virtueller Assistent

Als ich vor einigen Wochen bei Facebook gelesen habe, dass Simone virtuelle Assistenten testen will, habe ich sie angeschrieben und gefragt, ob sie dazu einen Gastbeitrag bei mir veröffentlichen will.

Sie hatte zwar ursprünglich nicht vor, ihre Ergebnisse in einem Blogbeitrag zu veröffentlichen, sondern wollte aus persönlichem Interesse testen. Zum Glück fand sie die Idee für einen Gastbeitrag gut und hat zugestimmt.

Vier Anbieter hat sie unter die Lupe genommen und berichtet jetzt von ihren Erfahrungen. 

Warum ich Unterstützung suche

Die Zeit häuft sich mittlerweile, die ich für meinen Blog www.simoneweissenbach.com und in meine anderen Themen investiere. Um spontan und flexibel zu bleiben, denke ich darüber nach, wie ich mich entlasten könnte, um schneller voranzukommen. Ja, ich gebe es zu, ich bin ein wenig ungeduldig.

Ich habe angefangen, mir Gedanken zu machen, was mir helfen würde und wie ich meine Zeit effektiver nutzen kann. Relativ schnell war klar, dass ich zwar (noch) nicht regelmäßige dauerhafte Unterstützung benötige, aber manchmal eben doch. Schnell schwirrte die Idee einer virtuellen Assistenz in meinem Kopf rum.

Was ist ein virtueller Assistent?

Ein virtueller Assistent nimmt Unternehmern (aber auch Privatpersonen) Aufgaben ab, die sich online, also via Internet, oder auch telefonisch erledigen lassen. Heutzutage kann das wirklich eine Menge sein …

Da ich selber noch keine Erfahrungen mit virtuellen Assistenten gemacht habe, habe ich über mein Facebook-Netzwerk nach Empfehlungen gefragt und parallel angefangen, selber zu recherchieren.

Im ersten Schritt habe ich gegoogelt. Ich las bei meiner Recherche auch ein paar Vergleichstests. Schnell blieb ich an drei Anbietern hängen, die bezüglich Online-Auftritt, Beschreibung und Leistung einen interessanten Eindruck machten und bei den Vergleichstests recht positiv abschnitten.

Über meine Facebook-Anfrage bekam ich noch ein paar Tipps, die zum Teil mit meiner Vorauswahl übereinstimmten. Da ich mir nicht sicher war, welcher Anbieter mein Favorit ist, beschloss ich, einen Test zu machen. Schließlich haben die Anbieter zum Teil unterschiedliche Preise, verschiedene Mindestabnahmemengen und weitere Unterscheidungspunkte.

Die vier Anbieter

In meine Testauswahl kamen schließlich vier Anbieter: Fernarbeit.net, mein-virtuellerassistent.com, eassistentin.de und Strandschicht.de. Während Fernarbeit.de ein Portal ist, auf dem Anfragen eingestellt werden können und dann Bewerbungen (mit Preisinformationen) von Interessenten kommen, sind alle anderen Portale Seiten, die aufgrund meiner Anfrage einen geeigneten Assistenten vermitteln.

Hier liegt die Vorauswahl nicht bei mir. Da ich lange im Recruiting gearbeitet habe, weiß ich noch nicht, ob ich das gut oder schlecht finde. Wir werden sehen …

Warum der Test?

Klar hätte ich mich einfach für einen Anbieter entscheiden können, aber da zum Beispiel die Preise extrem unterschiedlich sind (6,49 Euro zu 15,80 Euro pro Stunde), hat mich interessiert, wie sehr sich die Ergebnisse später unterschieden und wie viel Zeit mir von den einzelnen Anbietern abgerechnet wird.

Interessant fand ich auch die Frage, ob ich immer die gleiche Assistenz bekomme oder ob mein Ansprechpartner während eines Auftrags wechselt.

Wichtig bei meinem Test war mir, herauszufinden, mit welchen Anbieter ich möglichst unkompliziert arbeiten kann. Auf ein langes Hin und Her hatte ich keine Lust, diese Zeit wollte ich nicht investieren. Dafür war mir der Aufwand schlicht zu hoch.

Der Test: Erste Kontaktaufnahme

An einem Freitagnachmittag schrieb ich alle Anbieter mit derselben Anfrage an. Mir ging es zunächst vor allem um Recherche und Textverarbeitungsaufgaben, daher wollte ich eine Rechercheaufgabe vergeben. Die Formulierung der Aufgabe nahm etwa 15 Minuten Zeit in Anspruch. Die Aufgabe, um die es ging, schätzte ich mit ungefähr fünf Stunden Bearbeitungsaufwand ein.

  • Noch am Freitagabend bekam ich von Fernarbeit.net die Info, dass meine Anfrage manuell geprüft werden muss, da es mein erster Auftrag ist. Ich bekomme eine Nachricht, sobald meine Anfrage freigeschaltet wird.
  • Bei mein-virtuellerassistent.com musste ich das Schnupperpaket vorab per Paypal bezahlen und bekam die Nachricht, dass meine Anfrage nach dem Wochenende bearbeitet wird.
  • Von eAssistentin.de bekam ich zahlreiche Rückfragen, die ich vor Auftragsvergabe beantworten musste. Einige von den Fragen waren eigentlich bereits durch meine Anfrage abgedeckt, aber das war wohl eine Standardmail. Ich fand es trotzdem etwas nervig.
  • Nur von Strandschicht.de kam zunächst keine Antwort, da musste ich mich bis Montag gedulden, was ich aber okay fand. Nach einer Bestätigung der AGBs erhielt ich einen Tag später den Lebenslauf „meiner“ virtuellen Assistentin. Sie lebt in Deutschland und hat einen kaufmännischen Ausbildungshintergrund. Ich nenne sie jetzt mal Anja.

Die Bearbeitung meiner Testaufgabe

Nachfragen bei Strandschicht.de

Schon einen Tag nachdem ich meine Aufgabe gestellt hatte, bekam ich eine Antwort von Anja. Allerdings nicht die, mit der ich gerechnet hätte. Anja schrieb mir, dass sie den ersten Teil der Aufgabe erledigt habe, indem sie auf einer (!) Internetseite recherchiert hätte, auf der alle gesuchten Informationen zu finden seien.

Da ich die Seite kenne, weiß ich, dass dort leider bei weitem nicht alle relevanten Informationen vorhanden sind. Aber wie kommt man darauf, bei einer ausführlichen Rechercheaufgabe lediglich eine Quelle heranzuziehen? Naja …

Bezüglich des zweiten Teils der Aufgabe wusste Anja nicht, wie sie das Thema angehen soll. Hier ging es um die Recherche nach möglichen Online-Werbeplattformen für ein bestimmtes Thema.

Meine Skepsis wurde nicht gerade kleiner.

Für den ersten Teil der Aufgabe hat Anja 2,5 Stunden gebraucht. Da ich einen Vergleich ziehen wollte, habe ich sie gebeten, den zweiten Teil der Aufgabe noch anzugehen und den ersten Teil mit anderen Quellen zu überarbeiten. Als Zeitmaximum habe ich insgesamt fünf Stunden gesetzt.

Einen halben Tag vor meinem gesetzten Endtermin bekam ich meine Ergebnisse. Gleich mehr dazu.

 

Verspätung bei eAssistentin.de

Von eAssistentin bekam ich keine Assistentin, sondern einen sehr netten Assistenten zugeteilt, Anton. Während der ersten Zeit der Zusammenarbeit sollte ich alle E-Mails sowohl an Anton als auch an den Koordinator von eAssistentin schicken.

Ich wurde außerdem gebeten, sofort zu reklamieren, wenn etwas nicht gut läuft. Ich bekam aber auch die Erlaubnis, Anton zu loben, wenn er gut arbeitet, weil so die Zusammenarbeit verbessert werden kann. Kein Witz, haben sie tatsächlich so geschrieben!

Anton stellte ein paar Tage noch eine Rückfrage zur zweiten Aufgabe und sendete mir pünktlich zum vereinbarten Termin den ersten Teil der Aufgabe. Den zweiten versprach er mir noch für denselben Abend. Eine Woche später habe ich ihn nochmal angefordert, weil ich bis dahin immer noch nichts bekommen hatte.

Das hatte er tatsächlich vergessen! Er entschuldigte sich und schickte mir die fehlende Aufgabe ein paar Stunden später.

 

Pünktliche Ablieferung bei mein-virtuellerassistent.com

Bei mein-virtuellerassistent.com  hörte ich zunächst nichts von meiner vorgeschlagenen Assistentin Daria. Daher schrieb ich sie an und schickte ihr die Aufgabe. Einen Tag später meldete sie sich und schrieb, dass sie den Auftrag fristgerecht erledigen werde. Die E-Mails waren sehr nett.

Zwei Tage später bekam ich die ersten Ergebnisse mit der Bitte um Feedback. Beim zweiten Teil der Aufgabe bat ich um eine Überarbeitung. Diese erhielt ich pünktlich.

 

Nix mehr bei Fernarbeit.net

Ach ja, da war ja noch wer…

Bei Fernarbeit.net fragte ich nach der Info, dass meine Ausschreibung manuell freigeschaltet werden muss, noch dreimal nach, bekam aber nie eine Antwort, geschweige denn eine Freischaltung.

Schade, hätte mich interessiert, aber dann eben nicht.

Die Auswertung

Jetzt war ich gespannt. Ein Gefühl hatte ich natürlich, aber was ergibt der direkte Vergleich?

Zuerst habe ich mir die Ergebnisse angeschaut und verglichen. Bei allen Anbietern hätte ich immer denselben Assistenten gehabt, sofern es sich um vergleichbare Aufgaben handelt. Ich konnte es natürlich nicht lassen und habe die Aufgabe auch selber bearbeitet. Ich wollte ja wissen, worauf ich mich einlasse.

  • Anja von Strandschicht hat – wie erwartet – das mit großem Abstand schlechteste Ergebnis abgeliefert. Sowohl inhaltlich als auch vom Format her. Dafür brauchte sie fünf Stunden. Die E-Mails empfand ich als recht flapsig. Da Strandschicht bei unter zehn Stunden pro Monat pro Stunde 15 Euro verrechnet, waren sie für mich raus.
  • Anton war sehr nett, das Ergebnis war okay. Deutlich besser als von Anja, aber wie heißt es so schön: Da wäre noch mehr drin gewesen… eAssistentin ist vom Preis her unschlagbar (6,49 Euro/ Stunde ohne Mindestabnahme. Ab 300 Stunden pro Monat sinkt der Preis sogar auf 4,99 Euro/Stunde). Aber das ein Teil der Aufgabe vergessen wurde, ist für mich ein KO-Kriterium. Abgerechnet hat Anton ebenfalls fünf Stunden.
  • Daria hat ein tolles und vollständiges Ergebnis pünktlich geliefert. Der Kontakt war sehr nett. Dafür hat sie drei Stunden gebraucht. Preislich liegt mein-virtuellerassistent.de bei 15,50 € bei einem 25-Stunden-Paket. Dieses Paket hat eine Gültigkeit von zwei Jahren. Es gibt keine Monats-Mindestabnahmemenge. Der deutlich höhere Preis (den ich aber immer noch völlig okay finde!) im Vergleich zu eassistentin.de relativiert sich für mich zum einen durch das bessere Ergebnis und durch die Verrechnung von zwei Stunden weniger als die anderen Anbieter. Angenehm finde ich hier, dass ich jede Woche eine Übersicht meiner verbrauchten Stunden und des Restkontingents bekomme.

Mein Fazit zum virtuellen Assistenten

Ich habe mich bei mein-virtuellerassistent.com am besten aufgehoben gefühlt und werde mit Daria weiter zusammenarbeiten. Natürlich spiegelt der Test nur meine individuellen Erfahrungen wieder und kann mit anderen Assistenten und anderen Aufgaben völlig anders ausfallen.

Ob die Zusammenarbeit mit einem virtuellen Assistenten für dich in Frage kommt, würde ich auch von der Art der Aufgaben abhängig machen. Bei einfacher administrativer Unterstützung oder Rechercheaufgaben klappt es für mich sehr gut.

Für anspruchsvollere Aufgaben oder Unterstützung im Kundenkontakt würde ich auf alle Fälle persönlich nach einem Assistenten suchen. Hier wäre mir sehr wichtig, dass die Chemie stimmt und sich der Assistent mit meinem Unternehmen nach und nach identifizieren kann. Die Zusammenarbeit könnte dann trotzdem gerne virtuell erfolgen.

Vielen Danke Simone, dass du dir die Arbeit gemacht hast, diesen umfangreichen Gastartikel zu schreiben und uns deine Erfahrungen mitteilst!

Reaktionen der Anbieter

Nun übernehme ich, Linda, wieder das Ruder und schildere dir, wie es weitergegangen ist.

Bei einem Test ist es immer sinnvoll, den Anbieter zu Wort kommen zu lassen. Schließlich könnten wir an ein Montagsprodukt gelangt sein oder ein schlechter Mitarbeiter fiel bereits vorher auf und hatte nach Simones Test schon ein ernstes Gespräch mit dem Chef.

Also habe ich die vier Mitarbeiter über Kontaktformular ihrer Homepage angeschrieben. So wie du es wahrscheinlich auch machen würdest, wenn du dort einen virtuellen Assistenten suchst.

Schnellste Reaktion von eAssistentin

Mit so einer schnellen Reaktion hatte ich nicht gerechnet! Schon zwei Stunden nachdem ich die Mail verschickt hatte, bekam ich eine Antwort von eAssistentin. Die nette Dame wollte wissen, wer den Test bei welchem virtuellen Assistenten durchgeführt hat, damit der Vorgang individuell überprüft werden kann.

Außerdem hat sie mir eine ausführliche Antwort geschrieben, wie Kunden vorgehen können, wenn sie unzufrieden sind.

Wichtig bei Simones Test ist tatsächlich, dass sie die Möglichkeit gehabt hätte zu reklamieren und die Aufgabe erneut bearbeiten lassen könnte. Das hat sie nicht gemacht, weil sie sehen wollte, wo sie sofort die besten Ergebnisse bekommt. Unkompliziert und schnell.

Wenn du dich dafür entscheidest, bei eAssistentin einen virtuellen Assistenten zu buchen, solltest du bei Unzufriedenheit daher die Möglichkeit nutzen. Wie gesagt: Der Service hat super schnell reagiert!

Hier die Erklärung der Mitarbeiterin:

Reklamation und Nachbearbeitung ist immer möglich! Jede Reklamation hilft uns, unsere Qualität zu verbessern („aus Fehlern lernen“).

Falls unser Team-Mitglied den Auftrag falsch ausgeführt hat, dann werden die geleisteten Stunden nicht in Rechnung gestellt oder es wird nachgearbeitet. Wir richten uns nach dem Wunsch des jeweiligen Kunden!

In der E-Mail an unsere Neukunden (in der der neue eAssistent vorgestellt wird) bitten wir unsere Kunden uns „s o f o r t“ zu kontaktieren, wenn die Zusammenarbeit nicht den Erwartungen des Kunden entspricht. Wir werden dann die Reklamation prüfen und klären/lösen.

Bei Neukunden kommt es manchmal vor, dass der erste Auftrag nicht optimal beschrieben wurde. Jeder Kunde/Mensch formuliert anders.

Wir empfehlen folgende Vorgehensweise (Zwischenstände nach zum Beispiel zwei Stunden zu verlangen, ist bei Neukunden beziehungsweise neuen Aufträgen sinnvoll): http://www.eassistentin.de/ablauf/

Die eAssistentin und Kunde arbeiten nach und nach besser zusammen, weil sie sich aufeinander besser einstellen. Nach kurzer Zeit bilden sie ein sehr gutes Team.

#Der Kunde muss sich an meine Vertretung oder mich wenden, damit wir von der Unzufriedenheit erfahren und die Reklamation bearbeiten können.
#Wir haben keine Kündigungsfrist, daher braucht kein Kunde zu kündigen.
#Vorkasse (wie Mitbewerber) verlangen wir auch nicht.

Wir möchten keine (unzufriedenen) Kunden an uns längerfristig binden. Wir bitten lediglich, uns die Reklamation zuzusenden. Wir klären es dann.

Notfalls wird ein anderes Team-Mitglied die vorherige Assistentin ersetzen. Dies kommt sehr selten (!) vor, aber ist in sehr wenigen Fällen eine optimale Lösung.
Es kommt sehr selten vor, weil die Team-Mitglieder nicht verpflichtet sind, einen Neukunden (und dessen Aufträge) zu betreuen.
Die eAssistenten wählen selbst aus, welchen Kunden sie betreuen möchten.

Wenn ein Team-Mitglied zum Beispiel nicht genügend Zeit für einen Neukunden hat oder nicht die gewünschten EDV- oder Sprachkenntnisse vorweisen kann, dann macht ein anderes Team-Mitglied, was es kann und Zeit hat.

Falls wir zum Anfragezeitpunkt des Interessenten kein entsprechendes Team-Mitglied haben, dann sagen wir dem Interessenten (Neukunden) ab. So (durch diese Vorgehensweise) vermeiden wir Neukunden aufzunehmen, die wahrscheinlich unzufrieden mit der Leistung der eAssistentin sein werden (Qualitätssicherung).

Klingt gut, oder?

Ein Dankeschön an die freundliche Mitarbeiterin bei eAssistentin!

 

Strandschicht an zweiter Stelle

Am nächsten Morgen finde ich die Antwort von Strandschicht im Posteingang. Auch hier finde ich die Antwortzeit ziemlich schnell.

Die Antwort war freundlich und ausführlich, ein persönliches Gespräch und eine Aufarbeitung der Probleme in der Zusammenarbeit wurden mir angeboten.

Die übliche Vorgehensweise bei einer unzufriedenstellenden Zusammenarbeit erklärt mir die Mitarbeiterin so:

„An erster Stelle arbeiten wir bei allen Aufgaben, die eine solche Vorgehensweise erlauben, mit Zwischenständen. Dies heißt, dass beispielsweise nach zwei Arbeitsstunden oder nach einer vom Kunden vorgegebenen Zeit der Assistent ein Zwischenergebnis liefert.

Dies ermöglicht, frühzeitig mögliche Problemstellen oder auch Klärungsbedarf zu identifizieren und zu adressieren. So ist es möglich, auf dieser Etappe eventuelle Korrekturen vorzunehmen. Sollte die unzureichende Qualität des Ergebnisses an einem Fehler des Assistenten liegen, so wird die Korrektur auf interne Kosten übernommen.

Grundsätzlich ist enge Zusammenarbeit, ausführliches Feedback und gute Kommunikation insbesondere zu Beginn der Zusammenarbeit oder auch bei komplexeren Aufträgen äußerst wichtig. So ist auch die Rolle des Kunden selbst für die Qualität der Ergebnisse nicht zu unterschätzen.“

Klingt auch vernünftig, finde ich.

Da Simone bei ihrem virtuellen Assistenten aber schnell ein ungutes Gefühl hatte und lediglich testen wollte, hat sie auf diese Möglichkeit verzichtet.

Auch danke ich der netten Mitarbeiterin von Strandschicht für ihr Entgegenkommen!

 

Fernarbeit – das gleiche Spiel wie zuvor …

Natürlich habe ich auch Fernarbeit eine Mail über ihr Kontaktformular geschickt. Keine Ahnung, was da los ist, aber ich habe die gleiche Erfahrung gemacht wie Simone: Keine Reaktion!

mein-virtuellerassistent.com freut sich leise

Dem Sieger dieses Tests habe ich ebenfalls eine Mail geschickt, allerdings keine Reaktion gefordert oder erwartet. Die kam auch bis heute nicht.

Hast du schon mit einem virtuellen Assistenten gearbeitet? Wie waren deine Erfahrungen?

Hinterlasse jetzt einen Kommentar!

 

Übersicht in Tabellenform

Simone hat sich die Mühe gemacht und ihre Ergebnisse noch in einer Tabelle zusammengefasst. So siehst du alle wichtigen Punkte und ihr Fazit auf einen Blick.

 Fernarbeit.netmein-virtuellerassistent.comeassistentin.deStrandschicht.de
PortalVermittlung selbständiger virtueller AssistentenAgenturAgenturAgentur
Preise (netto)Verhandlungssache16,50 € für 10 Stunden
12,50 € für 250 Stunden
Abrechnung im 10-Minuten-Takt
6,49 € bis zu 4,75 Stunden pro Monat
5,49 € ab 150 Stunden pro Monat
keine Angabe über Abrechnungsmodus
15 € pro Stunde zum Testen
10 € pro Stunde bis 10 Stunden pro Monat
8 € pro Stunde ab 120 Stunden pro Monat
Abrechnung im 15-Minuten-Takt
Mindestabnahmekeinekeine, Paketgültigkeit 2 Jahrekeinekeine bei 15 €-Tarif, ansonsten ab 10 Stunden pro Monat.
Bezahlungindividuellvorab, über PaypalRechnungRechnung
Feste AssistenzIn der Regel pro Auftrag, oder langfristige Zusammenarbeitja, sofern Aufgaben ähnlich bleiben, bzw. die Assistenz diese bewältigen kannja, sofern Aufgaben ähnlich bleiben, bzw. die Assistenz diese bewältigen kannja, sofern Aufgaben ähnlich bleiben, bzw. die Assistenz diese bewältigen kann
HandlingAuftrag wird nach Freigabe über Portal eingestellt, VA können sich bewerben. Leider ist nach einer ersten allgemeinen Mail in meinem Fall keine Freigabe erfolgt und keine Reaktion auf Nachfragen gekommen. Sehr schade.Vorabbezahlung über Paypal. Schnupperpaket über 5 Stunden, danach mindestens 10er Pakete.Zahlreiche Rückfragen, die vor Auftragsvergabe beantwortet werden mussten, obwohl die Informationen Großteils schon vorlagen.Nach Bestätigung der AGB kommt der Lebenslauf der VA und die Aufgabe kann übergeben werden.
Termintreuekann ich nicht bewertengutgutgut
Arbeitsqualitätkann ich nicht bewertensehr gutokay. Der erledigte Teil war gut, aber es wurde eine Teilaufgabe vergessen.weniger gut. Unvollständig.
Gesamtpreis für Testanfragekann ich nicht bewerten 47,40 € 32,45 €50 €
FazitKeine Freischaltung der Anfrage trotz dreifacher Nachfrage!sehr gute Arbeitsqualität zu angemessenen Preisen.extrem günstige Preise, leider keine vollständige Bearbeitung, Qualität okay.keine zufriedenstellende Qualität. Dafür zu hoher Preis.
--+++-

Nachtrag: Aufarbeitung / Stellungnahme von Strandschicht

01.06.2015

Die Kundenbetreuung von Strandschicht hat Anhand des E-Mail-Verkehrs zwischen Simone und des Assistenten den Vorgang aufgearbeitet und hat mir eine genaue Stellungnahme zugeschickt.

Wir haben nun den Arbeitsablauf und die Ergebnisse analysieren können.

In der Tat waren die Ergebnisse, die Vorgehens- und die Kommunikation in dem von Frau Weissenbach besprochenen Fall weit vom Optimalen entfernt. Leider hätten wir dies nicht früher vorsehen können. Natürlich haben wir bereits ein Gespräch diesbezüglich mit der Assistentin geplant und Maßnahmen vorgesehen, um solchen Vorfällen möglichst vorzubeugen.

Wir möchten Sie bitten, unsere Entschuldigung an Frau Weissenbach weiter zu leiten, dass wir nicht früher diesen qualitativen Mangel abfangen konnten.

Natürlich bestand die Möglichkeit, wie bereits angesprochen, die Assistentin zu wechseln und den Auftrag erneut bearbeiten zu lassen. Diese Option haben wir auch explizit angeboten. Dies wäre selbst bereits nach der ersten Teilaufgabe möglich.

Da eine Reklamation oder auch nur Feedback und weitere Kommunikation im Test von Frau Weissenbach nicht eingeplant waren, bestand hier leider keine Chance, Verbesserungsmaßnahmen vorzunehmen und auf einen positiven Ausgang hinzusteuern.

Aufgrund der prozeduralen Eingrenzung stellt daher der durchgeführte Test lediglich ein stark subjektives Ergebnis dar, bei welchem der Glücksfaktor sehr hoch ist. Unsere langjährige Erfahrung mit zahlreichen Kunden dagegen weist auf ein ganz anderes Gesamtbild.

An dieser Stelle möchte ich auch gern hervorheben, wie auch in Ihrem Artikel richtig angemerkt, dass bei anderer Aufgabe und/oder Assistenzkraft das Ergebnis hätte völlig anders ausfallen können. Genauso bei Nutzung der Reklamationsmöglichkeit. Die gute beidseitige Kommunikation ist ein Schlüsselfaktor für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Des Weiteren möchte ich zwecks besseren Verständnisses noch einen Punkt aus dem Artikel näher erläutern. Die Anfrage von Frau Weissenbach kam am Freitagabend nach Ende der Arbeitszeit der Kundenbetreuung an und konnte somit nicht früher als am Montagmorgen bearbeitet werden, wie es auch geschah.

Sowohl für unsere Administration als auch für unsere Assistenten bemühen wir uns, eine komfortable menschenfreundliche Arbeitsatmosphäre  wie bei einem normalen Bürojob anzubieten. Somit arbeitet jeder unserer Mitarbeiter zu seinen regulären Arbeitszeiten und ist nur an Arbeitstagen erreichbar. Wäre die Anfrage während der Arbeitszeit der Kundenbetreuung eingegangen, wäre diese selbstverständlich viel früher bearbeitet.

Als konstruktiven Kritikpunkt sehen wir an, dass eine automatische Antwort nach Versand der Anfrage sinnvoll ist, dieser Punkt werden wir an unsere Geschäftsführung weiterleiten.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen hiermit mehr Klarheit über das Thema und weitere nützliche Informationen geben. Wir möchten uns nochmals für die Kontaktaufnahme und die Möglichkeit, über den Artikel und den darin behandelten Fall in den Dialog zu kommen, herzlich bedanken.

 

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