Mit den guten Vorsätzen ist das ja so eine Sache! Bestimmt hast du dir Silvester ein paar Ziele überlegt, die du dieses Jahr erreichen willst, oder?

Willst du endlich mehr verdienen? Mindestens zwei neue Kunden bekommen, damit du ein bisschen mehr Sicherheit beim Planen hast? Oder hast du dir vorgenommen, 2017 Rücklagen zu bilden, damit der finanzielle Druck nachlässt?

Das ist super!

Bestimmt hattest du 2016, 2015 und die Jahre davor ähnlich tolle Ziele und spätestens im Sommer kamen die ersten Zweifel hoch, ob du sie wirklich erreichst. Im Herbst hast du nur noch gelegentlich an deine guten Vorsätze gedacht und warst schon längst damit beschäftigt, neue Ziele für 2017 auszudenken.

Aber sei beruhigt: So wie dir geht es vielen Menschen!

Optimismus lernen ist angesagt

Um deine finanziellen Ziele zu erreichen, ist Durchhaltevermögen notwendig. Dein MoneyMindset zu verbessern und negative Glaubenssätze abzubauen, passiert meistens nicht von heute auf morgen. Deswegen ist es wichtig, dass du durchhältst, selbst wenn es zwischendurch schwierig werden sollte.

Um es dir leichter zu machen, bekommst du deswegen von mir zehn Tipps:

1# Achte darauf, dass du deine eigenen Ziele anpeilst!

Überleg dir, wie viel Einkommen DU haben willst! Was macht dich glücklich und erfüllt dich?

Es kommt nicht darauf an, was deine Eltern, Freunde oder die Nachbarn von deinem Leben halten – es ist dein Leben.

2# Kennst du deine Ziele überhaupt?

„Ich will mehr Geld verdienen“ ist ein blödes Ziel. Wenn du 2017 fünf Euro mehr Umsatz machst als 2016, hättest du dein Ziel schon erreicht. Aber das ist wohl kaum das, was du wolltest.

Überlege dir genau, wie deine Ziele aussehen. Praktisch ist es, wenn du dabei nach der SMART-Formel vorgehst. Hier habe ich schon einen Artikel dazu geschrieben.

3# Glaub an deinen Erfolg

Das ist wichtig! Wenn du nicht daran glaubst, dass du mehr verdienst und erfolgreicher bist, wer soll es dann machen?

Als ich 2014 diesen Blog gestartet habe, hatte ich von Anfang an das Ziel, damit erfolgreich zu sein.

Allerdings hatte ich keinen Plan, wie das in meinem Leben aussehen könnte. Trotzdem hatte ich ein bestimmtes Gefühl, wenn ich an meinen Erfolg gedacht habe. Das habe ich jetzt auch noch: Es ist Aufregung, Vorfreude und Wissen gleichzeitig.

Wenn es dir schwer fällt, an deinen Erfolg zu glauben, schreib dir auf, wenn etwas passiert, was dich deinem Ziel näher bringt. Und damit meine ich, dass du dir jeden klitzekleinen Fortschrift aufschreiben sollst.

4# Think big, aber nicht too big!

Geldziele zu haben, ist super! Wenn du dich strecken und anstrengen musst, um sie zu erreichen, ist das noch besser. Dadurch entwickelst du dich und lernst immer mehr.

Stehst du jetzt bei 3.000 Euro monatlich, wäre ein Sprung auf 100.000 Euro wahrscheinlich zu groß, um dich langfristig zu motivieren. Die Summe ist schlichtweg unvorstellbar – zumindest für mich.

Leichter ist es, wenn du dich zum Beispiel im ersten Schritt auf 6.000 Euro und dann auf 10.000 Euro fokussierst. Die 100.000 Euro kannst du später immer noch anpeilen.

5# Optimismus lernen – schau positiv in die Zukunft

„Hm, ich weiß nicht …. Ob ich wirklich 10.000 Euro im Monat verdienen kann? Bisher hat das ja auch nicht geklappt.“

oder

„Ich erreiche, was ich mir vornehme. Ich verdiene 10.000 Euro im Monat. Wenn nicht ich, wer dann?!“

Was glaubst du, wer sein Ziel erreicht?

Fang an, deine Gedanken und Gefühle zu beobachten. Wenn du merkst, du driftest ins Negative ab, steuere dagegen.

7# Gib Unangenehmes ab

Es besteht kein Grund, dass du dir deine gute Laune vermiesen lässt. Wenn du Steuern langweilig findest oder es dich nervt, Rechnungen zu schreiben, leiste dir einen Buchhalter oder Steuerberater.

Allerdings lohnt es sich, bei Geldgeschichten zu schauen, ob sich hinter der Abneigung ein einschränkender Glaubenssatz verbirgt.

Nervt es dich wirklich, Rechnungen zu schreiben oder ist es dir unangenehm, deine Leistungen in Rechnung zu stellen?

8# Belohn dich zwischendurch

Nur zu arbeiten, ist langweilig. Schließlich willst du Geld verdienen, um dir etwas leisten zu können, oder?

Steck dir Etappenziele fest, bei denen du dir etwas gönnen wirst.

Ein neuer Kunde? Yeah, ein neuer Pullover.

1.000 Euro mehr verdient als im Vormonat? Jippieh, nun die passenden Sneaker dazu.

Sobald ich einen Kontoeingang habe, überweise ich mir davon 10 % auf mein Luxusliebe-Konto. Das Geld dort darf ich so verballern, wie ich will. Das erlaube ich mir. So macht Optimismus lernen sogar Spaß!

Ich gönne mir davon Luxus, weil ich Bock drauf habe. Wie zum Beispiel neulich ein Mini-Tube (echt mini!) Haarmaske von Marlies Möller für 7 Euro.

Wie belohnst du dich?

9# Geh gelassen mit Rückschlägen um

Die meisten erfolgreichen Menschen mussten mit Rückschlägen umgehen. Sie waren schon weit oben und zack! bricht alles zusammen – Geld weg, Beziehung kaputt.

Der Trick ist es, dann nicht aufzugeben, sondern es als Teil deines Weges zu sehen.

Jeder Rückschlag gibt dir die Möglichkeit zu lernen und zu wachsen.

Als ich letztes Jahr einen Monat auf Bali war, kamen unerwartet keine Aufträge rein, meine EC-Karte wurde gesperrt und ich hatte nur noch ein paar Euro in der Tasche. „Warum bekomme ich das nie hin?“ habe ich mich heulend gefragt.

Aber dann habe ich mir geschworen, dass mir so etwas nie wieder passiert. Denn wenn ich länger für die Reise gespart und mich besser vorbereitet hätte, wäre es soweit nicht gekommen – ganz einfach.

10# Hol mehr Spaß in dein Leben

Neben positivem Denken ist mir mein persönlicher Spaß enorm wichtig!

Wenn ich von Spaß rede, dann meine ich damit alles, was mir gut tut und mich in eine gute Stimmung bringt.

Ich würde mich zwar nicht als mega sportlich bezeichnen, aber ich merke immer wieder, dass mir Sport gut tut. Früher habe ich Sport gemacht, wenn ich ab und zu Bock darauf hatte. Heute mache ich Sport, weil ich weiß, dass es mir damit besser geht.

Überleg dir, was dich in eine gute Stimmung bringt, zieh es einen Monat konsequent durch und schau, ob sich etwas verändert.

11# Hol dir Unterstützung

Alleine im dunklen Kämmerlein zu sitzen, ist nicht wahnsinnig lustig und schon gar nicht motivierend. Hier Optimismus zu lernen, ist schwer.

Da bringt es wenig, dir einzureden, dass du es dieses Mal schaffen wirst, wenn du in der Vergangenheit schon dutzende Mal gezeigt hast, dass das leichter gesagt als getan ist.

Willst du Optimismus lernen und dadurch leichter deine finanziellen Ziele erreichen, hol dir Unterstützung. Du musst nix alleine durchziehen! Das mache ich auch nicht.

Ich habe mich ein Jahr coachen lassen, war in verschiedenen Mastermind-Gruppen, einige Monate in der kostenpflichtigen Community von Kat Loterzo und bin 2017 in einem kostenpflichtigen Mastermind-Programm.

Bonus-Tipp: Investiere in dich!

Vor allem die kostenpflichtigen Programme haben mich immer nach vorne gebracht. Wenn ich mehr Geld verdienen will, muss ich vorher investieren. Ich investiere viel Zeit, aber mittlerweile auch Geld, weil ich merke, dass es mir viel bringt.

Das solltest du auch machen, wenn du ernsthaft mehr Geld verdienen willst.

Optimismus zu lernen und deine finanziellen Ziele zu erreichen, fällt dir viel leichter, wenn du dafür zahlst und dich dementsprechend dahinter klemmst, um deine Ausgaben wieder reinzuholen.

Wie sind deine Erfahrungen damit? Schreib`s mir in die Kommentare!

 

PINN FÜR SPÄTER

Optimismus lernen

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