Bücher Geld_opt

Im Oktober hatten mein Blog und ich Geburtstag. Mein Geburtstag an sich ist mir relativ egal und auf die Frage, was ich mir denn wünsche, reagiere ich mit Stress – zumindest wenn sie mir einen Tag vor dem Geburtstag gestellt wird.

„Nichts“ zu sagen, kommt nicht in Frage. Von meiner Seite aus schon, aber nicht von der des Fragenden. Zum Glück ist mir noch meine Wunschliste bei Amazon eingefallen, auf der ich immer mal wieder interessante Bücher parke.

Also schnell aufgerufen, durchgeblättert und eine Menge in Frage kommende Bücher weitergeleitet.

Ein paar Tage später war es soweit und ich durfte auspacken! Ich muss ehrlich zugeben: Bei zwei Büchern habe ich mich sehr gefreut, beim dritten war ich nicht einmal sicher, ob ich es überhaupt auf die Liste setzen sollte.

Im Inneren wusste ich, dass genau dieses Buch zu mir kommen wird und davor hatte ich Angst. Aber wie heißt es so schön: „Wo die Angst ist, geht es lang.“ Aber dazu später!

Buch #1: „Outliers – The Story of Success“ von Malcolm Gladwell

Ich hab das englische Buch bekommen, in deutsch findest du es unter dem Namen „Überflieger – Warum manche Menschen erfolgreich sind – und andere nicht“

Der Titel hat mich neugierig gemacht! Schließlich will ich auch erfolgreich sein, viel Geld verdienen, Menschen erreichen und ihnen helfen. Wieso gelingt es einigen Menschen scheinbar mühelos, ihre Ideen erfolgreich umzusetzen, während andere ständig scheitern?

Malcolm Gladwell versucht in seinem Buch zu zeigen, was die Gründe dafür sind. Es kommt weniger auf dein Talent an, sondern darauf, wie du kulturell geprägt wurdest, deine Herkunft. Das zeigt er an den Geschichten einiger erfolgreicher Menschen.

Ob das für mich nun eher positive oder negative Auswirkungen hat und ob ich das irgendwie beeinflussen kann, werde ich in den kommenden Wochen herausfinden.

Buch #2: „Business Stripped Bare“ von Richard Branson

Eine deutsche Ausgabe dieses Buches habe ich nicht gefunden. Übersetzt hieße es vielleicht so viel wie „Business nackig gemacht“. Oder so.

Da ich Richtard Branson eh für einen geilen Typen halte, durfte ein Buch von ihm auf meinem Wunschzettel natürlich nicht fehlen. In diesem geht es um Investitionen und Deals, die er in seinem Geschäftsleben gemacht hat. Und zwar nicht irgendwelche, sondern die riskantesten, brilliantesten und kühnsten.

Der Klappentext verspricht mir, dass ich als Entrepreneur durch die nackte Wahrheit von Branson einen Guide bekomme, der mir zeigt, wie ich im Business und Leben erfolgreich sein werde. Erfolgreich sein und dabei einen Unterschied machen.

Klingt gut, oder? Und wer lernt nicht gerne vom Besten?

Buch #3: „Das Schattenprinzip“ von Rüdiger Dalke

Tja, hier ist es nun. Mein Buch des Schreckens.

Als ich mir bei Amazon die Beschreibung durchgelesen habe, habe ich gedacht: „Ui, interessant! Meine Schattenseite zu bearbeiten, ist bestimmt total interessant und bringt mich weiter!“

Sowohl beruflich als auch privat und damit auch viele Schritte Richtung Fülle und Reichtum.

In meiner Ausbildung zur Heilpraktikerin und später in der Homöopathie kam der Begriff der Schattenseite immer wieder vor und ist mir daher nicht neu. Ich weiß, dass die Seiten an mir, mit denen ich mich lieber nicht beschäftige, mich trotzdem jeden Tag beeinflussen.

Sie spielen eine wichtige Rolle dabei, dass ich so bin, wie ich bin, dass ich mich bis vor einem Jahr kaum mit meinem Geld beschäftigt habe und in der Insolvenz gelandet bin. Ich bin meine Schattenseiten.

Allerdings weiß ich, dass es nicht unbedingt angenehm ist, sich mit seinen verdrängten Anteilen zu beschäftigen.

Das hat wahrscheinlich dazu geführt, dass mein zweiter Gedanken beim Erblicken des Buches war: „Hm ja, lese ich später mal. Hab ich jetzt keinen Bock drauf.“

Ja ja, alles klar.

Verdrängung klappt nicht

Da ich mich im vergangenen Jahr ziemlich viel mit mir beschäftigt habe und immer wieder versuche, Gedanken und Handlungen zu reflektieren, kam sofort Gedanke Nummero 3 hoch: „Typisches Anzeichen von Verdrängung. Das Buch kommt nun extra auf die Liste.“

Ich habe es zwar ganz ans Ende des Wunschzettels gestellt, in der Hoffnung, dass es dort übersehen wird, aber irgendwie war mir klar, dass ich es bekomme. Da ging kein Weg dran vorbei.

So war es dann ja auch.

Es ist also jetzt der richtige Zeitpunkt, mich mit meinen Schattenseiten zu beschäftigen. Genauso wie negative Glaubenssätze zum Geld mich beim Vorankommen behindern, kann meine Schattenseite das gleiche bewirken.

Pflichtlektüre nicht nur für mich

Erst gestern habe ich zufällig (so zufällig, wie Zufälle eben sind) bei Veit Lindau in der Timeline seiner Facebook-Seite entdeckt, dass er dieses Buch jedem Menschen quasi als Pflichtlektüre nahelegt. In seinem Blog hat er dazu eine Rezension geschrieben.

Die ersten Seiten des Buches habe ich gerade gelesen und ich bin gespannt, wie es weitergeht. Das ist übrigens kein Buch, das du mal eben zwischendurch durchliest, sondern es ist ein Arbeitsbuch inklusive Übungs-CD. Wird also wahrscheinlich eine Weile dauern, bis ich hier berichte, wie es mir gefallen hat.

Welche Bücher stehen bei dir auf dem Wunschzettel?

Hinterlasse mir jetzt einen Kommentar!


Linda
Linda

Ich war in der Privatinsolvenz, selbstständig und hatte ständig Angst, dass mein Einkommen nicht ausreicht – auch wenn ich eigentlich immer genug verdient habe. So sah mein Leben vorher aus. Heute weiß ich, dass der Umgang mit Geld sich gut anfühlt, wenn du dein Geldbewusstsein änderst: Genieß dein Leben und spür die Fülle!

    5 replies to "Meine Buchtipps: 3 Bücher für mehr Geld"

    • Petra Wolff

      Danke für die Buchtipps. Das dritte werde ich auf jeden Fall auch auf meinen Wunschzettel aufnehmen. Ansonsten habe ich noch einen SUB (Stapel ungelesener Bücher), den ich mich freue, ab jetzt wieder intensiver abzutragen. Auf diesem Stapel sind:
      Dale Carnegie – Wie man Freunde gewinnt,
      John Lanchester – Die Sprache des Geldes und warum wir sie nicht verstehen,
      Timothy Ferriss – Die 4-Stunden Woche. Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben,
      Susan Levermann – Der entspannte Weg zum Reichtum,
      Günter Faltin – Kopf schlägt Kapital.
      Die letzten Bücher, die ich gelesen habe, sind:
      Gerald Hörhan – Investment Punk,
      Gerald Hörhan – Gegengift,
      Peter Thiel – From Zero to One,
      Chrystia Freeland – Die Superreichen.
      Und Linda, mir gefällt das neue Design Deiner Website.
      Viele Grüße
      Petra

      • Linda

        Hallo Petra,
        Levermann und Faltin sind auch auf meiner Liste noch drauf 🙂
        Tim Ferriss hab ich gelesen. Das ist ein super Buch! Es wird zwar immer kritisiert und als widerlegt besprochen, aber ich sehe es vor allem als Inspirations- und Motivationsquelle.

        Hehe, du bist die erste, die was zum Design sagt. Freut mich, dass es dir gefällt 😀
        Ich habs in aller Stille gewechselt und die wesentlichen Farben beibehalten.
        War ja nötig, um demnächst hier meinen Kurs anbieten zu können.

        Lieben Gruß
        Linda

    • […] Konzentriere dich darauf, wie viel du jetzt schon hast, die Schönheit, die die Natur dir bietet, triff dich mit Freunden oder lass dir tolle Bücher schenken. […]

    • Alexander

      Ich mag ja Büchertipps unheimlich… nicht zuletzt, weil ich täglich ein Buch lese.
      Habe mir persönlich alle 3 auf die Liste gesetzt und hoffentlich in naher Zukunft auch gelesen.
      Die bist ja quasi eine Nachbarin (wohne bei Friesoythe) 🙂
      Vom Prof. Faltin darf man sich auch ruhig beide Bücher auf die Liste setzen.
      Die 4 Stunden Woche wird kritisiert, weil die Menschen dort nach einer Zauberformel suchen. Diese bietet der Autor ja eigentlich auch, wenn die Abläufe im Unternehmen automatisiert werden können. Bestes Beispiel ist doch der von die ebenfalls aufgeführte Richard Branson. Unzählige Unternehmen aufgebaut und die laufen automatisch im Hintergrund weiter (weil er z.B. Angestellte und Geschäftsführer hat usw.)

      Bevor das hier zu einem ganzen Blogeintrag ausartet, mache ich hier mal Schluss und freue mich auf deine nächsten Buchempfehlungen.

      Gruß
      Alex

      • Linda

        Hallo Alex,
        erstmal einen Gruß in die Nachbarschaft! 😀
        Den Dahlke finde ich bisher eher anstrengend, der Schreibstil ist nicht unbedingt meins. Aber ich bleibe dran!
        Ja, Kritik zur 4-Stunden-Woche gibt immer… 😉

        Ich musste übrigens gerade ein Buch dazwischenschieben, sodass meine 3 ruhen.
        Bald steht ein Interview an und dafür muss ich die Autobiographie lesen. Aufregend!

        Viele Grüße
        Linda

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