicht verstehen.

    Ich habe am 01.06.15 erklärt, warum der PREIS als einzige (!) Grundlage für Vermutungen für mich reine Stimmungsmache ist.
    Wenn die Äusserung von Konkurrenten kommt, dann darf man nicht mehr erwarten!

    Sie sollten sich überlegen, ob Sie „unabhängigen Qualitätsjournalismus“ machen wollen oder die anderen Arbeiten. Beides gleichzeitig macht einen sehr negativen Eindruck!!!

    Sie haben Erfahrungen im Schreiben von Texten. Warum konzentrieren Sie sich nicht auf dieses Gebiet?
    Viele Selbständige und Existenzgründer brauchen in diesem Bereich Hilfe (Presseartikel, Texte für fremde und der eignen Webseite).
    In diesem Bereich sind einige Deutsche erfolgreich.

    „Sie wissen, daß Sie echte Qualität nur abseits von Tengelmann, Lidl und Konsorten bekommen.“
    Dies muss jeder für sich entscheiden!

    Für die Prüfung von Preis und Leistung haben wir in Deutschland die STIFTUNG WARENTEST.
    Sie prüft wirklich unabhängig (!) und erläutert wie bewertet wurde.

    Testergebnis vom 17.04.2015 (Tiefkühlpizzen): „Preis-Leistungs-Sieger von Aldi Nord“
    http://www.welt.de/wirtschaft/article138852128/Das-ist-die-beste-Salamipizza-aus-dem-Kuehlregal.html
    https://www.test.de/Pizza-Salami-im-Test-5-von-27-Tiefkuehlpizzen-sehr-gut-im-Geschmack-4830454-0/

    „gute Leistung kostet Geld.“ – Gem. Ihrer Weltanschauung müsste Aldi jetzt viel teurer sein.

    Ein Vergleich für Dienstleistungen verstehen Sie vielleicht eher.
    Ich habe einen Anwalt beauftragt mich zu beraten. Stundensatz über 250 EUR.

    Gem. seiner teuren Beratung hätte ich ein riesigen Schaden erlitten (mehrere Tausend Euro)!
    Ich war skeptisch, daher suchte und fand ich im Internet einen wirklich kompeteten Anwalt, der nur 150 EUR/h verlangte.
    Der PREIS sagt somit fast immer (!) NICHTS über Qualität (oder Ausbeutung) aus!

    Ihr Beispiel mit Uber (ARD) sagt nicht aus, ob irgendjemand „Virtuelle Persönliche Assistenten“ ausbeutet. Dies war Ihre Behauptung.
    Warum dies kaum möglich ist, habe ich oben am 01.06. beschrieben (aus der langjährigen Praxis)!

    „daß ich nach 25 Jahren Selbständigkeit den Markt nicht kennen und einstufen könnte, was angemessenes Honorar und was Abzocke ist.“
    OHNE Fakten erinnert mich diese Aussage an “Aus gut unterrichteten Kreisen“ – „ist der Fachterminus für erstunken und erlogen“.

    Ich halte es nicht für förderlich sich negativ über Mitbewerber in der Öffentlichkeit auszulassen!
    Sie zerstören Ihren guten Ruf.

    Ich möchte keine Diskussion, die nur auf Vermutungen verbitterte Konkurrenten basiert.
    Dies bringt die Leser und mich nicht weiter.

    Meine Begründungen habe ich am 01.06. geschrieben (siehe oben)! Andere haben es verstanden.

  13. Pinkback: Wann ist der richtige Zeitpunkt? - Simone Weissenbach

  14. Pinkback: Lohnt sich ein virtueller Assistent für dich? - Test

  15. Gute deutschsprachige Virtual Assistants zu finden ist mittlerweile nicht mehr so schwer wie früher. Man muss nicht unbedingt zu den Agenturen gehen. Es gibt, wie Ina Hermes in ihrem Kommentar bereits erwähnte, viele VA’s die in Eigenregie arbeiten. Google hilft einem da gerne bei der Suche weiter.

    Ich biete auch VA Services an und nutze für bestimmte Aufgaben wiederum selbst VA Services aus verschiedensten Bereichen. Es spart Zeit. Und wie wir alle wissen ist Zeit auch Geld. Die Vorteile wiegen die Nachteile auf, wenn man einen passenden VA gefunden hat der seine Aufgaben ordentlich erledigt.

    Im Ausland sind Virtual Assistants längst im Geschäftsalltag vieler Unternehmer integriert. Aber wir wissen ja, dass die Deutschen immer etwas hinterherhinken was Business-Innovationen betrifft. 🙂

    Wer Interesse an VA Services hat kann gerne bei mir auf der Seite vorbei schauen:

    (Link entfernt; bei Interesse auf Kommentator klicken)

    Ich freue mich, wenn ich helfen kann.

    Liebe Grüße
    M. Salameh

    • Hallo Murad,
      danke für deinen Kommentar 🙂
      Vielleicht kannst du ja noch sagen, in welchen Bereichen es sich für dich lohnt, Aufgaben an einen Assistenten abzugeben?
      Diese Frage kam in den Kommentaren einmal auf 🙂

      Viele Grüße
      Linda

      • Hallo Linda,

        ein sehr gutes Beispiel sind Keywordrecherchen inklusive Konkurrenzanalysen. Diese Aufgaben kosten sehr viel Zeit. Wenn man jedoch einen VA hat, der sich damit auskennt und je nach Projekt bei seinen Recherchen auch das Monetarisierungspotential der Keywords berücksichtigt, dann spart man sich nicht nur eine Menge Zeit. Man gewinnt dadurch potentielle weitere Einnahmequellen, oder je nach Ziel, zusätzlichen zielgerichteten, organischen Traffic.

        Professionelle VA Services gehen weit über das verfassen von Texten oder simplen Internetrecherchen hinaus.

        OnPage Optimierung, Konversionsoptimierung, Pflege und Wartung von CMS und Shops, Contentmanagement, Bildbearbeitung, Kundensupport, Social Media, erstellen von Online-Videos, etc.

        Es gibt keine Aufgabe, die nicht übernommen werden könnte. So lassen sich Arbeitsprozesse zum Beispiel Parallel ausführen. Man selbst Arbeitet an Aufgabe X und der VA an Aufgabe Y.

        Virtual Assistants, die nicht erst für Ihre Aufgaben angelernt werden müssen, sondern sogar spezielles Wissen und Erfahrungen mit sich bringen können Gold wert sein.

        Ich könnte etliche weitere Beispiele geben. Falls sich jemand für VA Services interessiert, stehe ich für weitere Fragen gerne zur Verfügung. Meine Spezialisierung liegt in den in diesem Kommentar genannten Aufgabenbereichen.

        Liebe Grüße Murad 🙂

  16. Tim Ferris schwört ja auf Outsourcing für die 4 Stunden Woche, aber mit Blogging + eigenen Produkten im deutschen Markt ist dies ohne tausende Studnen Aufbau nicht zu realisieren, trotzdem macht es natürlich Sinn, so viel wie möglich virtuelle Assistenten machen zu lassen. Im englischen Sprachraum ist Fiverr echt brutal cool, man kann dort soviel günstig erledigen. Ob jedoch die virtuellen Assistenten von Fiverr auch etwsa taugen, weiss ich nicht.

    • Joa, Fiverr ist cool, aber nur für Standardaufgaben (was ich bei den Preisen auch verstehe).
      Zu den virtuellen Assistenten kann ich auch nichts sagen. Die Qualität der Arbeit richtet sich sicherlich nach Anzahl der Gigs 🙂 Und durch die Bewertungen hast du ja schon mal einen Anhaltspunkt, ob sich ein Versuch lohnt 🙂

  17. Pinkback: Lohnt sich ein virtueller Assistent? | Simone Weissenbach

  18. Toller Bericht über ein aus meiner Sicht seeeeehr spannendes und relevantes Thema. Wir machen alle viel zu viel selbst. Speziell den Selbstständigen wird ja – nicht zu Unrecht – nachgesagt, dass sie „selbst“ und „ständig“ arbeiten! Wer Ideen braucht was am meisten Sinn macht auszulagern … hier gibt es eine sehr praktische (so denke ich) Übersicht – http://www.romankmenta.com/wie-verschwenden-sie-ihre-zeit-liebsten/ – um zwischen den 10 € / Std. Tätigkeiten und den 5.000 € / Stunde Tätigkeiten zu unterscheiden und mehr von letzteren zu machen!

    • Hallo Roman,
      danke für deinen Kommentar 🙂
      Die Tabelle in deinem Beitrag ist sicherlich für viele Leser dieses Beitrags praktisch. Zumal ja die Frage aufkam, welche Tätigkeiten sich an virtuelle Assistenten auslagern lassen und man dadurch einen ersten Überblick bekommt.

      Viele Grüße
      Linda

  19. Hallo Linda,

    danke für den interessanten Artikel. Ich habe ebenfalls sehr gute Erfahrungen mit mein-virtuellerassistent.com gemacht.

    In meinem Fall habe ich Bedingungen mehrerer Anbieter tabellarisch darstellen und vergleichen lassen was Aufgrund der (natürlich) fehlenden Fachausbildung sicher keine leichte Aufgabe für meinen VA war.
    Trotzdem war das Ergebnisse meinen Erwartungen entsprechend und der mir wichtige Part – die zeitraubende Tätigkeit des raussuchens aus dem Text und eintragen in die Tabelle – zuverlässig erledigt.

    • Hallo Michael,
      danke für deinen Kommentar 🙂
      Super, dass du konkret dein Beispiel beschreibst, welche Aufgaben der VA übernommen hat.
      Das hilft anderen Lesern sicherlich viel weiter, wenn sie sich unsicher sind, ob sich eine Abgabe lohnt.

      Viele Grüße
      Linda

  20. Pinkback: Blogparade: Entspannt selbständig | Simone Weisssenbach

  21. Hi Linda, hi Simone, ich wollte gerade den „Testsieger“ ausprobieren. Dabei fiel mir auf, dass die ihre Preise inzwischen noch mal angezogen haben. Nur FYI. LG Katharina

  22. Pinkback: Entspannt selbstständig Fazit l Simone Weissenbach

  23. Gesetzt dem Fall, das „mein“ PA in einem Niedriglohnland sitzt ist ein günstiger Preis definitiv gerechtfertigt. Zahle ich als Kunde einen hier lokal angebrachten Preis können genau zwei Dinge auftreten: der Überhang wird vom Chef geschluckt oder aber der PA erhält eine Bezahlung welche seinem Umfeld völlig unangebracht ist. Beispielsweise verdient eine studentische Hilfskraft in der Slowakei um die vier Euro pro Stunde. Was passiert, wenn der Student plötzlich dank virtueller Arbeit, 20 Euro erhält? Erstmal nichts. Aber weiter gesponnen: wenn es 1 Mio Assistenten machen treibt es über kurz oder lang das Preisniveau und alle nicht PA’s leiden darunter.
    Gleichmacherei ist nicht immer angebracht.

    Cheers und frohe Weihnachten!

    • Wie würdest Du es denn halten, wenn Dein wirklich gut arbeitender PA zunächst in Deutschland sitzt, sich dann aber als digitaler Nomade auf die Reise begibt – würdest Du ihm dann tatsächlich u. U. plötzlich nur noch 4,50 Euro zahlen, einfach weil andere in dem Land auch nicht mehr bekommen?

  24. Danke für diesen Beitrag. Es gibt einem einen schönen Einblick darüber, dass man sich auch günstig Content für seinen Blog einkaufen kann. Ob dies aber auch die entsprechende Qualität mit sich bringt ist fraglich. Das hat auch nichts mit Preisniveau zu tuen.

    • Hallo Karsten-Oliver
      danke für deinen Kommentar 🙂
      Freut mich, dass dir der Beitrag hilft.
      Da ich selbst als Texter arbeite, glaube ich aber schon, dass Qualität sich zumindest langfristig nur bei einem höheren Preisniveau erreichen lässt.
      Wenn du immer nur für niedrige Preise arbeitest, bist du irgendwann überarbeitet, dann macht Schreiben weniger Spaß und spätestens dann leidet die Arbeit 😉
      Als Kunde kannst du natürlich bei jedem Preisniveau Glück oder Pech haben …

      Liebe Grüße
      Linda

  25. Pinkback: So wirst Du zur Virtuellen Assistentin - Die Sparfüchsin

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