Selbstwert

Motivation durch Fernweh

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Bei der Blogparade eines Reiseblogs zum Thema Fernweh teilzunehmen, scheint auf den ersten Blick ziemlich abwegig. Zumindest dann, wenn man wie ich kaum verreist.

Das heißt jedoch nicht, dass ich kein Fernweh habe. Ziemlich großes sogar.

Warum geht es in der Blogparade „Was bedeutet Fernweh für dich?“ Jeder Teilnehmer soll beschreiben, was Fernweh für ihn bedeutet und wie er damit umgeht, wenn es besonders schlimm wird.

Dann mal los!

Was bedeutet Fernweh für mich?

Ich würde gerne einmal wieder richtig toll und lange verreisen.

Meine letzte längere Reise waren die Flitterwochen vor acht Jahren. Zwei Wochen Ligurien/Italien in einem urigen Haus – ein sehr schöner Urlaub.

Danach war das Geld durch den Kauf eines Hauses und dann den Tod meines damaligen Ehemannes erstmal knapp. Ich bin umgezogen, habe mein Leben neu sortiert und mich selbstständig gemacht.

Bist du auch selbstständig? Dann weißt du bestimmt, dass in den ersten Jahren das Geld oft nicht in großen Mengen fließt und ein Urlaub daher einfach nicht drin ist.

Ich will in die Wärme!

Trotzdem (oder gerade deswegen?) habe ich Fernweh.

Ich möchte am Strand liegen, ab und zu ins kühle Meer springen und die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut spüren. Mir Sand von den Füßen streichen müssen, vom Wind zerzauste Haare kämmen und abends auf der Terrasse leckeren Salat essen. Das Gemüse dafür habe ich vormittags auf dem lokalen Wochenmarkt gekauft.

Du siehst, es zieht mich in warme Gefilde. Kalte Gegenden sind nichts für mich. Ich bin eine alte Frostbeule und trage schon seit Jahrzehnten Schals bis 20 Grad Außentemperatur.

Weit rumgekommen bin ich noch nicht.

Nur Italien und Frankreich standen bisher an warmen Ländern auf meiner Liste.

Ich gehöre sogar zu den seltenen Menschen, die noch nicht einmal auf Mallorca waren. Aber Malle und Ibiza stehen ganz oben auf meiner Fernwehliste und werden bereist, sobald sich die finanzielle Lage etwas geändert hat.

Was mache ich bis dahin mit meinem Fernweh?

Ich träume. Ich sehe die Bilder von blauem Wasser und weißem Strand vor mir.

Traurig bin ich dabei nicht. Sie motivieren mich, mehr zu arbeiten und mir neue Projekte einfallen zu lassen, mit denen ich mein Business vorantreiben kann. Mehr zu arbeiten ist dann nicht schlimm. Zum einen macht mir Spaß, was ich tue, zum anderen weiß ich, was als Belohnung auf mich wartet.

Kleine Auszeiten vom Alltag

Bis dahin gönne ich mir zwischendurch kleinere Tripps.

Zu meinem 40. Geburtstag war ich mit meinem Freund für drei Tage in einem Schlosshotel auf Rügen. Luxus pur! Weil es ein Geburtstagsgeschenk war, hat mich der Spaß nichts gekostet.

Vor zwei Wochen waren wir in einem tollen Haus mit Pool, Sauna und Whirlpool in Norddänemark. Weil im November kaum ein Schwein ins kalte Dänemark fährt, sind Luxushäuser zu dieser Zeit dort relativ günstig. Unser Haus kostet zum Beispiel in der Hauptsaison pro Woche 1.600 €, uns hat es nur etwa 450 € gekostet.

Beide Reisen waren zwar nicht in meine bevorzugten Reisegebiete, der Luxus hat die kühle Umgebung aber wett gemacht.

Ein paar Tage Sonne habe ich mir diesen Sommer aber zusätzlich gegönnt: Mit der Familie ging es nach Baltrum. Endlich wieder einmal im Meer bei Wellengang zu schwimmen, war herrlich. Allerdings war die Brandung so stark, dass der Strand kurz vor der Sperrung stand und mir teilweise Angst und Bange zumute war.

Trotzdem war es toll!

Tipps zum günstigen Verreisen

Wenn das Geld bei dir ebenfalls nicht in rauen Mengen vorhanden ist, kannst du trotzdem tolle Urlaube machen.

  • Leg dir Prioritäten. Ist dir Luxus wichtiger, Wärme oder der Ort?
  • Wenn du keine schulpflichtigen Kinder hast, bist du nicht an die Ferien gebunden. In der Nebensaison sind die Preise meistens deutlich günstiger. In Dänemark ist beispielweise bei vielen Anbietern schon im Juni und August Nebensaison und die Preise sinken. Besonders günstig ist es von November bis März.
  • Muss die Ferienwohnung direkt am Strand, dem See oder der Skipiste liegen? Bei einem kleinen Budget lohnt es sich, abseits zu suchen. Selbst wenn das Domizil einen Kilometer vom Meer entfernt liegt, bist du nach zehn Minuten zu Fuß dort.
  • Wenn du dein Ziel nicht mit dem Auto ansteuern kannst, sondern fliegen musst, findest du im Blog Pinkcompass einige Hinweise, wie du günstige Flüge findest.
  • Eine günstige Unterkunft findest du außerdem als Couchsurfer, wie Carina Stöwe in einem Gastartikel bei Planetbackpack berichtet.
  • Willst du komfortabler schlafen als auf einer Couch, aber trotzdem Geld sparen, sind Portale wie Airbnb.de für dich passender.

 

Wenn ich die freie Wahl hätte, würde ich mein Fernweh übrigens auf diese Weise befriedigen:

 

Hast du auch Fernweh? Wovon träumst du, wenn du dir deinen idealen Urlaub vorstellst?

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