Es tut mir leid.

Ich vergebe dir.

Ich liebe dich.

Danke.

Wenn du diese vier Sätze sagst, kannst du leichter Geld in dein Leben holen.

Okay, ganz so einfach ist es dann doch nicht. Ein bisschen mehr Aufwand gehört dazu, aber trotzdem ist es im Endeffekt ziemlich simple.

Es handelt sich dabei nicht nur um vier Sätze, sondern sie sind der wesentliche Bestandteil von Ho’oponopono, dessen Anleitung du hier bekommst.

Aber was ist das überhaut für eine Methode, deren Namen ich nur dann fließend aussprechen kann, wenn ich das Wort anstarre und mich voll konzentriere? (Homöopathie fällt mir leicht)

Ho`oponopono – Vergebungsritual mit langer Tradition

Im Wesentlichen setzt sich das Wort aus drei Einzelteilen zusammen:

Ho`o = etwas tun

pono = in Harmonie bringen, korrigieren

ponopono = noch viel intensiver in Harmonie bringen. So stark, dass sogar Vollkommenheit erreicht wird.

Es handelt sich bei Hooponopono um ein hawaiianisches Vergebungsritual mit einer langen Geschichte. Das Besondere daran ist, dass nicht nur die beteiligten Personen, sondern auch Orte und Wesen einbezogen wurden.

Indem du durch dieses Ritual lernst, zu verzeihen und loszulassen, verschwinden negative Gefühle und Erfahrungen aus deinem Leben.

Und was hat Hooponopono mit deinem Geld zu tun?

Wenn du nicht gut mit deinem Geld umgehen kannst und es schneller wieder verwindet, als es reingekommen ist, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du früher negative Erfahrungen mit Geld gemacht hat.

Vielleicht nicht direkt mit Geld, aber sicherlich indirekt. Du siehst, wie deine Eltern mit Geld umgehen, wie sie über Arme und Reiche reden, wie Geld in der Gesellschaft angesehen wird.

All das wird zu Gedanken und zu Erinnerungen, die du mit bestimmten Gefühlen verbindest – in diesem Fall mit negativen, drückenden oder schmerzenden.

Wenn du dich davon löst, ist es leichter für dich, frei mit Geld umzugehen und dadurch mehr in dein Leben zu holen.

Befreie dich von unnötigem Ballast

Eins noch vorweg: Es geht beim Vergeben in erster Linie um DICH.

Es ist für dich nicht wichtig, dass du den anderen von seiner Schuld befreist oder sogar gutheißt, was er getan hat. Nein!

Es geht darum, dass du den Ballast loswirst, der dich seit Jahren oder Jahrzehnten runterzieht und es dir nicht erlaubt, das Leben zu leben, das dir zusteht.

Nicht zu verzeihen, belastet vor allem DICH. Der andere weiß vielleicht nicht einmal, dass du noch nicht abgeschlossen hast …

Ho`oponopono, Anleitung zum Loslassen

Diese Ho`oponopono-Anleitung ist zwar leicht, aber du solltest ein paar Stunden, Tage oder Wochen Zeit fürs Praktizieren einplanen. Eigentlich hört die Arbeit damit nie auf.

Zumindest die erste Rutsche nimmt mehr Zeit in Anspruch als die Durchgänge, die danach folgen.

Wie geht`s los?

Deine Erinnerungen an Geld

Um deine Geldgeschichte aufzuarbeiten und negative Gefühle loszulassen, ist es wichtig, dass du deine Erinnerungen aufschreibst.

Nicht nur ein bisschen in Gedanken erinnern, sondern aufschreiben. Mit Blatt und Papier. Nicht nur ein paar Erinnerungen, sondern alle.

Ja, das nimmt Zeit in Anspruch.

Ja, das kann anstrengend sein.

Ja, das kann sich sogar zum Kotzen anfühlen.

Aber da musst du durch, wenn es sich lohnen soll.

Nimm dir also einen Block und fang in deiner Kindheit an. Was ist deine frühste (negative) Erinnerung, die du an Geld hast? Von da an arbeitest du dich Jahr für Jahr voran, bis du schließlich im Heute angekommen bist.

Denk dabei an deine Eltern, Freunde, Oma und Opa, Geschwister, deinen ersten Freund, deinen zweiten Freund (…), deine verschiedenen Jobs oder wichtige Meilensteine in deinem Leben.

Jede.einzelne.Erinnerung.aufschreiben.

Als ich das gemacht habe, sind so sieben Seiten voll mit Erinnerungen zusammengekommen.

  • Ich habe als Kind aus der Pfennigbüchse meiner Eltern Pfennige geklaut.
  • Mit dem geklauten Geld bin ich mit klopfendem Herzen zum Kiosk gegangen und hab mir Süßigkeiten gekauft.
  • Zu meinem zwölften Geburtstag hab ich ein silbernes Fahrrad von einer uncoolen Marke geschenkt bekommen. Meine Freunde hatten tolle Sporträder.
  • Während meiner Arbeit als Redakteurin fand ich es extrem ungerecht, als ich erfahren habe, dass mein Kollege mehr Geld verdient als ich. Gesagt hab ich aber nichts.

So geht es weiter und weiter und weiter.

Lass dir Zeit dabei!

Du merkst, dass immer wieder neue Erinnerungen hochkommen, die du bearbeiten kannst.

Dann nimmst du dir jede einzelne Erinnerung vor. Geh richtig in Gedanken zurück in die Situation von damals und fühle. Fühle, wie du dich damals gefühlt hast.

Und dann sagst du:

Es tut mir leid.

Ich vergebe dir.

Ich liebe dich.

Danke.

Ich habe gemerkt, dass ich oft nicht nur der beteiligten Person vergeben musste, sondern auch mir selbst.

Wenn ich als kleines Kind Geld geklaut habe und deswegen lange eine Schuld in mir gespürt habe, habe ich nicht nur meinen Eltern verziehen, sondern auch mir.

Es tut mir leid.

Ich vergebe mir.

Ich liebe mich.

Danke.

Das sitzt.

Und es befreit.

Kennst du Ho`oponopono schon? Schreib jetzt einen Kommentar.

PIN FÜR SPÄTER:

HO'OPONOPONO

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