Facebook-Gruppe gründen

Um dich und dein Business zu zeigen, ist Facebook eine hervorragende Plattform. Es gibt einige Frauen, die dort einen Teil ihrer Kunden finden und daher nicht mehr auf das soziale Netzwerk verzichten wollen. Vielleicht hast du dort schon ein privates Profil oder eine Fanpage und freust dich über die zusätzliche Aufmerksamkeit. Für deinen Erfolg kannst du noch einen Schritt weiter gehen und eine eigene Facebook-Gruppe gründen. 

4 Gründe für mehr Erfolg

Für dein kleines oder großes Business kann eine eigene Facebook-Gruppe einen wichtigen Schritt zu mehr Erfolg bedeuten.

1. Du bindest Interessenten und Kunden an dich. Bist du regelmäßig in deiner Gruppe vor Ort und kommentierst, wissen die Mitglieder, dass du für sie da bist.

2. Du schaffst eine weitere Plattform, über die deine Kunden dich finden. Neben Blog, Website oder Facebook-Seite ist die Gruppe für viele User eine gute Möglichkeit, um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Früher oder später landet der eine oder andere auf deiner Unternehmensseite und knüpft geschäftliche Kontakte.

3. Du kannst dich als Experte positionieren. Wenn du deine Facebook-Gruppe erstellen möchtest, hast du dort die große Chance, zu zeigen, was du weißt. Antworte auf Fragen und reagiere auf Kommentare, dann nehmen die Mitglieder dich als Experte wahr.

4. Du kannst dein Angebot bewerben. Aber Vorsicht! Hier musst du äußerst vorsichtig sein. Wenn du oft und ungefragt deine Produkte oder Blogposts verlinkst, sind die Teilnehmer schnell weg. Wäre ich auch.

Aus dem Nähkästchen geplaudert

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Katharina Lewald von BloggenfürschlaueFrauen.de

Katharina von BloggenfürschlaueFrauen.de hat eine Gruppe mit aktuell fast 500 Mitgliedern. Warum hat sie sich dazu entschlossen, diesen Schritt zu gehen?

„Ich habe anhand der vielen Kommentare auf meinem Blog gemerkt, dass ich mittlerweile eine kleine, engagierte Community habe. Dieser wollte ich einen Raum zum Austausch bieten – und zwar dort, wo sie ohnehin jeden Tag aktiv ist: auf Facebook.

Außerdem erhalte ich oft E-Mails von Lesern mit Fragen, die ich dann gerne an meine Gruppe verweise. Davon abgesehen wollte ich mit der Gruppe den Aufbau der Marke `Bloggen für schlaue Frauen`unterstützen“, erklärt sie mir.

Zu wenige Gruppen ohne Werbung

Geldbeziehungscoach Uta Nimsgarn hatte mit ihrer Gruppe zur 52-Wochen-Herausforderung eine andere Motivation: „Ich habe die Facebook-Gruppe gegründet, weil ich finde, es gibt keine deutschsprachige Gruppe, wo sich Frauen – ohne Werbung – unterstützen. Auf jeden Fall kannte ich keine.

Sie ist eher mein Geschenk, weil es mir so gut geht und ich mir wünsche, dass mehr Frauen ihr Traumleben leben können. Wenn die eine oder andere dadurch auf mich und meine Arbeit aufmerksam wird, dann freut mich das.“ Sie sieht die Gruppe als Ergänzung zu ihrer Tätigkeit als Coach.

Ich bin in beiden Gruppen sehr gerne Mitglied, weil ich dort sachliche/fachliche Diskussionen führen kann. Auch die Gruppe von Katharina zeichnet sich übrigens dadurch aus, dass dort Werbung nicht gewünscht ist.

Das Unternehmen unterstützen

Ihr Unternehmen zu pushen, hat bei Katharina durchaus eine Rolle gespielt. Dieser Punkt interessiert mich besonders, weil es für mich ebenfalls einer der Gründe wäre, eine Gruppe zu gründen. Hat es geklappt?

„Ich denke schon, dass meine Facebook-Gruppe in den Aufbau meiner Marke und meines Images einzahlt, aber so etwas lässt sich natürlich schwer messen.
Insbesondere bei der Marktforschung ist meine Community aber sehr hilfreich: Wenn ich Fragen stelle, erhalte ich dort sehr viele, teilweise wirklich ausführliche Antworten.

Einmal habe ich zum Beispiel nachgefragt, wie meine Community am liebsten mit Hilfe von Online-Kursen lernt. Es kam heraus, dass die meisten eine Kombination aus Selbstlernkurs und 1:1-Unterstützung bevorzugen.

Das ist in jedem Fall sehr hilfreich und führt mittel- bis langfristig sicher zu mehr Erfolg. Und es ist wesentlich günstiger als die klassische Marktforschung (wenn sicherlich nicht so genau, das ist aber auch gar nicht der Sinn und Zweck der Facebook-Gruppe).

Meinungsbilder und Stimmungen lassen sich über solche Gruppen sehr leicht einfangen – erst kürzlich diente mir eine Gruppendiskussion als Aufhänger für einen Blogartikel. So gesehen hilft mir meine Facebook-Gruppe auf jeden Fall, dabei erfolgreicher zu werden“, erklärt Katharina.

Mit den Mitgliedern in Kontakt zu sein und mit ihnen zu kommunizieren, ist also ein gutes Instrument, um herauszufinden, was ihnen auf dem Herzen liegt. Als Mitglied weiß ich, dass sowohl Katharina als auch Uta regelmäßig fragen, welche Themen gerade aktuell sind. Auf die Antworten können sie schnell im Blog oder Business reagieren.

Aufwand der Gruppen-Pflege

Vielleicht hast du jetzt auch Lust bekommen, aktiv zu werden. Du musst dir aber im Klaren darüber sein, dass die Gruppe nicht von allein läuft.

Du musst neue Mitglieder freischalten, unerwünschte Werbung löschen, für Ordnung sorgen und sogar Mitglieder rauswerfen, die sich nicht benehmen. Unter Umständen machst du dich damit nicht bei jedem beliebt – damit musst du umgehen können.

Geldbeziehungscoach Uta-nimsgarn.de
Geldbeziehungscoach Uta-nimsgarn.de

„So wie die Gruppe jetzt läuft, bin ich überrascht, wie wenig Zeit sie in Anspruch nimmt“, freut sich Uta Nimsgarn. Bei zurzeit fast 300 Mitgliedern ist sie meistens zwei Mal täglich dort und braucht jeweils 15 Minuten, um sich einen Überblick zu verschaffen. Das hält sich im Rahmen, finde ich.

Je größer deine Gruppe wird, desto mehr Zeit solltest du aber einplanen – oder einen Co-Admin ernennen, der dir einen Teil der Arbeit abnimmt.

In 6 Schritten eine Facebook-Gruppe gründen

  1. Log dich bei Facebook ein und geh zu deinem privaten Profil.
  2. Auf der linken Seite siehst du Gruppen, in denen du schon Mitglied bist. Dort steht außerdem „Gruppe gründen“.
  3. Du wählst einen Namen und musst dann Mitglieder einladen. Zur Gruppengründung ist es also notwendig, dass du ein paar Facebook-User hast, die Mitglied sein wollen.
  4. Danach entscheidest du dich, ob du eine öffentliche, geschlossen oder geheime Gruppe eröffnen möchtest.
  5. Erstell danach die Gruppe.
  6. Nun kommt noch das Feintuning mit Headerbild, Regeln und Gruppenbeschreibung.

Dann geht`s auch schon los!

MyMoneyMind hat mittlerweile eine eigene Gruppe, in der sich Frauen unterstützen, ihr Verhältnis zum Geld zu verbessern. Schau doch einfach mal rein: Hier geht`s zur Facebook-Gruppe!

Danke an Katharina und Uta für die Beantwortung meiner Fragen!

 

Inspirieren dich die Erfahrungen von Katharina und Uta, nun selbst eine Facebook-Gruppe zu erstellen? Oder kommt es für dich nicht in Frage?

Hinterlasse jetzt einen Kommentar!

 

 

 


Linda
Linda

Ich war in der Privatinsolvenz, selbstständig und hatte ständig Angst, dass mein Einkommen nicht ausreicht – auch wenn ich eigentlich immer genug verdient habe. So sah mein Leben vorher aus. Heute weiß ich, dass der Umgang mit Geld sich gut anfühlt, wenn du dein Geldbewusstsein änderst: Genieß dein Leben und spür die Fülle!

    10 replies to "Facebook-Gruppe gründen – für deinen Erfolg"

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