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Fastbill – ich hab`s getestet und bin geblieben

Fastbill Rechnungen schreiben

Rechnungen zu schreiben, hat mir bisher keinen Spaß gemacht. Beim Zusammenzählen der einzelnen Posten mache ich gelegentlich Fehler – egal, ob ich einen Taschenrechner benutze oder nicht. Also kontrolliere ich lieber alles doppelt und dreifach, bevor ich sie an den Kunden verschicke. Nervt.

Aber damit ist zum Glück Schluss. Ich habe lang Fastbill, ein Online-Programm, getestet und ziehe heute ein vorläufiges Fazit.

Zwei Monate online getestet

Dass du dich um deinen Finanzen kümmerst, ist enorm wichtig. Um dir finanzielle Freiheit zu schaffen, musst du Ordnung schaffen, einen Überblick über Ein- und Ausgaben haben und wissen, welche Kunden im Verzug sind. Dir geht sonst bares Geld durch die Lappen!

Natürlich hätte ich schon längst ein Programm nutzen können, mit dem ich meine Rechnungen erstelle und versende.

Im Allgemeinen bin ich aber kein Freund solcher Anwendungen. Ich habe keine Lust, mich stundenlang einzuarbeiten, um dann festzustellen, dass es mir doch nicht das bietet, was ich suche. Ein Programm meiner Wahl muss einfach sein, idiotensicher sozusagen.

Nachdem ich in einigen Blogartikeln gelesen habe, wie toll und einfach Fastbill ist, um damit Rechnungen zu schreiben, wollte ich es auch testen. Einen kostenlosen Testmonat gibt es von Fastbill, einen weiteren hatte ich über ein Gutscheinportal. Zwei Monate sind genug, damit ich mir einen echten Eindruck verschaffen kann.

Mit Fastbill Rechnungen schreiben – und mehr

Ein paar Stichpunkte für dich, was du mit dem Programm alles machen kannst:

  • Kundendaten anlegen
  • verschiedene Rechnungsvorlagen anfertigen
  • Rechnungen versenden (per Mail aber auch per Post)
  • Dokumente sortieren
  • Statistiken über dein Einkommen erstellen

Eine ausführliche Beschreibung findest du hier: Funktionen von Fastbill.

Fastbill Rechnungen schreiben

Das Dashboard: Von hier aus geht`s los.

Taschenrechner adé!

Um es mal gleich zu sagen: Auch bei Fastbill habe ich ein paar Stündchen gebraucht, um mich zurechtzufinden, meine Rechnungsvorlage zu erstellen und notwendige Einstellungen vorzunehmen. Aber ich hatte Blut geleckt und wollte es schaffen.

Nachdem ich also meine Kundendaten eingegeben habe, sind die ersten Rechnungen erfolgt. Herrlich! Ich gebe einfach die verschiedenen Posten ein und am Ende der Rechnung aktualisiert sich die Summe. Wahlweise mit oder ohne Mehrwertsteuer.

Ja, natürlich kann eine Excel-Tabelle das auch. Andere Programme sicherlich ebenso. Aber wie schon vorher einmal angemerkt, muss mich ein Programm optisch ansprechend. Fastbill schafft das.

Fastbill Rechnungen schreiben

Vorlage wählen, Rechnung schreiben, Fertig.

Tarif-Entscheidung: Complete oder Plus?

Wenn die Rechnung fertig ist, kann ich sie mir über die Vorschaufunktion ansehen und danach wegschicken. Im Basistarif Complete für 5,95 € monatlich ist nur die Bezahlung per Überweisung möglich. Willst du deinen Kunden zusätzlich noch Zahlungen per Paypal, Kreditkarte, Lastschrift oder Sofortüberweisung anbieten, musst du den Plus-Tarif für knapp 20 Euro pro Monat wählen.

In den zwei Monaten Testphase konnte ich alle Zahlvarianten anbieten. Hätten meine Kunden diese merklich in Anspruch genommen, hätte ich sicherlich den Plus-Tarif gebucht. Allerdings haben nur zwei von ihnen per Paypal gezahlt. Pro Monat einer. Lohnt sich für mich also nicht.

Nix für Farbenblinde

Äußerst praktisch finde ich, dass das System erfasst, wenn ein Kunde über die Online-Varianten zahlt. Der Zahlungseingang wird in meiner Statistik vermerkt und der kleine Button wechselt von orange (fällig) zu grün (bezahlt). Erfolgt eine normale Überweisung, muss ich meine Kontoeingänge überprüfen und im System vermerken. Kein Problem, aber anders ist es komfortabler.

Grafiken erstellt Fastbill ebenfalls, in denen du anhand der Balken die Entwicklung deines Verdienstes siehst.

Welche Variante für dich passend ist, kannst du in der Preis-Tabelle erkennen. Emails mit eigenem Logo oder ein Report für den Steuerberater sind zwei weitere Punkte, die bei Plus möglich sind. Mit Plus10 gibt es einen dritten Tarif, der aber für mich aufgrund fehlender Mitarbeiter nicht in Frage kommt. Hier ist der direkte Vergleich.

Support mit kleiner Lücke

Vor ein paar Wochen habe ich bei einem Problem den Support über die Chatfunktion kontaktiert und wurde nett und kompetent beraten, bis mein Problem gelöst war. Alles super!

In letzter Zeit ist mir aber aufgefallen, dass der Chat häufiger nicht besetzt war. Nachdem ich den Support heute telefonisch erreicht hab, hat mir der Mitarbeiter von Fastbill erklärt, dass gerade neue Mitarbeiter eingearbeitet werden und der Chat demnächst wieder geöffnet ist. Im Normalfall ist er dann von montags bis freitags zwischen 10 und 18 Uhr zu erreichen.

Mein Fazit nach zwei Monaten

Ich mag Fastbill.

Da meine Testphase in elf Tagen abläuft, habe ich mich heute fix für den Complete-Tarif angemeldet. 5 € netto beziehungsweise 5,95 € brutto werden mir nun monatlich abgebucht. Entscheide ich mich für die jährliche Zahlung, wirds günstiger.

Habe ich irgendwann keine Lust mehr auf Fastbill, kann ich monatlich kündigen.

Außerdem mag ich, dass es sich um ein Produkt eines deutschen Bloggers handelt. Christian Häfner kennst du vielleicht schon von Letsseewhatworks. Das unterstütze ich doch gerne.

(Nachtrag Juli 2016: Ich bin immer noch bei Fastbill und sehe keinen Grund, mich dort abzumelden)

Wie erstellst du deine Rechnungen? Händisch oder hast du ein Programm?

Hinterlasse jetzt einen Kommentar!

8 Kommentare

  1. Hey Linda,

    toll, dass FastBill dir gefällt und du hier berichtest. Das mit dem Chat wird sich hoffentlich kurzfristig gelöst haben.

    Wünsche dir viel Spass mit FastBill! Und wenn du Fragen hast, weiß du ja wo du uns findest 😉

    Viele Grüße und weiterhin viel Erfolg mit deinem Blog.
    Christian

    • Hallo Christian,
      danke für deinen Kommentar.
      In zwei Wochen ist wieder Fastbill-Zeit bei mir. Eine Frage hab ich tatsächlich noch, ist mir eingefallen 🙂
      Kläre ich dann demnächst, ist nichts dringendes.

      Lieben Gruß
      Linda

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  3. Hallo!

    Ich mag ja lieber Mein Tagwerk statt Fastbill, bin da vom kostenlosen Account (3 Rechnungen) zum Profi-Tarif gewechselt. ISt auch aus Deutschland und die Gründer und Macher bieten oft Workshops an, so habe ich einen damals im Betahaus kennengelert. Mein Tagwerk passt halt viel besser auf Freelancer, finde ich. Ich kriege hierfür übrigens kein Geld, keinen Rabatt und auch keine Freimonate. Ich schreibe das als echter Fan 🙂 Website: http://www.mein-tagwerk.de/tagwerk/ Viel Erfolg, Paul!

    • Hallo Paul,
      Mein Tagwerk kenne ich nicht, aber danke für den Tipp 🙂
      Ist ja immer gut, eine Vergleichsmöglichkeit zu haben.

      Ich bin jeher ein Gewohnheitstier, gerade was Software angeht. Wenn ich mal etwas gefunden habe, das ich optisch ansprechend finde und was dann auch noch meine Anforderungen erfüllt, bleib ich dabei 😉

      Viele Grüße und Danke,
      Linda

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