Folge mir

Selbstliebe steigern: Warum Selbstliebe und Geld das Gleiche sind

Relinde sitzt mir gegenüber, hält meine Hand und hat die Augen geschlossen (zumindest das mit den Augen vermute ich, denn meine Augen sind auch zu).

Ich bin auf Bali und lerne ThetaHealing®. Heute steht auf dem Plan: Gespräch mit dem höheren Selbst. Allerdings spreche ich nicht mit meinem, sondern wir nehmen gegenseitig Kontakt auf.

Relinde unterhält sich mit meinem höheren Selbst, das unsichtbar anscheinend ein paar Meter über mir schwebt und sagt mir, was sie von ihm erfährt. Sie ist quasi der Dolmetscher, das Medium für mein höheres Selbst.

Auf ihre Frage, was bei mir anliegt, erzählt es ihr, dass ich meine Selbstliebe steigern, mich mehr um mich kümmern soll.

„Okay, da könnte etwas dran sein“, murmel ich.

„Und nimm dir mehr Zeit fürs Selbstliebe lernen!“ ergänzt Relinde.

Okay, okay, ich hab`s verstanden.

Auf die Frage, was ich noch von meinem höheren Selbst wissen möchte, fällt mir natürlich sofort ein: GELD. Wie verbessere ich mein Geldbewusstsein?

„Das ist das Gleiche“, kommt es wie aus der Pistole geschossen. „Geld und Selbstliebe sind das Gleiche.“

Wie bitte?!

Aber eigentlich ist es logisch:

Wenn ich mich mehr liebe, bin ich in einer anderen Schwingung, helfe mehr Menschen, mache mehr, was mir entspricht und gefällt – alles Punkte, damit ich leichter Geld anziehe und behalte.

Was ist ThetaHealing? Kurz erklärt!

ThetaHealing ist leicht zu verstehen. Durch eine bestimmte Technik versetze ich mich in den Theta-Zustand, das heißt ich bin in einer tiefen Entspannung, ähnlich wie bei Hypnose. Dadurch habe ich Zugriff auf mein Unterbewusstsein und kann leichter an Glaubenssätzen und ähnlichem arbeiten.

Im Theta-Zustand nehme ich Kontakt mit dem Universum auf, dem Schöpfer, Gott, Allah oder wie auch immer du diese Energie nennen magst und lasse sie durch mich wirken.

Es ist nicht nur möglich, am Unterbewusstsein direkt zu arbeiten, sondern zusätzlich Kontakt zum höheren Selbst, Vorfahren oder Engeln aufzunehmen oder auch in die Zukunft zu blicken.

Klingt ein bisschen abgedreht, oder? Fand ich anfangs auch, stört mich aber mittlerweile nicht mehr. Es wirkt nämlich.

Geld = Selbstliebe, sagt mein höheres Selbst

Zurück zu Relinde, mir und meinem höheren Selbst.

Als sie mir sagt, dass Geld und Selbstliebe das Gleiche sind, hat es in mir Klick gemacht.

Wenn ich bisher bei anderen Menschen schöne Sätze gelesen habe, dass ich Selbstliebe lernen soll, habe ich gedacht: „Ja, du hast gut reden. Aber wie funktioniert das? Wie komme ich dahin, wie fühlt sich das an?“

An dem Tag in Bali während meiner Ausbildung zum ThetaHealing-Pracitionier verstehe ich es. Und ich fühle es, das macht den Unterschied.

Ich muss mich um mich kümmern

Wenn ich mich nicht besser um mich kümmere und achtgebe, wird das nie was mit dem Geld und mir. Zumindest nicht so, wie ich mir das vorstelle.

Schließlich will ich mein Geld mit dem verdienen, was mir Spaß macht – mit Leichtigkeit und Freude. Das klappt nur, wenn ich bei mir bin.

Nach Feierabend kann ich nicht schnell genug den Seminarraum verlassen und marschiere eine Viertel Stunde lang stramm zu einem kleinen Kosmetikladen in Ubud.

„Ich muss mich um mich kümmern. Ich muss mich um mich kümmern. Ich muss mich um mich kümmern“, rattert es pausenlos in meinem Kopf, ohne dass ich es stoppen könnte.

Entscheidung mit dem Bauch

Ich weiß genau, was ich in dem Kosmetikladen kaufen will: Seife und Hautöl. Für den Anfang scheint mir das eine gute Auswahl zu sein.

Der Laden stellt seine eigene Naturkosmetik her und hat viele tolle Düfte. Das weiß ich, weil ich ihn am Tag vorher entdeckt habe, aber ohne Beute wieder rausgegangen bin.

Nun ist es anders.

Ich schnuppere mich durch das gesamte Sortiment und bleibe bei zwei Düften hängen:

Goddess (engl. für Göttin) und Cempaka (keine Ahnung).

„Goddess passt vom Namen super zu meiner Situation“, denke ich. „Das sollte ich nehmen.“

Was Cempaka bedeutet, weiß ich nicht. Hört sich spirituell an und so riecht es auch. Mein Kopf will Goddess, mein Bauch liebt Cempaka – also nehme ich Cempaka. Denn das ist meine Mission: Mich mehr um mich zu kümmern, der Kopf hat da nichts zu suchen.

Eine Mini-Seife und eine kleine Flasche Hautöl wandern in mein Körbchen. Alles im Mini-Format, schließlich muss ich mich erst an meine neue Selbstliebe gewöhnen.

Der Dreck muss weg

Mit meiner kleinen Einkaufstüte unter dem Arm marschiere ich in Windeseile zu Fuß nach Hause. Entlang der Reisfelder durch die Dämmerung.

„Ich muss mich um mich kümmern. Ich muss mich um mich kümmern. Ich muss mich um mich kümmern.“

In meinem Homestay angekommen, geht`s ab unter die Dusche.

Unter kalten Wasser (geht normalerweise gar nicht! Ich will warmes Wasser!) schrubbe ich mich mit einem Schwamm und Seife ab. Ich schrubbe, weil ich das Gefühl habe, der alte Dreck muss runter. Symbolisch gesehen natürlich.

Ich schrubbe bestimmt eine Viertel Stunde, bis ich endlich das Gefühl habe, sauber zu sein.

Danach kommt mein köstlich riechende Öl zum Einsatz. Ich nehme mir Zeit, eine Zeremonie, die ich genieße.

Selbstliebe lernen kann echt angenehm sein.

Von ratzfatz zur Selbstliebe

Seitdem hat sich in mir etwas gewandelt.

Jeden Tag nehme ich mir Zeit für meine kleine Zeremonie. Nicht nur nach dem Duschen ratzfatz eincremen, sondern den Duft des Öls riechen, meine Haut wahrnehmen und wissen, dass ich mir etwas Gutes tue.

Selbstliebe.

Selbstliebe steigern: Wer ist die Hauptperson in deinem Leben?

Ich merke jetzt noch stärker, was ich will und was ich nicht will. Es fällt mir noch leichter zu sagen, dass ich bestimmte Sachen nicht will, auch wenn ich merke, dass es nicht immer gut ankommt.

Denn es geht in meinem Leben um mich.

Und in deinem Leben um dich.

Was hast du davon, wenn du andere Menschen glücklich machst, selbst aber unzufrieden durch die Gegend läufst. Nix.

Sorg dafür, dass es dir gut geht. Fang an, dich zu lieben und dich um dich zu kümmern.

PS: Mittlerweile hab ich herausgefunden, was Cempaka bedeutet: Erleuchtung.

Cool, oder?

 

PINN FÜR SPÄTER:

Selbstliebe steigern

22 Responses
  1. Hallo Linda,
    Deinen Beitrag hab ich gern gelesen, bleibe also in Deinem Verteiler 🙂
    Deine neuen Bilder gefallen mir auch. Nur „ich muß mich um mich kümmern“ könntest Du vielleicht ersetzen mit „jetzt kümmere ich mich um mich selbst, ich bin es wert“ Nur ein Vorschlag.

    1. Linda

      Hallo Anne,
      prima – ich freue mich, dass du bleibst 😉

      „Ich muss mich um mich kümmern“ habe ich nur in der akuten Situation zu mir gesagt, auf dem Weg vom Seminar nach Hause und eben beim Abschrubben.
      Das ist für mich keine Affirmation. Da hat es wirklich Klick gemacht und das ist in mir drinnen 🙂
      Im Sinne einer Affirmation wäre dein Vorschlag natürlich besser.

      Liebe Grüße
      Linda

  2. Hi Linda,
    Witzig. Sagt mir der Schöpfer von allem was ist auch immer. Du musst dich mehr lieben. Und wie oft er das schon gesagt hat. Boh.

    Grüße, Christoph

  3. Liebe Linda,

    das hört sich ganz wunderbar an und auch ich erinnere mich bei jeder Erkältung wieder, dass ich mich erst einmal mehr um mich kümmern muss, damit es mit all den anderen Dingen in meinem Leben etwas wird.

    Schön, dass Du diese Zeremonie mit dem Öl als Einstieg für Dich gefunden hast und ebenso, dass Du diese Erfahrung mit uns teilst.

    Ich bin mir sicher, dass es vielen Frauen ähnlich geht. Wir sind ganz groß im „Uns-um-andere-Kümmern“, aber uns selbst vernachlässigen wir schnell (ich nehme mich da nicht aus :-)).

    Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute und genieße Deine neue Freiheit,
    alles Liebe
    Stefanie

    1. Linda

      Hallo Stefanie,
      danke für deinen schönen Kommentar 🙂

      Stimmt, Erkältungen und andere Krankheiten sind ein super Beispiel. Viele nehmen sich da nicht ernst und schleppen sich krank zur Arbeit …
      Schön, dass du auf deinen Körper hörst 🙂

      Alles Liebe
      Linda

  4. Liebe Linda,
    dein Artikel hat mir doch ein paar Tränchen in die Augen gezaubert.
    Klar bleibe ich auch in deinem Verteiler, das stand ja nie in Frage. Aber dieser Artikel hier hat mich echt berührt.

    Ich bemerke aktuell auch, dass ich mich mal wieder (zum wie vielten Mal wohl …) nicht gut um mich kümmere. Selbstliebe zu finden fällt mir wahnsinnig schwer, mich selbst an die erste Stelle zu setzen fühlt sich so ungewohnt an.

    Danke, dass du deine Erfahrung mit uns geteilt hast – die Challenge nehme ich gerne mit, vielleicht macht es ja auch irgendwann mal „KLICK“ bei mir …

    Liebe Grüße
    Irene

    1. Linda

      Hallo liebe Irene,
      danke für deinen Kommentar.
      Na klar, schaffst du das! Du bist doch dabei, an dir zu arbeiten – warum sollte es da nicht auch Klick bei dir machen? 😉

      Liebe Grüße
      Linda

  5. Marina

    Liebe Linda,

    Bali und deine Erlebnisse dort, scheinen dir wirklich gut getan zu haben. Du strahlst von innen, und auch dein Gesichtsausdruck hat sich verändert. Ich freue mich für dich, du schaust wirklich schön aus. (ich hoffe, du weißt, wie ich das meine……)

    Ganz herzliche Grüße und schreib weiter so, in deinem Stil.

  6. Hallo liebe Linda
    ein wirklich schön geschriebener Artikel. Ich glaube ich werde das ThetaHealing auch machen, es spricht mich total an. 🙂 An meiner Selbstliebe bin ich nun auch eine Weile dran. Ich habe das früher nie wirklich bewusst erkannt, dass ich mich immer für andere aufgeopfert habe, nur um Anerkennung und Aufmerksamkeit zu bekommen. Aber dies kannst du nur dir selbst geben und es muss von innen kommen, dass ändert sich auch dein Außen.

  7. Katharina Schmidt

    Hallo Linda,

    danke für deinen wertvollen Beitrag. Seit einigen Wochen trage ich diesen Gedanken im Kopf. Liebe und Geld sind das Gleiche. Erst war es sehr befremdlich für mich und mittlerweile habe ich aufgehört es zu analysieren. Es ist das Gefühl, das tief in mir ist, das Geld Liebe ist. Mein Kopf ist noch manchmal dagegen, ich lasse es so sein.

    1. Linda

      Hallo Katharina,
      danke für deinen Kommentar.

      Super, dass du den Gedanken schon hast 🙂 Ich glaube, das Problem, dass wir mit dem Zusammenhang haben, kommt nur daher, dass Geld oft negativ besetzt ist.
      Wahrscheinlich spuken da noch ein paar Glaubenssätze rum 😉

      Liebe Grüße
      Linda

  8. Liebe Linda – Deine neuen Fotos sind super. Die Zeit auf Bali hat dich – scheint es – bestärkt, so zu sein, wie Du bist – schön, lieb, stark ….

    Alles Gute weiterhin D Kerstin Frei

  9. Liebe Linda
    Deine Gedanken und Erlebnisse haben mich sehr berührt und ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.
    Vor vielen Jahren begann ich mit der Suche nach Selbstliebe und wenn ich so zurückdenke….. weiss ich, dass es richtig war, was ich alles getan und losgelassen habe.
    Es gab eine langjährige Freundin ….. welche mir immer einredete…. “ Du bist arrogant, selbstsüchtig….. usw.
    Ich bekam immer ein schlechtes Gewissen😔
    Dann lies ich meine Freundin vor 7 Jahren in Liebe los und wünschte ihr von Herzen alles Liebe, war dankbar für die vielen Jahre und bat um Vergebung für das, was auch mal nicht gut war.
    Erst dann erkannte ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin…. denn ich bekam von vielen Menschen positive Feedbacks 💖
    Ich liebe mich ❤️und bin jeden Tag auf den Weg mir etwas Gutes zutun.
    Ich bin dankbar für die Erfahrungen mit meiner langjährigen Freundin ( es waren 35 Jahre )
    Loslassen ist auch ein Liebesbeweis für einem selbst, denn es befreit und lässt Neues Wundervolles in dein Leben.✨✨✨✨
    Du liebe Linda bist so etwas Wundervolles und ich bin dankbar 🙏 Dabei zusein.

    In Liebe ❤️
    Monika

    1. Linda

      Hallo Monika 🙂
      danke für deinen wunderschönen Kommentar <3
      Beeindruckend, wie du deine Freundin nach dieser langen Zeit loslassen konntest.

      Loslassen ist auch ein Liebesbeweis für einem selbst, denn es befreit und lässt Neues Wundervolles in dein Leben.✨✨✨✨

      Genau das merke ich in meinem Leben auch gerade sehr stark <3

      Liebe Grüße, Linda

Leave a Reply

Geld manifestieren: