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Selbstständiges Arbeiten – diese Tools kommen bei mir zum Einsatz

 

Selbstständiges Arbeiten

Nach längerer Zeit habe ich vor ein paar Tagen eine Blogparade entdeckt, die ich echt interessant finde. Maik von Lifestyleentrepreneur.de ruft digitale Solopreneure (also Menschen, die alleine und online arbeiten) auf, einen Überblick zu ihren wichtigsten Tools zu geben.

Ich schließe mich dem an und zeige dir in diesem Beitrag, womit ich arbeite. Bist du ebenfalls online unterwegs, kannst du dadurch bei mir oder den anderen Teilnehmern mit etwas Glück kleine Schmuckstücke entdecken und bei dir einsetzen.

Selbstständiges Arbeiten ohne viel Schnick-Schnack

Ich muss sagen, ich bin eher minimalistisch unterwegs. Mir scheint es oft, als würden andere Blogger und Online-Schaffende deutlich mehr Tools für ihr selbstständiges Arbeiten einsetzen. Vielleicht täuscht der Eindruck aber auch.

Um dir einen Überblick zu geben, beantworte ich die Fragen, die Maik in seinem Blog an die Teilnehmer dieser Blogparade als Anregung stellt:

Welche Komponenten nutzt du, um deinen Blog zu betreiben?

Hosteurope.de als Hoster

Vor ein paar Jahren habe ich meine erste Homepage gebastelt und hatte mir als Hoster Hosteurope.de ausgesucht. Da es schon eine Weile her ist, weiß ich nicht mehr, was den Ausschlag gegeben hat.

Weil es nicht zu dramatischen Zwischenfällen zwischen mir und Hosteurope gekommen ist, bin ich immer noch dort. Ich bin bequem und solange alles läuft, bleibe ich dort.

Ein wichtiger Grund ist für mich der Support!

Die Jungs dort sind echt nett. Ich habe schon einige Webseiten an den Start gebracht und viele von ihnen mittlerweile wieder begraben. Vor allem beim Hochladen von WordPress und dem ganzen Installationskram hatte ich immer Schwierigkeiten.

Da ich mittlerweile ein guter Kunde bei dem Hoster bin, nehme ich mir das Recht, für mein Geld Hilfe in Anspruch zu nehmen. Bevor ich also verzweifel und die Tränen fließen, rufe ich den Support an, schildere mein Problem und die Jungs führen mich nett durchs Programm. So lobe ich mir das!

WordPress als Plattform

Irgendwann bin ich zu WordPress gekommen und geblieben.

Ich finde toll, wie individuelle Homepages und Blogs damit entstehen können, selbst wenn man sich für ein kostenloses Standard-Theme entscheidet.

Außerdem ist dieses System leicht zu bedienen, sobald du dich etwas eingearbeitet und verstanden hast, wie WordPress funktioniert.

Die Auswahl der Themes ist schier unglaublich!

(Damit du schon jetzt Bescheid weißt: Ich wechsel demnächst noch einmal mein Design, weil ich eines möchte, das professioneller aussieht und mehr in Mädchenfarben daherkommt.)

Meine Plugins für den Blog

Da es in der Blogparade darum geht, nur die wichtigsten Tools aufzulisten, verzichte ich darauf, alle Plugins zu nennen.

Zwei will ich dir aber vorstellen, weil ich sie für meinen Blog echt cool finde:

  1. Click to tweet
  2. Sumome

Click to tweet ist ein Tool, mit dem sich Sätze in Zitate verwandeln und vom Leser direkt über den Beitrag bei Twitter verbreiten lassen.

Ich hab es noch nicht lange und nicht oft benutzt, finde aber, dass solch ein Tweet echt schick aussieht und einen langen Beitrag optisch aufwertet. Der eigentliche Sinn dahinter ist allerdings, dass du als Leser dort draufklickst und durch das Tweeten meinem Blog zu mehr Sichtbarkeit verhilfst.

 

Sumome liebe ich mittlerweile. Es ist ein kostenloses Tool, mit dem du auf deinem Blog den Leser zu mehr Interaktion anregst.

Die rosa Leiste ganz oben, in der du deine Email-Adresse eingeben kannst sowie das Newsletter-Pop-up am Ende eines Beitrags sind von Sumome.

Neu hinzugenommen habe ich die kleine Kontakt-Funktion in rosa links am Rand. Über „Schreib mir“ kannst du mir schnell und unkompliziert eine Frage stellen oder mir Vorschläge machen. Für längere Briefe eignet sich das Kontaktformular besser, aber für Zwischendurch finde ich „Schreib mir“ ideal.

Welche Komponenten nutzt du, um einen Inhalt für deinen Blog zu schreiben?

Es gibt sicherlich einige schönes Programme, um selbstständiges Arbeiten zu fördern, Texte zu schreiben und zu strukturieren, aber ich schreibe direkt in WordPress.

Manchmal denke ich, dass ich eigentlich die Texte vorsichtshalber noch an anderer Stelle speichern sollte, aber dann vergesse ich es wieder. Da Hosteurope aber täglich ein Backup von meinem Blog macht, sollte ich eigentlich sowieso auf der sicheren Seite sein.

Welche Komponenten nutzt du, um deine Produkte zu bewerben?

Im Moment habe ich noch keine Produkte, die ich tatsächlich bewerben könnte. Mein Blog ist sozusagen mein Produkt.

Damit etwas Schwung in die Sache kommt und mehr Leser ihn finden, benutze ich für die Suche nach Keywords den kostenlosen Google Keyword-Planer.

Im Moment teste ich gerade Market Samurai. Mit diesem Programm findest du nicht nur Keywords, sondern kannst auch überprüfen, ob es relativ leicht machbar ist, mit einem bestimmten Keyword in den vordersten Google-Rängen zu erscheinen.

Ein tolles Programm, das ich mir sicherlich in den nächsten Monaten zulegen werde, aber im Moment ist es mir mit knapp 100 $ zu teuer.

Erst vor kurzem habe ich Wisestamp entdeckt. Damit kannst du dir schicke Signaturen für Emails erstellen, die das Mail-Programm automatisch einfügt. Meine Signatur sieht so aus:

Selbstständiges Arbeiten Signatur

 

Schön oder? Die Werbezeile unter der Signatur lässt sich mit 5 $ monatlich wegzaubern. Dann hast du zudem noch weitere Möglichkeiten bei der Gestaltung. Werde ich daher demnächst freischalten lassen.

Mein wichtigstes Tool habe ich mir bis zum Schluss aufgehoben: Mein Whiteboard!

Selbstständiges Arbeiten am Whiteboard

Selbstständiges Arbeiten ohne das Whiteboard finde ich mittlerweile echt anstrengend.

Auf der linken Hälfte notiere ich mir Ideen, die ich irgendwann einmal umsetzen will, rechts stehen die Ziele für verschiedene Projekte des jeweiligen Monats. Ist ein Projekt erledigt, streiche ich es durch. Am Ende des Monats wische ich die Tafel einfach sauber und erstelle mir einen neuen Plan.

Weil es direkt neben meinem Schreibtisch hängt, habe ich alles Wichtige immer im Blick. Wie du siehst, muss ich den Februar-Plan noch erstellen.

Damit ist meine Vorstellungsrunde beendet.

 

Hast du etwas entdeckt, was du für dein selbstständiges Arbeiten oder deinen Blog verwenden kannst?

Hinterlasse einen Kommentar!

 

 

22 Responses
  1. Hallo Linda!

    Danke, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst – ich kann mich da gut wiederfinden, ich brauche auch nicht viele Tools zum online arbeiten.

    Click to Tweet ist ein cooler Tipp, das habe ich schon oft gesehen – jetzt habe ich auch den Namen dafür und kann es testen – Danke!

    Ich finde dein Whiteboard sympathisch – der Mix aus Onine und Offline ist cool – bei mir sind es die Post its, die mir außerhalb des PC bei meiner Struktur helfen.

    Alles Liebe, viel Erfolg und
    be wonderful!
    Tom

    1. Linda

      Hallo Tom,
      Click to tweet habe ich mir auch angeschafft, weil ich es bei mehreren Bloggern gesehen habe. Bin gespannt, was du davon hältst 🙂
      Post-its hab ich teilweise in Benutzung. Die klebe ich mir als Schmierzettel in meinen Planer 🙂 Ich könnte aber auch darauf verzichten.

      Ich habe aber schon häufiger gesehen, dass einige eine richtige Post-it-Planung mit verschiedenen Formaten und Farben anlegen.
      Machst du das auch so?

      Lieben Gruß
      Linda

  2. Daniela

    Hallo Linda,

    die beiden Plugins werde ich mir auf jeden Fall auch holen. Hatte mir zwischendurch schon überlegt, wie das so geht mit dem Click to tweet, aber da ich ja etwas bequem bin, blieb es bei der Überlegung. Ein Whiteboard ist für mich als Digitale Nomadin nicht so praktisch, ich nutze da ganz simpel die Notizzettelfunktion auf meinem Mac. Da notiere ich mir auch meine to-do-Liste.

    Weiterhin viel Erfolg.

    Daniela

    1. Linda

      Hallo liebe Daniela,
      ich bin da auch eher bequem. Aber irgendwann bin ich über einen dieser „50 sagenhafte Tools für deinen Blog“-Beiträge gestolpert und da stand der Name.
      Stimmt, ein digitaler Nomade mit Whiteboard unter dem Arm ist eine lustige Vorstellung 🙂

      Lieben Gruß
      Linda

  3. Hallo Linda,

    das Whiteboard wird hier auch definitiv die nächste Anschaffung. Derzeit türmen sich Notizen auf meinem Schreibtisch – und das ist definitiv nicht produktiv. Mit dem Whiteboard kann ich dann alles strukturieren und hab auch Termine und Deadlines optimal im Blick.

    LG aus der Schillerstraße
    Hauke

    1. Linda

      Hallo Hauke,
      ein Whiteboard ist echt super! Ich hatte meins günstig über Ebay gekauft.
      Ich hab auf deinem Blog gelesen, dass du auch als Texter arbeitest. Da ist ja lustig, ich ja auch 🙂

      Viele Grüße ums Eck,
      Linda

  4. Birgit

    Das mit dem Whiteboard klingt interessant, das würde ich auch mal anpeilen.
    Mein wichtigstes Tool ist EVERNOTE – sozusagen vom ewigen Papierkram, in dem man nichts findet, zum „Paperless Office“ 😉 … ohne das Tool, dass ich dann auf dem Rechner wie auf anderen Devices verwende, geht bei mir gar nichts mehr. Hoffentlich gibt es den Dienst noch recht lange 😀

    1. Linda

      Hallo Birgit,
      du gehörst also zur Evernote-Fraktion 🙂
      Es gibt ja einige, die darauf schwören. Ist natürlich praktisch, wenn man alles an einem Ort gebündelt hat.
      Ich glaube, da kann man auch Fotos uä hochladen oder?

      Viele Grüße
      Linda

      1. Birgit

        alles, was du willst 🙂
        Mit dem „Web-Clipper“ sammle ich Blog-Artikel, Webseiten-Ausschnitte, das löst quasi meine Browser-Favoriten ab (wer guckt die schon nochmal an 😉
        Wichtige E-Mails leite ich weiter an die eigene Evernote-Mailadresse, so dass sie in einem vordefinierten Notizbuch in Evernote zum Archivieren landen, mit Scan-Apps scanne ich wichtige Dokumente, die dann über die App in Evernote landen (PDFs). Es gibt eigentlich kaum was, was mit Evernote nicht geht.
        Seit neuestem auch Reminder für wichtige Termine. 11.000 Notizen hab ich jetzt schon drin – Blogideen, kreative Ideen etc. etc. etc. Ich wüsste nicht, was ich ohne das Tool machen würde 😉 … Zettelkram ist nicht mehr 😉

  5. Bine

    Huhu,

    Sehr coole Tools und Tipps! Einen Teil kenne ich auch bzw nutze ich sogar auch. Die Idee mit dem Whiteboard ist super – ich nutze immer meinen Block und verzweifel dann regelmäßig, weil kein Platz mehr auf dem Blatt ist. 😀

    Liebe Grüße, Bine

    1. Linda

      Hallo Bine,
      Block und Kalender hab ich zusätzlich 🙂
      Bei Blättern hab ich aber immer das Problem, dass die irgendwann in der Gegend herumfliegen und ich die nicht wiederfinde.
      Bei Whiteboard sollte mir das nicht passieren – das hängt sicher an der Wand 😉

      Welche von den Tools benutzt du denn bzw. welche Tipps waren neu für dich?

      Lieben Gruß
      Linda

  6. Schöner Artikel Linda, danke dafür! Ich hätte auch gerne so ein Whiteboard – das muss aber wohl noch warten, bis ich mein eigenes Arbeitszimmer habe. Und dafür müssen wir erst noch mal umziehen 😉

    Statt Click 2 Tweet nutze ich ein WordPress-Plugin namens Easy Tweet Embed, allerdings sehen die Zitate dann nicht so schön aus wie bei dir …

    WiseStamp finde ich auch nicht übel, aber 5$ im Monat wäre mir zu viel, nur um die Werbung wegzukriegen. Das wären immerhin 60$ im Jahr, eieiei.

    Näher interessieren würden mich deine Erfahrungen mit MarketSamurai. Ich nutze bisher nur den Google Keyword Planner und manchmal noch Ubersuggest oder sowas – den Sinn von so einem Tool wie MarketSamurai habe ich noch nicht recht kapiert 😉

    Viele Grüße
    Katharina

    1. Linda

      Hallo Katharina,
      freut mich, dass dir der Artikel gefällt 🙂
      Ich hab auch noch kein eigenes Arbeitszimmer. Den Vorteil am Whiteboard ist aber, dass es an einer weißen Wand kaum auffällt. Vielleicht wäre es mit der Überlegung doch schon etwas für dich?
      Easy Tweet Embed kannte ich nicht, hab ich mir gerade mal angesehen. Da fehlt der schöne Rahmen 🙂

      MarketSamurai ist einfach praktisch, weil es die Arbeit erleichtert. Es verbindet sich mit dem Keyword Planer und zieht sich von dort die Zugriffszahlen. Mit einem weiteren Klick kannst du dir aber auch deine Wettbewerber auswerten lassen. Wie alt die Page ist, wie viele Backlinks sie hat, ist sie in DMOZ/Yahoo gelistet, sind Meta-Descriptions eingefügt usw. Die Ergebnisse werden dann praktischerweise in grün, gelb oder rot angezeigt, sodass man auf einen Blick sieht, wie stark die Nische/Keyword besetzt ist und ob die Möglichkeit besteht, in den ersten Suchergebnissen zu ranken (Samurai-Kenner schlagen jetzt sicherlich die Hände über dem Kopf zusammen, aber so hab ich es verstanden 😀 )
      Gibt natürlich auch diese Add-ons (heißen die so?) für den Browser, die dir auch solche Infos anzeigen. Aber ich finde, die Arbeit mit MarketSamurai echt bequemer.

      Viele Grüße
      Linda

  7. Hallo Linda,
    schöner Artikel mit sehr interessanten Tools. Ich hatte bereits überlegt, wie du wohl die Leiste oben für deinen Newsletter dahin bekommen hast und dank dir kenne ich jetzt das Plug-In dafür. Vielen Dank 😀
    So sehr ich Evernote liebe, so sehr will ich meine Post-Its nicht missen. Und dein Whiteboard finde ich super, schreiben und pinnen/magneten in einem 😀
    Kommt bei mir auch noch, sobald ich meinen Schreibtisch platziert habe.

    Viele Grüße
    Daniela

    1. Linda

      Hallo Daniela,
      dass mein Whiteboard auf solche Begeisterung stößt, überrascht mich. Ich dachte, das wäre verbreiteter 🙂
      Die Leiste finde ich auch toll! Ist dezent und nervt nicht, aber trotzdem gut sichtbar.
      Mara Stix hat eine ähnliche, aber die ist von Hellobar. Damit habe ich mich aber nicht näher beschäftigt: https://www.hellobar.com/?hbt=orig Vielleicht gefällt die dir ja noch besser 🙂

      Viele Grüße
      Linda

  8. Ich nutze OneNote, mit Evernote bin ich nie so wirklich warm geworden. Dazu einen Wochenkalender mit genügenp Platz für meine wöchentlichen To Dos und meine Planung.
    Sumome nutze ich auch (danke für den Tipp damals :-)), WordPress eh klar und ich liebe Post-Its.

    Liebe Grüße,
    Ivana

  9. hallo Linda,
    schöne Liste, danke.
    Ich nutze zur Planung mittlerweile nur noch Evernote. Sumome kannte ich nicht, werde ich mir, sobald mein Blog online geht, jedoch holen. Den schreib ich auch in WP, dafür muss ich mich allerdings noch mehr hineinfuchsen.
    Das Whiteboard finde ich wunderbar, bisschen yesterday, aber sehr schön.
    Dagmar

    1. Linda

      Bisschen yesterday klingt super! 😀
      Das bin ich aber gerne 🙂
      Deine Seite klingt interessant – damit sprichst du bestimmt viele (Zahn)-Ärzte an.

      Viel Erfolg wünsche ich dir mit deinem Blog,
      Linda

      1. Hallo Linda,
        Danke für die nette Antwort. Freut mich, dass du meine Seite interessant findest.
        Man läuft sich bestimmt noch häufiger über den Weg.
        Viele Grüsse
        Dagmar

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