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Negative Gedanken in positive umwandeln – 4 Beweise, dass es klappt!

Ich kann mir das nicht leisten.

Das ist teuer, ich hab das Geld nicht. Geht nicht, klappt nicht. Ich vergesse das lieber gleich sofort.

Mit diesen Gedanken war der Zug natürlich gleich abgefahren. Mir jetzt noch das Seminar zu leisten, war so nicht mehr möglich.

Dabei ist es nicht so schwer, sich viel zu leisten. Ich hätte meine negativen Gedanken in positive umwandeln müssen und schon hätte es (wahrscheinlich) geklappt, an der Fortbildung teilzunehmen.

Erlaube deinem Unterbewusstsein, dir zu helfen

Zum Beispiel in dem ich mir verbiete, nicht sofort alle Schotten dicht zu machen. Das passiert nämlich, wenn ich „Das kann ich mir nicht leisten“ denke.

Stattdessen suche ich nach Wegen, wie ich mir das leisten kann.

„Wie kann ich mir das leisten?“ Stell dir beim nächsten Mal die Frage, wenn du mit leeren Taschen vor einer super Jeans stehst und gefrustet das Geschäft verlassen willst.

Dein Unterbewusstsein fängt an zu arbeiten, hilft dir dabei, negative Gedanken in positive umzuwandeln und neue Wege zu entdecken, wie du zu mehr Geld kommst.

Aber nicht nur dabei unterstützt es dich.

Fang an und gibt dir die Chance, neue Möglichkeiten zu sehen. Du wirst dich wundern, welche Gedanken hochkommen, an die du bisher nie gedacht hast und die einen Versuch wert sind.

Dein Unterbewusstsein ist ungeheuer mächtig!

Auf der einen Seite hält dich dein Unterbewusstsein zurück und du gehst den bequemen Weg, auf der anderen Seite öffnet es dir Türen und unterstützt dich, wenn du negative Gedanken in positive umwandeln willst.

Vielleicht ist dir im Moment noch gar nicht bewusst, welche Macht das Unterbewusstsein hat. Negative Gedanken in positive umzuwandeln, ist zwar nicht immer leicht, aber es klappt irgendwann.

Wenn du glaubst, dass du etwas erreichen kannst, schaffst du es.

Placeboeffekt – 3 Studien zeigen, was möglich ist

Nicht nur auf deine Psyche wirkt es sich aus, wenn du negative Gedanken in positive umwandeln kannst. Denk nur an den Placeboeffekt.

In einem Interview sagt Dr. Ulrike Bingel, Schmerzforscherin an der Uni Hamburg

Chronische Knieschmerzen bessern sich zum Beispiel oft nach einer Scheinoperation. Und ständig wiederkehrende Bauchbeschwerden aufgrund von Verwachsungen können sich zurückbilden, wenn der Chirurg die Bauchdecke nur kurz öffnet, ohne die Verwachsungen zu lösen.

Quelle: www.gesundheitsforschung-bmbf.de

In einer anderen Studie wurden zwei Gruppen von Parkinson-Patienten mit Placebos behandelt. In beiden Gruppen kam es zu einer Linderung der Bewegungsstörungen. Gleichzeitig haben die Forscher aber auch noch den Glaubenssatz „Was nix kostet, ist nix wert“ bestätigt.

Denn wenn die Patienten zuerst ein vermeintlich teures Medikament erhielten, ließen die Beschwerden stärker nach, als wenn sie zuerst ein günstiges Mittel bekommen haben. Beides waren die gleichen Placebos, unterschieden sich nur im angeblichen Preis. Krass, oder?

Wie sehr unser Unterbewusstsein uns beeinflusst, zeigt auch eine dritte Studie mit Medizinstudenten, die entweder eine rote oder eine blaue Tablette einnehmen mussten.

Dass beide Farben eigentlich völlig ohne medizinische Wirkung waren, wussten sie nicht. Nach der Einnahme mussten sie einen Fragebogen ausfüllen und Angaben zur Wirkung machen.

Was kam heraus?

Die Studenten, die die blauen Pillen eingeworfen haben, empfanden sie als beruhigend. Die mit den roten Tabletten fühlten sich leicht aufputscht.

Im Sport negative Gedanken in positive umwandeln

Im Sport ist schon lange bekannt, welchen Einfluss das Unterbewusstsein hat. Nicht umsonst haben Spitzensportler Coaches, Mentaltrainer und wie sie alle heißen.

Ein beeindruckendes Beispiel liefert hierfür der Läufer Roger Bannister.

1954 war er der erste Läufer, der die Meile unter vier Minuten schaffte. Das Besondere daran war, dass Ärzte vorher der Meinung waren, dass es körperlich nicht möglich war, diese Zeit zu unterbieten. Der Mensch ist zu schwach, zu langsam und stirbt vielleicht sogar, wenn er sich dermaßen anstrengt. Puh!

Alle Läufer haben bis zu diesem Zeitpunkt daran geglaubt und waren dementsprechend langsamer als vier Minuten.

Wie lautet der schöne Spruch noch?

Alle haben gesagt, das geht nicht, aber dann kam einer, der das nicht wusste und hat es einfach gemacht.

So einer war Roger Bannister.

Es war sein Traum, er glaubte an sich und lief die Strecke in 3 Minuten und 59.4 Sekunden.

Und dann?

Innerhalb der nächsten drei Jahre knackten plötzlich mehr als 300 weitere Läufer diese Marke. Es war plötzlich möglich, also glaubten sie daran und schafften es. (Quelle: „Be your own Life Coach“, Fiona Harrold, 2001, S. 123 ff)

Hier kannst du dir den Lauf ansehen:

Was heißt das für dich?

Du weißt jetzt, dass es sich super lohnt, dein Unterbewusstsein ins Boot zu holen. Wenn du negative Gedanken in positive umwandeln willst, um endlich besser mit deinem Geld umzugehen und Verantwortung für dein Leben übernehmen willst, fang am besten gleich jetzt damit an.

Mir ist in den letzten Monaten wieder aufgefallen, was mir als erster Schritt oft hilft: Fakten zu schaffen!

Wenn ich etwas Tolles sehe, das ich gerne haben möchte oder mir jemand eine hohe Rechnung vor den Latz knallt, kommt gelegentlich noch der Satz hoch: „Sch****! Das kann ich mir nicht leisten!“

Aber dann sage ich zu mir: „Erstmal Fakten schaffen, Linda!“

Das heißt:

  1. Schreib dir auf, wie viel Geld du hast und was in den nächsten Wochen reinkommt. Wenn du damit Probleme hast und dich überfordert fühlst, schau dir meinen Kurs HAPPY MONEY an. Hier geht`s zu den Infos.
  2. Rechne dir dann aus, wie viel Geld du WIRKLICH brauchst. Wenn ich zum Beispiel denke, dass ich gerne mal nach Bali fliegen würde, blinken erstmal die Dollarzeichen in meinen Augen auf. Aber nachdem ich neulich die Preise für Flüge und Unterkunft gecheckt habe, war ich erstaunt, wie günstig ein Urlaub dort wäre.
  3. Jetzt hast du eine gute Ausgangsbasis geschaffen und weißt, wie viel du brauchst, um dein Ziel zu erreichen.
  4. Nun der Trick, deine Gedanken vom Negativen ins Positive zu verwandeln. Frag dich: „Wie kann ich mir das leisten? Wie bekomme ich das Geld zusammen?“

Schon fängt dein Unterbewusstsein an zu rattern und versucht, dir zu helfen.

Hast du das schon ausprobiert?

9 Responses
  1. Hallo Linda,

    vielen Dank für den Impuls nochmal über die Glaubenssätze und Herangehensweise nachzudenken. Ich habe dem auch nichts hinzuzufügen.

    Liebe Grüße,
    Maren

    1. Linda

      Hey Maren 🙂
      Glaubenssätze spielen ja sooo eine große Rolle beim Geld, da kann ich bestimmt noch ein paar mehr Artikel zu schreiben, ohne dass es langweilig wird.
      Verschiedene Methoden, unterschiedliche Ansätze, andere Menschen, die den Beitrag lesen 🙂

      Liebe Grüße
      Linda

  2. Hey Linda,

    ohja, das Unterbewusstsein ist der allerstärkste Wunscherfüller, den wir haben, dem stimme ich absolut zu. Problem ist nur, dass wir unser Leben lang so sehr darauf konditioniert wurden „realistisch“ zu denken, dass wir uns immer wieder in unseren negativen Gedanken suhlen. Ich finde deinen Einsatz super hilfreich eine Aussage wie „Ich kann mir das nicht leisten“ zu einer Frage „Wie kann ich mir das leisten?“ umzufunktionieren.
    Liebe Grüße!
    Anja

    1. Linda

      Hallo Anja,
      klar, da hast du recht! 🙂
      Umso wichtiger ist es, sich dessen bewusst zu werden und an sich zu arbeiten. Genauso wie du bisher (oft) auf Negatives konditioniert worden bist, kannst du dich in Zukunft auf Positives konditionieren 😉

      Liebe Grüße
      Linda

  3. Hallo Linda,

    schöner Beitrag zum Thema positives Denken / Glaubenssätze. Gerade wenn man Kinder
    hat sollte man diesen möglichst viele positive Glaubenssätze mit auf den Weg geben, wenn man ihnen immer wieder sagt, du bist gut in dem was du tust, du schaffst das, deine Eltern glauben an dich, etc. dann klappt es auch wirklich ziemlich häufig 😉

    Viele Grüße
    Anton

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