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Geld spenden – warum es dir hilft, reicher zu werden

„Wo ist da der Haken?“, denke ich, als ich die Mail eines großen internationalen Serviceanbieters öffne.

Über einen Zeitraum von drei Wochen und mit der Hilfe der Supportmitarbeiter Susie, Nancy, Jordan und Elliot haben wir versucht, dass ich mich dort anmelde und den fälligen Mitgliedsbeitrag überweise. Hat nicht geklappt, weil ich durch meine Insolvenz keine Kreditkarte benutzen kann.

Ich habe Screenshots geschickt, erklärt und beschrieben, sie haben reagiert, gemacht und getan. Aber nix hat funktioniert.

Gestern lese ich dann in der Mail: „Hallo Linda, tut uns fürchterlich leid wegen der Umstände, aber es klappt immer noch nicht. Wir haben dir jetzt einen Account aufgesetzt. Hier sind deine Login-Daten.“

Skeptisch, aber glücklich

Häh? Das kann nicht sein! Die wollen mir einen Zugang schenken? Ich traue mich fast nicht, diesen Gedanken zu denken. Und weil ich noch immer skeptisch bin, ob ich wirklich so viel Glück habe, antworte ich schnell.

„Danke für den Zugang! Ich hab aber immer noch nicht bezahlt. Wie mach ich das nun?“ Es ist ja immerhin möglich, dass ein Praktikant mir den Zugang geschaffen hat und niemand sonst davon weiß. So gebe ich ihnen immerhin die Möglichkeit, ihren vermeintlichen Fehler zu korrigieren.

Aber ich freue mich trotzdem schon innerlich wie Bolle!

Dann die Antwort. Diesmal vom Direktor des Kundenservice persönlich! Frei übersetzt: „Ne ne, alles roger. Beruhig dich! Du kannst deinen Account jetzt benutzen und musst nix zahlen. Gib das Geld einfach jemanden, dem es hilft.“

Krass, oder?

Ich habe mich total gefreut!

Ich spare dadurch zwar kein Geld, aber das war ja eh nicht meine Absicht. Ich kann den Dienst nun nutzen und tue außerdem noch etwas Gutes.

Mein Geld bleibt in der Heimat

Und schwups weiß ich auch schon, wohin mein Geld geht: Ins Leeraner Frauenhaus.

Das liegt für mich nahe. Mit diesem Blog will ich DIR helfen und mit einer monatlichen Spende unterstütze ich das Frauenhaus, auch Frauen zu helfen. Beide Male, um ihr Leben zu ändern, es zu verbessern und Verantwortung zu übernehmen.

Ans Frauenhaus einen Teil meines Geldes zu spenden, hab ich bestimmt schon ein paar Monate vor. Aber wie das so ist mit den Vorsätzen: Ich nehme mir etwas vor und dann kehrt doch wieder der Schlendrian ein. „Ich mach das, wenn ich mehr Geld habe“ – haha, gute Ausrede!

Aber nun ist der Zeitpunkt anscheinend gekommen. Das Geld für den Service hätte ich eh ausgegeben, also ist es da. Und es für etwas anderes auszugeben, kommt nicht in Frage. Das würde mir keine Freude bereiten. Karma und so.

Kleinvieh macht auch Mist

Apropos Karma,  es gibt natürlich (nicht nur) einen Grund, warum es sich auch für dich lohnt, zu spenden.

[bctt tweet=“Was du gibst, kommt zu dir zurück.“]

Heißt, wenn du anderen Menschen hilfst, ihnen Geld, Zeit, Kleidung oder anderes spendest, profitierst du davon langfristig. Deine guten Tagen wirken sich irgendwann positiv auf dein Leben aus.

Als ich Anfang 2015 angefangen habe, nach dem Einkaufen an der Kasse mein Wechselgeld in die Spendenbox zu werfen, hab ich das allerdings zu ernst genommen. Meine Hintergedanken waren ziemlich gierig, immer wenn es in der Box geklingelt hat. „Nun komm schon endlich zu mir zurück, Geld!“

Mir ist das nicht einmal aufgefallen. Nur mein Freund meinte immer mal wieder, dass das nicht der richtige Ansatz sein kann.

Heute sind meine Gedanken anders, wenn ich Geld gebe, egal ob es in eine Spendendose geht oder an den Bettler vorm Supermarkt. Ich weiß, dass sich jemand darüber freut und das freut mich auch.

Und das ist schon einer der drei Gründe, warum dir spenden hilft, reicher zu werden.

1# Es ist einfach ein tolles Gefühl, zu helfen

Ich gebe mein Geld am liebsten direkt an Menschen, weil ich dann die Freude mit eigenen Augen sehe. Als ich mit dem Frauenhaus telefoniert habe, um zu klären, wohin ich überweisen soll, war die Freude der Betreiberin nicht zu überhören. Oft kommt es anscheinend nicht vor, dass sie Spenden erhalten.

Schau dich ein bisschen um, was für dich in Frage kommt und wo du ein gutes Gefühl hast. Vielleicht hast du sofort einen Verein oder eine Person vor Augen, die du unterstützen möchtest. Oder du fängst wie ich an, ein paar Cent nach jedem Einkauf in eine Spendendose zu geben.

2# Gesetz des Karma

„Wie du in den Welt rufst, so schallt es heraus“ – wenn du gut mit deinen Mitmenschen umgehst, hilft dir das zu einem besseren Leben.

Es muss nicht viel Geld sein, wichtiger ist deine gute Absicht, die dahinter steckt.

3# Du merkst, wie viel du schon hast und wie gut es dir in Wirklichkeit geht

Während sich ein anderer Menschen sich auf die Straße setzt und dich um etwas Geld anbettelt, geht es dir ziemlich gut. Du bist sogar finanziell in der Lage, ihm ein bisschen Kleingeld aus deinem Portemonaie zu geben.

Wie schlecht müsste es dir gehen, dass du seine Stelle einnehmen würdest?

Sieht dein eigenes Leben da nicht augenblicklich viel reicher aus?

(Anmerkung: Ich habe nichts ans Leeraner Frauenhaus gespendet, weil die Bürokratie es unnötig schwer macht. Ich entscheide stattdessen jeden Monat spontan)

PINN FÜR SPÄTER

geld spenden


Linda
Linda

Ich war in der Privatinsolvenz, selbstständig und hatte ständig Angst, dass mein Einkommen nicht ausreicht – auch wenn ich eigentlich immer genug verdient habe. So sah mein Leben vorher aus. Heute weiß ich, dass der Umgang mit Geld sich gut anfühlt, wenn du dein Geldbewusstsein änderst: Genieß dein Leben und spür die Fülle!

    7 replies to "Geld spenden – warum es dir hilft, reicher zu werden"

    • Sabine

      Liebe Linda,

      vielen lieben Dank für diesen tollen Artikel – wobei ich Deinen Podcast angehört habe, weil ich Deine Stimme und wie Du es sagst sehr mag :-).

      Das Geben gehört bei mir einfach dazu.
      Geld war bei uns nie im Überfluss vorhanden, aber den Straßenmusikanten oder den Obdachlosen habe ich immer etwas zugesteckt.
      Herzliche Grüße,
      Sabine

      • Linda

        Hallo Sabine,
        freut mich, dass du das auch so siehst 🙂
        Wobei du ja anscheinend schon immer diese Haltung hattest. Finde ich super!

        Liebe Grüße
        Linda

    • Michael

      Hallo Linda,

      ach wie schön, dass du über dieses Thema einen Beitrag geschrieben hast (noch mehr!).

      Besonders die Gedanken verändern sich beim Spenden – plötzlich merke ich, wie sehr wir doch im Überfluss leben und ich mit einer kleinen Gabe ein Lächeln auf die Gesichter zaubern kann. Ich habe mich vor einem halben Jahr dazu entschlossen 10% meiner Einnahmen regelmässig zu spenden. Das ist ein super Gefühl und in diesem Sinne sehr egoistisch. Daher wünsche ich mir noch mehr Egoisten, die gerne gutes tun und auf das karmische Gesetz vertrauen ;-).

      Liebe Grüße,
      Michael

      • Linda

        Hallo Michael,
        freut mich, dass dir der Artikel gefällt!
        Stimmt, Spenden ist (auch) egoistisch – aber es gibt Schlimmeres 😉
        10% der Einnahmen ist super, so weit bin ich noch nicht.

        Liebe Grüße
        Linda

    • Monika Reich

      Hi,

      so sehe ich das auch. Ich spende regelmässig, am liebsten für kleine Projekte zu denen das Universum irgendwie einen Kontakt zu mir erstellt hat. Im letzten Jahr habe ich über den Glückfinderprodcast ein tolles Interview mit Maik gehört, einem ehemaligen Solarunternehmer, der ausgestiegen ist und nun in Ghana für Kinder eine Fußballschule aufbaut. Eigentlich habe ich mit Fußball nichts am Hut und wenn ich Kinder unterstütze, dann eher Mädchen, weil die es im Leben schwerer haben. Aber irgendwie hat mich dieses Projekt so angesprochen, dass ich jetzt Robert ermögliche, zur Schule zu gehen, zu lernen und Fußball zu trainieren. Er hat vorher auf der Straße gelebt. Es kostet mit knapp 50,- € im Monat. Und ich hab mich so gefreut, als ich einen Brief von ihm bekam. Mit der Bitte für Fußballschuhe. Ich musste mich erst schlau machen, welche Schuhe Jungs zum Fußballspielen tragen (so mit Stollen oder eben nicht), aber ich habe mit Freuden ihm ein Paar ausgesucht.

      Tschüß Monika

    • […] Meistens geht es dir so gut, dass du immer noch in der Lage bist, anderen zu helfen. […]

    • […] ich mich mehr liebe, bin ich in einer anderen Schwingung, helfe mehr Menschen, mache mehr, was mir entspricht und gefällt – alles Punkte, damit ich leichter Geld anziehe […]

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