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Afformationen – Warum helfen sie dir, mehr Geld zu bekommen?

Ich bin reich, ich bin wunderschön, ich bin erfolgreich.

Jeden Tag sagst du dir diese Sätze in Gedanken, flüsterst sie dir leise zu oder läufst laut singend durchs Haus. „Ich bin wuuuunderschöööön….!“

Und was passiert? Nix. Jedes Mal, wenn du versuchst, das zu verinnerlichen und daran zu glauben, klopf dir das kleine Teufelchen auf die rechte Schulter und sagt: „Hast du `se noch alle?!“

Affirmationen unterliegen Afformationen

Damit bist du nicht alleine. Affirmationen (positive Glaubenssätze) sind in der Persönlichkeitsentwicklung weit verbreitet und ich habe in diesem Blog an dieser Stelle darüber geschrieben.

Das Problem ist nur, dass sie oft nicht helfen.

Die Theorie ist gut: Indem ich mir 1.000 Mal am Tag sage, dass ich reich und ein Geldmagnet bin, ist mein Unterbewusstsein irgendwann davon überzeugt. Dann befinde ich mich in einer anderen Schwingung, verhalte mich anders und ziehe neue Situationen und Menschen an. Ich verhalte mich wie ein reicher Mensch und werde letztendlich ebenfalls reich.

Soweit die Theorie.

In der Praxis sieht es bei mir so aus: Ich sage mir 100 Mal am Tag, dass ich reich und ein Geldmagnet bin. Mehr schaffe ich zeitlich nicht, schließlich muss ich zwischendurch arbeiten. Nachdem ich das eine Woche durchgehalten habe, aber weder reich noch ein Geldmagnet geworden bin, lässt die erste Euphorie nach.

Ich bin zwar ziemlich gut darin, neue Dinge auszuprobieren und dranzubleiben, aber zumindest ein klitzekleiner Fortschritt sollte zu sehen sein.

Als ich mich im Rahmen meiner Online-Konferenz „Mehr Fülle & Geld in deinem Leben“ mit Uta Nimsgarn über Affirmationen unterhalten habe, hat sie betont, dass sie nichts bringen, wenn du dich emotional zu weit entfernt fühlst.

Fühlst du dich eher arm wie eine Kirchenmaus als reich wie ein Scheich, fühlt sich dein Unterbewusstsein eher veräppelt und reagiert entsprechend. Ein komisches Gefühl in der Magengegend sagt dir sofort, dass das für dich nicht 100 % funktioniert.

Aber das ist kein Grund zu verzweifeln!

Noah St. John ist der Erfinder der Afformationen – mit einem O!

(Wobei man kaum der Erfinder einer Satzstellung sein kann, aber er hat diese Methode populär gemacht)

Während du dir mit Affirmationen weiß machen möchtest, dass du schon jetzt viel Geld hast, ist das Prinzip bei Afformationen anders:

Du stellst dir in diesem Fall eine Frage und forderst dadurch dein Unterbewusstsein auf, dir Antworten zu liefern.

Schon öfter habe ich von meinem Lieblingsglaubenssatz „Ich kann mir das nicht leisten“ geschrieben. Mein Ausweg, mir trotzdem das zu leisten, was ich haben will, war bisher zu fragen: „WIE kann ich mich das leisten?“

Dadurch fängt mein Unterbewusstsein an, zu ackern und rackern. Schließlich habe ich eine Frage gestellt und warte auf eine Antwort. Gute Erziehung.

Es zeigt mir schließlich einige Wege, die ich gehen kann, um mir mein Objekt der Begierde zu leisten.

Benutzt du aber nun die Afformation „WARUM kann ich mir das leisten?“ mehrmals über den Tag verteilt, ist die Intention noch ein bisschen anders. Denn in diesem Fall geht dein Unterbewusstsein davon aus, dass du dein Ziel schon erreicht hast! Und es wird dir Beweise dafür liefern, dass du damit richtig liegst.

Der Widerstand, der bei Affirmationen hochkommen kann, weil du noch nicht soweit bist, lässt sich bei Afformationen umgehen.

Hier erzählt dir Noah, wie seine Methode funktioniert (englisch):

Afformation „Warum bin ich reich?“

Am Beispiel der Afformation „Warum bin ich reich?“ verstehst du, was ich meine.

Ich bin reich, weil

  • der Postbote mir gerade zwei Bücher gebracht hat, die ich mir bestellt hatte. Viele Menschen können nicht lesen, weil sie sich keine Schulausbildung leisten können.
  • ich auf dem Sofa mit dem Laptop auf den Oberschenkeln sitze und arbeite. Andere sitzen auf der Straße und betteln.
  • ich zum Nachtisch zwischen Sojajoghurt und normalem Joghurt wählen konnte. Andere finden drei Tage nichts zu essen.

Darum bin ich reich. Schon jetzt.

Wenn du ein bisschen nachdenkst, kämen garantiert noch zig weitere Beweise dafür hoch, dass du ebenfalls reich bist.

Dadurch fühlst du dich besser und besser. Du änderst deine Realität, findest neue Wege und erreichst dein Ziel – mehr Geld – viel früher, als du gedacht hast.

Welche Afformationen willst du benutzen? Probier es aus und erzähl mir davon.

Schreib mir deine Erfahrungen in die Kommentare.

 

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Afformationen

14 Responses
  1. Liebe Linda,

    ich gebe zu, als ich den Titel deines Newsletters gelesen habe, habe ich sofort gedacht: „Das heißt doch Affirmationen!“ 🙂

    Du hast mich eines besseren belehrt 😉

    Ich finde die Afformationen sehr interessant. Ich habe auch schon ausgetestet mir bestimmte Dinge vorzusagen, die dann aber einfach nicht eingetreten sind und dann war ich doch ein wenig enttäuscht.

    Auf mich wirkt das mit den Afformationen ein bisschen so, wie Dankbarkeitsübungen. Wenn ich mir jeden Abend überlege wofür ich dankbar bin, dann komme ich auch unter anderem auf solche Dinge wie „Wohnung, ausreichend zu essen, Gesundheit etc.“.

    Ich werde diesen Ansatz mal weiterverfolgen. Danke 🙂 Und viel Spaß auf Bali. 😉

    Liebe Grüße
    Stefanie

    1. Linda

      Haha, ging mir genauso, als ich das zum ersten Mal gelesen habe 😀
      Du hast recht, bei vielen Fragen kann man das Ergebnis mit einem Dankbarkeitstagebuch vergleichen.

      Viel Spaß beim Afformieren (wenn man das so sagen kann…)
      Liebe Grüße
      Linda

  2. Danke für die schöne Erklärung mit den Afformationen. Ich habe ja dazu ein Digitales Infoprodukt mit dem vielsagenden Titel: “ Das ultimative Schritt für Schritt-Handbuch zu den besten Afformationen für Geld, Wohlstand und Fülle.“

    Persönlich erhalte ich dazu immer hervorragende Rückmeldungen und das die „innere Gartenarbeit“ damit sehr viel leichter von der Hand geht als mit Affirmationen. Und da ich das ja auch als „Medizin“ immer persönlich einnehme kann ich das nur bestätigen. Und wenn man das wie ich das im Video im Kurs zeige noch mit Klopftherapie verbindet, ist das der Hammer.

    Grüße, Christoph

  3. Liebe Linda,
    ich bin schon vor etwa einem Dreiviertel Jahr zu den Afformationen gekommen und arbeite auch damit. Für mich macht es auch mehr Sinn als nur zu affirmieren. 😉
    Zumal wir uns seit klein auf schon immer fragen stellen, und wir durch Fragen lernen und uns dadurch weiter entwickeln.
    Kennt wohl jeder solche Sätze: „Warum passiert das immer mir?“ „Warum muss ich dies und das machen?“, Warum mag mich XY nicht?“

    Ich finde das Thema sehr interessant!

    Liebe Grüße

    1. Linda

      Hallo Anja,
      danke für deinen Kommentar!
      Ja, solche Fragen sind echt schlimm, oder? 😀
      Kenn ich aber auch sehr gut.

      Liebe Grüße
      Linda

  4. Bisher kannte ich das so, dass Affirmations am besten funktionieren, wenn sie derart formuliert werden:
    Wenn ich von heute an jeden Tag [Tätigkeit] tue, dann werde ich am [Zieltermin] [Ergebnis] erreicht haben.
    Dabei in die eckigen Klammern jeweils etwas Konkretes einsetzen. Natürlich muss man es dann auch wirklich umsetzen.
    Das mit der Fragestellung in den Afformations sehe ich als eine sinnvolle Vorstufe davon an, denn es ist nicht so einfach, eine wie oben formulierte ausgefeilte Sache zu finden. Dabei hilft diese Fragestellung:
    Warum werde ich [Ergebnis] erreichen?
    Das wird wohl das Unterbewusstsein in Gang setzen, so dass sich die konkretere Formulierung von weiter oben finden lässt, die dann sogar schon einen Plan beinhaltet.
    Die Sache mit dem Warum werde ich auf jeden Fall ausprobieren.

    1. Linda

      Hallo Petra,
      stimmt, das wäre eine Vorstufe von deiner Affirmation 🙂
      Du bekommst Anregungen für die notwendigen Schritte und das Selbstbewusstsein, das Ziel auch tatsächlich zu erreichen.

      Deinen Satz finde ich auch gut! Erreichst du damit deine Ziele?

      Liebe Grüße
      Linda

      1. Wenn mein Satz gut durchdacht und realisisch ist, klappt es.
        Beispiel: „Wenn ich von jetzt an jede Woche mindestens dreimal meine Fitness-Übungen mache und weiter meine aktuellen Ernährungsgewohnheiten beibehalte, dann werde ich Mitte August 2016 mein Idealgewicht ereicht haben.“
        Das ist eine meiner aktuellen Affirmationen. Ich werde dieses Ziel auch wirklich erreichen, wahrscheinlich sogar schon eher.
        Aber in vielen Dingen ist es nicht so einfach, eine Affirmation sofort so präzise zu formulieren. In dem Fall hilft man wahrscheinlich mit solchen positiv formulierten Warum-Fragen seinem Unterbewusstsein auf die Sprünge, an einer Lösung zu arbeiten, die dann auch ins Bewusstsein dringt.

  5. Rosmarie

    An Anfang dachte ich, nicht schon wieder Affirmationen.
    Afformationen habe ich noch nie gehört, die Idee dahinter spricht mich aber total an. Im Wort steckt schon -form- drin, es kann also was Form annehmen.
    Ich werde da mal intensiv experimentieren.

    Herzliche Grüße und viel Spaß beim Seminar

    1. Linda

      Hehehe, jaaaa Affirmationen und Afformationen
      Als ich zum ersten Mal davon gelesen habe, wollte ich gleich meinen Zeigefinger heben und auf den Fehler hinweisen 🙂

      Viel Spaß beim Experimentieren wünsche ich dir. Berichte ruhig mal, welche Erfahrungen du damit machst 🙂
      Entweder hier oder auch per Mail an mich.

      Liebe Grüße
      Linda

  6. Hallo Linda,

    toller Artikel. Die Macht sich die richtigen Fragen zu stellen, so in die gewünschte Schwingung zu kommen, um ein Geldmagnet zu werden, ist gigantisch.

    Die Kunst dabei ist, am Ball zu bleiben und regelmäßig weiter zu machen.

    Viele Grüße
    Sylvia

    1. Linda

      Hallo Silvia,
      danke für deinen Kommentar 🙂

      Ich stimme dir voll zu! Dran zu bleiben, ist enorm wichtig (und wahrscheinlich für viele am schwierigsten)
      Hast du einen Tipp?

      Liebe Grüße
      Linda

  7. Barbara

    Ich liebe AffOrmationen seit über einem Jahr – die haben mich echt aus dem tiefsten aller Löcher herausgebracht – vor allem in Kombination mit EFT – aber auch ohne – für mich ist es mittlerweile ein „Einschlafritual“ geworden – zuerst „switchen“ – also meinen Tag verabschieden und dann affOrmieren – und so schlafe ich ein und hab meinem Unterbwusstsein meine Aufträge erteilt – so genial! Und ich merke spürbar die Veränderungen zu letztem Jahr – Himmel, was ist da weitergegangen, hat sich in mir und um mich bewegt!!! Das ist sooo genial! 🙂

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