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Intrinsische Motivation & extrinsische Motivation: Nur das Beste für dein Geld!

Du verstehst nur Bahnhof? Kein Problem, so ging es mir auch, als ich mich für ein Coaching mit meiner intrinsischen Motivation auseinandersetzen sollte.

Hinter den Begriffen intrinsische und extrinsische Motivation versteckt sich allerdings etwas, das dir bei deinem Geld helfen kann. Es fällt dir leichter, dich darum zu kümmern, wieder Ordnung ins System zu bekommen und sogar den einen oder anderen Traum zu verwirklichen.

Das klappt, wenn du weißt, wie du dich am besten motivieren kannst. Genial, oder?

Intrinsische Motivation – dein innerer Antrieb

Aber bevor es darum geht, wie du deine Motivation steigerst, ist es wichtig, dass du verstehst, was intrinsische Motivation überhaupt ist.

Es handelt sich dabei um die Motivation, die aus dir heraus kommt. Sie steckt in dir und zeigt sich, wenn du etwas machst, weil du voll Bock darauf hast. Du hast Spaß daran und freust dich, endlich wieder damit anfangen zu können. Die Basis bildet entweder die Tätigkeit an sich oder die Werte, die damit verbunden sind.

Ich kann nicht behaupten, dass bei mir intrinsische Motivation zum Einsatz kommt, wenn ich mich um meine Steuern kümmere oder meine Rechnungen schreibe. Aber ein Steuerberater oder Mathematiker liebt es, mit Zahlen zu jonglieren und freut sich darauf, endlich loszulegen. Sollte er zumindest.

Extrinsische Motivation – dein Antrieb von außen

Während die intrinsische Motivation aus deinem Inneren kommt, ist die extrinsische von äußeren Faktoren abhängig. Sie wird in der Motivationsforschung in drei Bereiche unterteilt:

Bei der instrumentellen Motivation machst du etwas, weil du dafür eine Belohnung bekommst. Neben der Sicherheit, die ich dadurch bekomme, dass ich mit jetzt mehr mit meinen Finanzen beschäftige, zählt beim Schreiben von Rechnungen natürlich noch etwas anders: GELD. Nur wenn ich Rechnungen verschicke, landet das Geld meiner Kunden auf meinem Konto.

Für dich als Angestellte kommen außerdem das externe Selbstverständnis und die Internalisierung von Zielen zu Tragen. Du gehörst einem Unternehmen an, fühlst dich zugehörig und willst deine Arbeit so gut wie möglich erfüllen (externes Selbstverständnis).

Jedes Unternehmen hat außerdem Ziele und Werte. Ideal ist es, wenn diese Werte mit deinen eigenen übereinstimmen und du dich deswegen anstrengst, die Ziele zu erreichen – dann macht die Arbeit umso mehr Spaß. Die Rede ist dann von der Internalisierung.

Wie motivierst du dich, dich um dein Geld zu kümmern?

Damit du anfängst, dich um dein Geld zu kümmern, zum Beispiel ab sofort ein Haushaltsbuch zu führen oder Rechnungen gleich zu bezahlen, wenn du den Briefumschlag geöffnet hast, ist es aber besser, dich auf die intrinsische Motivation zu konzentrieren.

Weil die extrinsische Motivation von äußeren Faktoren abhängig ist, kann einiges dazwischen kommen und schon ist diese Motivation weg. Das geht schneller, als du gucken kannst! Aber wahrscheinlich erzähle ich dir nichts Neues, oder?

Einfach gesagt: Wenn ich penibel genau Haushaltsbuch führe, weil mein Freund das wahnsinnig sexy findet (tut er nicht, keine Sorge), ist damit garantiert Schluss, sobald ich mich in einen anderen Mann verliebe. <= extrinsische Motivation

Führe ich aber Haushaltsbuch, weil ich es unglaublich schön finde, die Zahlen ordentlich aneinandergereiht im Heft stehen zu sehen (tue ich nicht, leider), mache ich damit auch dann weiter, wenn ich irgendwann als alte Frau mit zehn Katzen alleine in den Bergen wohne. <=intrinsische Motivation

Kleine Belohnungen erhöhen die Motivation

Allerdings kann die äußere Motivation dir dabei helfen, in den Quark zu kommen.

  • Du belohnst dich nach einem Monat Haushaltsbuch schreiben mit einem leckeren Eisbecher.
  • Oder du checkst täglich deinen Kontostand? Das ist ein Besuch im Freibad, eine tolle Zeitschrift oder etwas anderes wert, worauf du Lust hast.
  • Schaffst du es, drei Monate deine Budgets einzuhalten, gehst du ins Kino.

Überleg dir 1) mit welcher Aufgabe du anfangen möchtest, dein Geldproblem anzupacken und 2) womit du deine Etappenziele belohnen könntest. Als Etappen bieten sich zum Beispiel ein Monat, drei Monate, ein halbes Jahr und ein Jahr an.

Der erste Monat ist der schwerste, weil dein Gehirn so lange braucht, um sich an eine neue Routine zu gewöhnen. Hast du den erst einmal überstanden, läuft es.

Finde deinen inneren Antrieb!

Bist du aber nicht innerlich davon überzeugt, dass es sich lohnt, dich mehr mit deinem Geld zu beschäftigen, haben Eis, Kino oder Zeitschrift keinen Effekt.

Umso wichtiger ist es daher, dass du herausfindest, was dich innerlich antreibt und motiviert.

Stell dir dafür die folgenden Fragen:

  • Was hat mir als Kind besonders viel Spaß gemacht?
  • Wobei kann ich jetzt (als Erwachsener) abschalten? Was macht diese Tätigkeit aus?
  • Was sind meine Träume? Was symbolisieren sie für mich? Wie würde ich mich fühlen, wenn ich sie erreiche?
  • Was bewundere ich an anderen Menschen?

Lass dir Zeit, diese Fragen zu beantworten. Nimm Stift und Papier und schreib auf, was dir in den Sinn kommt. Lass es fließen und fange bloß nicht damit an, deine Ideen zu zensieren. Alles, was dir einfällt, ist wichtig.

Wenn du dir deine Aufzeichnungen anschließend durchliest, fällt dir vielleicht eine Tendenz auf. Merkst du, was dir wichtig ist?

Mach dir jetzt klar, wie sehr es dir hilft, dein Haushaltsbuch zu führen, um deine Werte zu leben.

Hast du deine intrinsische Motivation schon gefunden?

Hinterlasse mir jetzt einen Kommentar

 

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